Parere di Nick Beglinger per la consultazione “Klima-Masterplan Schweiz

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  • Eine rasche Transformation ist möglich

Die letzten Jahre haben bereits auf erschreckende Weise gezeigt, dass es schon jetzt zu erheblichen Störungen im Klimasystem kommt. Andauernde Hitze und Dürre sowie enorme Starkniederschläge mit Stürmen nehmen spürbar zu. Die Schäden durch solche Wetterextreme steigen erheblich an, zerstören Lebensgrundlagen, bedrohen die Menschenrechte und machen Menschen krank – hierzulande und auf der ganzen Welt. Ohne raschere Senkung der Emissionen, werden diese Folgen gravierender. Dieser Befund ist wissenschaftlich unbestritten. Die Begrenzung der Erderhitzung auf maximal 1.5°C ist darum das Ziel der Schweiz und der Länder weltweit.

Die letzten Jahre haben bereits auf erschreckende Weise gezeigt, dass es schon jetzt zu erheblichen Störungen im Klimasystem kommt. Andauernde Hitze und Dürre sowie enorme Starkniederschläge mit Stürmen nehmen spürbar zu. Die Schäden durch solche Wetterextreme steigen erheblich an, unter anderem belegt durch die Schadenssummen der Rückversicherer. Sie zerstören Lebensgrundlagen, bedrohen die Menschenrechte und machen Menschen krank – hierzulande und auf der ganzen Welt. Ohne raschere Senkung der Emissionen, werden diese Folgen gravierender. Dieser Befund ist wissenschaftlich unbestritten. Die Begrenzung der Erderhitzung auf maximal 1.5°C ist darum das Ziel der Schweiz und der Länder weltweit. Referenz zu Rückversicherer eingefügt. Ziel: Effektive Wirtschaftswerte die u.U. bei einigen Vertrauen schaffen. Quelle: https://www.swissre.com/press-release/Economic-losses-set-to-increase-due-to-climate-change-with-US-and-Philippines-the-hardest-hit-Swiss-Re-Institute-finds/3051a9b0-e379-4bcb-990f-3cc8236d55a1
  • Eine rasche Transformation ist möglich

Hier setzt dieser dritte Klima-Masterplan der Klima-Allianz an. Der Klima-Masterplan skizziert konkret die Zielvorstellungen für die Transformation und zeigt, wie die Schweiz ihre mächtigen Klimaschutz-Hebel nutzen kann, um innerhalb der nächsten zehn Jahre auf netto-null zu kommen. Der Plan veranschaulicht, wie unser Land innerhalb dieses Zeitrahmens seine Emissionen im Inland radikal senken kann, und beschreibt, wie zusätzliche Emissionen aus der Atmosphäre entfernt werden sollen. Der Klima-Masterplan macht deutlich, dass die Schweiz über diverse Klimahebel verfügt, mit denen sie massgeblich den Ausstoss von Treibhausgasemissionen weltweit beeinflussen kann: sei es über den Finanzplatz, über die vielen hier ansässigen und international tätigen Unternehmen und über den regen Import und Export. In jedem Kapitel werden kurz und anschaulich die heutigen Hürden, welche eine rasche Transformation verhindern und bremsen, aufgeführt. Ein darauf folgender Instrumentenmix zeigt, wie diese Hürden abgebaut und wie die Transformation beschleunigt werden kann.

Hier setzt dieser dritte Klima-Masterplan der Klima-Allianz an. Der Klima-Masterplan skizziert konkret die Zielvorstellungen für die Transformation und zeigt, wie die Schweiz ihre mächtigen Klimaschutz-Hebel nutzen kann, um innerhalb der nächsten zehn Jahre auf netto-null zu kommen. Der Plan veranschaulicht, wie unser Land innerhalb dieses Zeitrahmens seine Emissionen im Inland radikal senken kann, und beschreibt, wie zusätzliche Emissionen aus der Atmosphäre entfernt werden sollen. Der Klima-Masterplan macht deutlich, dass die Schweiz über diverse Klimahebel verfügt, mit denen sie massgeblich den Ausstoss von Treibhausgasemissionen weltweit beeinflussen kann: sei es über den Finanzplatz, über die vielen hier ansässigen und international tätigen Unternehmen und ü, über den regen Import und Export und in der Diplomatie, als Taktgeberin für wissenschafts-basierte, internationale Klima-Abkommen. In jedem Kapitel werden kurz und anschaulich die heutigen Hürden, welche eine rasche Transformation verhindern und bremsen, aufgeführt. Ein darauf folgender Instrumentenmix zeigt, wie diese Hürden abgebaut und wie die Transformation beschleunigt werden kann. Diplomatie als weiteren Schweizer Hebel eingefügt. Als neutrales Land, mit Teils sehr relevanten internationalen Verhandlern, Homebase des IPCC, etc. hat die Schweiz beste Grundlagen um international, nebst Finanzierung, Klima-Entwicklungen zu prägen.
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Das 1.5°C-Limit ist die Richtschnur

