Originale | Controproposta | Motivo o commento |
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Tabelle 3: Berechnungen der Klima-Allianz zum ab dem 1.1.2023 noch verbleibenden CO2-Budget der Schweiz je nach Arbeitsteilungsansatz mit dem Jahr der Budgetübernutzung bei bestehender Klimapolitik der Schweiz. Lesebeispiel: Gemäss Budgetaufteilung nach dem Arbeitsteilungsansatz «Fähigkeit mit gleichen Pro-Kopf-Recht ab 2016» standen der Schweiz 2016 noch 61 Millionen Tonnen CO2 zur Verfügung bei einer 50-prozentigen Wahrscheinlichkeit, das 1.5°C-Limit zu erreichen. Werden die historischen CO2-Emissionen abgezogen, resultiert daraus ein negatives Budget von 188 Millionen Tonnen CO2. Konkret heisst das: Die Schweiz übernutzt das noch verbleibende CO2-Budget seit 2017. |
Es wäre begrüssenswert, wenn die Tabelle mit der Wahrscheinlichkeit von 83% ergänzt wird, da jeden den man fragt, eine möglichst hohe Sicherheit wünscht, wenn es um die Prognose künftiger Ereignisse geht (insbesondere wenn die Risiken gross sind). | |
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Bestehende Gebäude werden energetisch modernisiert mit einem Fokus auf die bisher kaum gedämmten Gebäude. Neu- und Umbauten verursachen heute je nach Berechnungsart 60 bis über 100 Prozent der Heizungsemissionen durch die Produktion von Baumaterialien und den Bau. Baumaterialien und -prozesse müssen deshalb klimaverträglicher werden. Bis dies umgesetzt ist, werden Umnutzungen und Umbauten priorisiert und Neubauten soweit möglich zurückgestellt. |
Bestehende Gebäude werden energetisch modernisiert mit einem Fokus auf die bisher kaum gedämmten Gebäude. Neu- und Umbauten verursachen heute je nach Berechnungsart Dabei sind wo möglich biogene und erneuerbare Baustoffe einzusetzen und ein Glasersatz soll nur bei Einfach-/Doppelverglasungen geprüft werden. Bei Neubauten liegt der Anteil der Emissionen der Erstellung heute bei ca. 60 bis über 100 Prozent der HeizungsemissionenTotalen Lebenszyklusemissionen durch die Produktion von Baumaterialien und den Bau. Baumaterialien und -prozesse müssen deshalb klimaverträglicher werden. Bis dies umgesetzt ist, werden Umnutzungen und Umbauten priorisiert und Neubauten soweit möglich zurückgestellt. | Fossile Dämmstoffe sind nicht erneuerbar und somit möglichst zu vermeiden. Biogene Baustoffe helfen als temporärer C-Speicher. Fenster-/Glasersatz ist oft in einer LCA Betrachtung nur bei Einfach und Doppelverglasungen sinnvoll, insbesondere, wenn der Betrieb dekarbonatisiert ist. |
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Der Raumbedarf nimmt zu wegen gestiegener Kaufkraft, steigender Zahl an Ein-Personen-Haushalten und aufgrund des Bevölkerungswachstums. |
Der Raumbedarf nimmt zu wegen gestiegener Kaufkraft, steigender Zahl an Ein-Personen-Haushalten und aufgrund des Bevölkerungswachstums und fehlenden Allokationsanreize insbesondere bei langjährigem Eigentum und Mietverhältnissen. Der Wohnungswechsel sprich die Wohnflächenreduktion ist oft unverhältinsmässig teuer. Bestehende wohnflächeneffiziente Bauten werden durch Neue ersetzt, welche mit grösseren, ineffizienteren, jedoch komfortableren Wohntypologien ersetzt werden. | |
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In der Baugesetzgebung herrscht ein Flickenteppich mit uneinheitlichen und zu wenig wirksamen kantonalen Regulierungen. |
Insbesondere eine Lebenszyklusbetrachtung der Emissionen, welche neben dem Betrieb auch die Erstellung und somit graue Emissionen mit betrücksichtigt, werden bislang nicht baurechtlich geregelt. Eine Änderung ist erst mit der nächsten Ausgabe der MuKen absehbar. | |
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Umzugswillige haben Vorrecht auf kleinere Wohnungen in Bestandesmiete (statt Marktmiete) oder/und fachliche/bauliche Unterstützung für den Umbau von Einfamilienhäusern hin zu Gebäuden für Wohngemeinschaften sowie zu Mehrgenerationenhaushalten mit genügend Privatsphäre. |
Einführung einer Staatsquotenneutralen Lenkungsabgabe auf Wohnflächen mit 100% Rückvergütung ab einem klimaschädlichen überkonsum von mehr als 35m2/Person. Unternutze sowie leerstehende Wohnungen sollen mit dieser Abgabe möglichst rasch auf den Markt kommen und so insgesamt die Wohnflächenverbrauch pro Kopf reduzieren. | |
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Spezifische und zeitlich abnehmende CO2-Grenzwerte für Lebenszyklus-Emissionen bei Neubauten schaffen einen Markt für klimaverträgliche Baumaterialen und -prozesse und fördern die Kreislaufwirtschaft (z.B. analog zu Dänemark oder Frankreich). |
(gemäss SIA 390/1 Klimapfad) |