Mit dem Übereinkommen von Paris haben sich die Staaten darauf geeinigt, den globalen Temperaturanstieg unter 1,5°C zu halten, um die verheerendsten Folgen der Klimaerhitzung zu verhindern. Das 1.5°C-Limit wurde mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) im Fall der KlimaSeniorinnen rechtlich verbindlich bestätigt (s. auch weiter unten): Die Schweiz – und jedes andere Land, das die Menschenrechte respektiert – muss ihre Klimapolitik ernsthaft darauf ausrichten, die Erwärmung auf 1.5°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

(Mit dem Übereinkommen von Paris haben sich die Staaten darauf geeinigt, den globalen Temperaturanstieg unter 1,5°C zu halten, um die verheerendsten Folgen der Klimaerhitzung zu verhindern. ). Das 1.5°C-Limit wurde mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) im Fall der KlimaSeniorinnen rechtlich verbindlich bestätigt (s. auch weiter unten): Die Schweiz – und jedes andere Land, das die Menschenrechte respektiert – muss ihre Klimapolitik ernsthaft darauf ausrichten, die Erwärmung auf 1.5°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. (xx) Finde ich unsauber abgekürzt, was bei gewissen Lesern Mistrauen wecken kann. Paris setzt ein 'well below 2C' Ziel, 'wenn möglich 1.5C'. Da die wissenschaftlichen Erkenntnisse seither die Wichtigkeit des 1.5C Limits verdeutlichen, besteht heute internationaler Konsensus dass 1.5C das Ziel sein muss.
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Das 1.5°C-Limit ist die Richtschnur

Die Schweiz behauptet, dass ihre aktuelle Klimapolitik für die Einhaltung des 1.5°C-Limits konzipiert wurde, weil sich die Schweizer Klimaziele auf die globalen Reduktionspfade aus den Berichten des Weltklimarats IPCC beziehen. Die einfache Herleitung der Schweiz: Wenn die Welt bis 2030 die Emissionen um 50 Prozent und bis 2050 auf netto-null reduzieren muss, um 1.5°C nicht zu überschreiten, dann reicht es, wenn die Schweiz sich die gleichen Ziele setzt. Dieser Ansatz besticht durch seine Einfachheit, ist aber nicht fair. Denn ein solcher Ansatz bevorteilt die Schweiz massiv gegenüber Ländern, die bisher weniger Emissionen verursacht haben und aktuell einen tieferen Pro-Kopf-Wert ausweisen. Der Ansatz blendet jegliche Verantwortung aufgrund der schon erfolgten Emissionen aus. Ganz entsprechend der Logik: wer schon viel verbraucht und hohe Emissionen hat, dem soll auch künftig mehr gegeben werden. Ein Land wie die Schweiz, das dank hoher Treibhausgasemissionen in der Vergangenheit reich geworden ist und Wohlstand aufbauen konnte, muss rascher und früher seine Emissionen senken als ein Land, welches noch in Entwicklung ist.

Die Schweiz behauptet, dass ihreLaut Schweizer Regierung ist die aktuelle Klimapolitik für die Einhaltung des 1.5°C-Limits konzipiert wurde, weil sich die Schweizer Klimaziele. Die Schweizer Klimaziele beziehen sich dabei auf die globalen Reduktionspfade aus den Berichten des Weltklimarats IPCC beziehen. Die einfache Herleitung der Schweiz: . Doch das ist nicht fair. Wenn die Welt bis 2030 die Emissionen um 50 Prozent und bis 2050 auf netto-null reduzieren muss, um 1.5°C langfristig nicht zu überschreiten, dann reicht es nicht, wenn die Schweiz sich die gleichen Ziele setzt. Dieser Ansatz besticht durch seine Einfachheit, ist aber nicht fair. Denn ein solcher Ansatz bevorteilt die Schweiz massiv gegenüber anderen Ländern, die bisher weniger Emissionen verursacht haben und , aktuell einen viel tieferen Pro-Kopf-Wert ausweisen. Der Ansatz blendet jegliche Verantwortung aufgrund der schon erfolgten Emissionen aus. Ganz entsprechend der Logik: wer schon viel verbraucht und hohe Emissionen hat, dem soll auch künftig mehr gegeben werden. Ein Land wie die Schweiz, das dank hoher Treibhausgasemissionen in der Vergangenheit reich geworden ist und Wohlstand aufbauen konnte, , und weniger Substanz für Veränderung zur Verfügung haben. Zudem ist die Schweiz verantwortlich für die Emissionen ihres gesamten Konsums - und der ist zu zwei drittel aus dem Ausland importiert. Ein redlicher Ansatz nimmt Verantwortung für alle schon erfolgten und noch erfolgenden Emissionen. Er zieht Wohlstand, Ausbildungs-Niveau, Innovationskraft, Infrastruktur-Bestand und Anderes mit ein. Das heisst ein Land wie die Schweiz muss rascher und früher seine Emissionen senken als ein Land, welches noch in Entwicklung ist, wenig zur Klimakrise beigetragen hat und noch über geringere Möglichkeiten verfügt. * Vereinfacht und positiver/aktiver formuliert * Konsumbasierte- Verantwortung einbezogen * 'Langfristig überschreiten'...weil kurzfristig ja bereits erfolgt :-(
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Das 1.5°C-Limit ist die Richtschnur

Weil nicht nur die Schweiz, sondern viele andere Länder mit ihrer Klimapolitik sich selbst bevorteilen und entsprechend zu hohe Emissionen planen, sind wir aktuell weltweit nicht auf Kurs, um eine gefährliche Störung des Klimasystems abzuwenden.

Weil nicht nur die Schweiz, sondern viele andere Länder mit ihrer Klimapolitik sich selbst bevorteilen und entsprechend (zu hohe Emissionen planen, ), sind wir aktuell weltweit nicht auf Kurs, um eine gefährliche Störung des Klimasystems abzuwenden. Diese Formulierung ist aus Budget-Sicht verständlich, setzt aber für den durchschnittlichen Leser den falschen Fokus. Es geht ja nicht primär darum 'mehr Emissionen zu planen' sondern darum deren Ausstoss so rasch als möglich zu reduzieren.
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Der geltende politische Handlungsrahmen

1.5°C-Limit und Netto-Null-Ziel – Reduktion von Methanemissionen: 2021 in Glasgow wurde mit dem «Global Methane Pledge», der mittlerweile von über 150 Ländern unterzeichnet wurde, eine 30%-Reduktion der weltweiten Methanemissionen bis 2030 versprochen. Das ist relevant und könnte die Erwärmung um 0.1 Grad mindern. Auch die Schweiz hat den Pledge unterzeichnet, doch sie unternimmt wenig, hier einen relevanten Beitrag zu leisten.

1.5°C-Limit und Netto-Null-Ziel – Reduktion von Methanemissionen: 2021 in Glasgow wurde mit dem «Global Methane Pledge», der mittlerweile von über 150 Ländern unterzeichnet wurde, eine 30%-Reduktion der weltweiten Methanemissionen bis 2030 versprochen. Das ist relevant und könnte die Erwärmung um 0.1 Grad mindern. Insgesamt gilt der Pledge bisher als wenig erfolgreich. Auch die Schweiz hat den Pledgeihn unterzeichnet, doch sie unternimmt wenig, hier einen relevanten Beitrag zu leisten. * Verschiedene Äusserungen um COP29, inkl. Al Gore. * Soll auch zeigen, dass bei vielen 'Pledges' den Wörtern wenig Taten folgen.
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Der geltende politische Handlungsrahmen

2021 in Glasgow wurde eine Erklärung von der Schweiz und mittlerweile über 40 Ländern resp. Entwicklungsbanken unterzeichnet, dass keine öffentlichen Gelder mehr in den Ausbau der Infrastruktur für fossile Energie fliessen sollen. Ein aktuelles Monitoring zeigt, dass dies insgesamt wirksam war, aber ausgerechnet die Schweiz bildet das Schlusslicht bei der Umsetzung. Der Grund: Die Schweizerische Exportrisikoversicherung SERV versichert weiterhin Gaskraftwerkexporte im grossen Stil.

2021 in Glasgow wurde eine Erklärung von der Schweiz und mittlerweile über 40 Ländern resp. Entwicklungsbanken unterzeichnet, dass keine öffentlichen Gelder mehr in den Ausbau der Infrastruktur für fossile Energie fliessen sollen. Ein aktuelles Monitoring zeigt, dass dies insgesamt wirksam war, aber ausgerechnet die Schweiz bildet das Schlusslicht bei der Umsetzung. Der Grund: Die Schweizerische Exportrisikoversicherung SERV versichert weiterhin Gaskraftwerkexporte im grossen Stil. SERV argumentiert dabei, dass 'Gas als Übergangstechnologie auf absehbare Zeit eine wichtige Rolle zukommt'. Das entspricht nicht dem Stand der Wissenschaft. Energielösungen basierend auf Erneuerbare sind heute auch preiswerter und sicherer. Die SERV Begründung ist wichtig um die konkrete Auslegung der Erklärung von Glasgow angreifen zu können. Quellen: * https://www.serv-ch.com/de/ueber-uns/news/detail/richtlinie-der-serv-zur-ausrichtung-ihrer-unterstuetzung-fuer-den-uebergang-zu-sauberer-energie/ * https://www.srf.ch/news/schweiz/nach-klimaversprechen-bund-unterstuetzt-doch-wieder-fossile-energieprojekte-im-ausland
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Die Klimaschutzbemühungen führen (noch) nicht zum Ziel

Die Klimakrise ist ein globales Problem, das gemeinsam gelöst werden muss. Noch ist die Welt weit davon entfernt, die Klimakrise einzudämmen.

Die Klimakrise ist ein globales Problem, das gemeinsam gelöst werden muss. Noch ist die Welt weit davon entfernt, die Klimakrise einzudämmen. Auch nach 30 Jahren UNFCCC, 29 Klimakonferenzen, steigen die globalen Emissionen immer noch.
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Die Einhaltung des CO2-Budgets ist entscheidend

Die Tabelle zeigt, dass das global noch verbleibende CO2- Budget nur noch 150 bis 200 Gt CO2 beträgt. Bei konstantem globalem Emissionsniveau des Jahres 2023 von rund 40 Gt CO2 ist das verbleibende CO2-Budget für eine 50% Wahrscheinlichkeit, das 1.5°C-Limit noch einhalten zu können, schon 2029 (!) aufgebraucht. Darum ist allerorts zu lesen, dass sich das Fenster zur Vermeidung einer gefährlichen Störung des Klimasystems rapide schliesst. Nur zeitnahe und substanzielle globale Emissionsreduktionen vor 2030 halten das Fenster noch offen.

Die Tabelle zeigt, dass das global noch verbleibende CO2- Budget nur noch 150 bis 200 Gt CO2 beträgt. Bei konstantem globalem Emissionsniveau des Jahres 2023 von rund 40 Gt CO2 ist das verbleibende CO2-Budget für eine 50% Wahrscheinlichkeit, das 1.5°C-Limit noch einhalten zu können, schon 2029 (!) aufgebraucht. Darum ist allerorts zu lesen, dass sich das Fenster zur Vermeidung einer gefährlichen Störung des Klimasystems rapide schliesst. Nur zeitnahe und substanzielle globale Emissionsreduktionen vor 2030 halten das Fenster noch offen. Die gängige Meinung in der Schweizer Legislative und Exekutive die derzeitig unzureichenden Klimamassnahmen erst nach 2030 zu verbessern ist dahingehend schlicht inakzeptabel. Über die meisten Parteien hinweg werden derzeit verbesserte Klimamassnahmen erst für die Periode 'nach 2023' als realistisch und relevant empfunden. Das ist klar aufzuzeigen und davon Handlungsbedarf abzuleiten.
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Die Einhaltung des CO2-Budgets ist entscheidend
  • Menschenrecht: Anspruch auf wirksamen Klimaschutz

Am 9. April 2024 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) im Fall der KlimaSeniorinnen gegen die Schweiz ein historisches Urteil gefällt: Es gibt einen menschenrechtlichen Anspruch auf wirksamen Klimaschutz. Der EGMR stellt in seinem Urteil fest: Die Folgen der Klimaveränderung wie Hitzewellen und Dürren bedrohen die durch die Europäische Menschenrechtskonvention geschützten Rechte der heute lebenden Menschen und insbesondere der zukünftigen Generationen. Zum Schutz der Menschenrechte muss daher jeder Staat seinen Anteil leisten, um eine gefährliche Störung des Klimasystems zu vermeiden. Der EGMR hat dabei das von der Schweiz und praktisch allen anderen Ländern akzeptierte Erderwärmungslimit von maximal 1.5°C als menschenrechtlich relevante Grenze festgelegt. Konkret heisst das: Jeder Staat steht in der Verantwortung, seinen Teil dazu beizutragen, dass die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C begrenzt wird. Auch die Schweiz. Trittbrettfahren ist nicht erlaubt.

Am 9. April 2024 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) im Fall der KlimaSeniorinnen gegen die Schweiz ein historisches Urteil gefällt: Es gibt einen menschenrechtlichen Anspruch auf wirksamen Klimaschutz. Der EGMR stellt in seinem Urteil fest: Die Folgen der Klimaveränderung wie Hitzewellen und Dürren bedrohen die durch die Europäische Menschenrechtskonvention geschützten Rechte der heute lebenden Menschen und insbesondere der zukünftigen Generationen. Zum Schutz der Menschenrechte muss daher jeder Staat seinen Anteil leisten, um eine gefährliche Störung des Klimasystems zu vermeiden. Der EGMR hat dabei das von der Schweiz und praktisch allen anderen Ländern akzeptierte Erderwärmungslimit von maximal 1.5°C als menschenrechtlich relevante Grenze festgelegt. Konkret heisst das: Jeder Staat steht in der Verantwortung, seinen Teil dazu beizutragen, dass die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C begrenzt wird. Auch die Schweiz. Trittbrettfahren ist nicht erlaubt, die ablehnende Haltung der Mehrheit der Schweizer Parlamentarier und des Bundesrats gegenüber dem EGMR Urteil inakzeptabel. Verdeutlicht Handlungsbedarf Quelle: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-102244.html
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Die Einhaltung des CO2-Budgets ist entscheidend
  • Menschenrecht: Anspruch auf wirksamen Klimaschutz

mit dem von ihr gewählten Ansatz das verbleibende Budget von 200 Gt CO2 eingehalten würde, falls alle Staaten der Welt den gleichen Ansatz verfolgen würden. Dies bedingt, dass sämtliche Staaten einen fairen Anteil an den globalen Klimaschutzbemühungen leisten.

mit dem von ihr gewählten Ansatz das verbleibende Budget von 200 Gt CO2 eingehalten würde, falls alle Staaten der Welt den gleichen Ansatz verfolgen würden. Dies bedingt, dass sämtliche Staaten einen fairen Anteil an den globalen Klimaschutzbemühungen leisten. Hierfür braucht es eine Vorreiterrolle der Schweiz, sowie eine markante Verstärkung ihrer diplomatischen Bemühungen. Ein werthaltiger Klimabeitrag der Schweiz setzt sich aus nationalen und internationalen Aktivitäten zusammen (letzteres nicht mittels 'Kompensation' sondern Diplomatie für internationale Massnahmen).
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Die Schweiz hat viele und grosse Klimahebel

Der äussere Kreis zeigt die Hebel, welche die Schweiz hat, um die indirekten Emissionen zu mindern. Die grauen Emissionen im Ausland, die durch unseren Konsum entstehen, übersteigen bereits die Inlandemissionen. Noch höher sind die Emissionen von in der Schweiz angesiedelten Firmen, welche deren Unternehmen im Ausland verursachen, um die dortigen Märkte zu bedienen. Verfolgen die Firmen die Ziele der Science Based Targets Initiative (SBTi), können diese Emissionen auf netto-null reduziert werden. Und nochmals mächtiger sind die Emissionen, die mit dem Schweizer Finanzplatz verbunden sind. Die Emissionsmengen im äusseren Kreis sind zwar deutlich höher, aber die Möglichkeiten, diese Hebel durch die Schweiz zu betätigen, sind schwächer.

Der äussere Kreis zeigt die Hebel, welche die Schweiz hat, um die indirekten Emissionen zu mindern. Die grauen Emissionen im Ausland, die durch unseren Konsum entstehen, übersteigen bereits die Inlandemissionen. Noch höher sind die Emissionen von in der Schweiz angesiedelten Firmen, welche deren Unternehmen im Ausland verursachen, um die dortigen Märkte zu bedienen. Verfolgen die Firmen die Ziele der Science Based Targets Initiative (SBTi), können diese Emissionen auf netto-null reduziert werden. Und nochmals mächtiger sind die Emissionen, die mit dem Schweizer Finanzplatz verbunden sind. Die Emissionsmengen im äusseren Kreis sind zwar deutlich höher, aber die Möglichkeiten, diese Hebel durch die Schweiz zu betätigen, sind schwächer. Nur Anmerkung: Der Handel kommt hier zu kurz, sprich wird mit anderen 'indirekten' Emissionen eingestuft. Das greift m.E. aber zu kurz: Beim Handel ist/wäre der Einfluss direkt, würde die Schweiz einen Emissionspreis an der Grenze erheben/ausgleichen. Da dies, auch auf globaler Eben eine ganz wichtige Massnahme darstellt (gerade für Klimafinanzierung - an die Teil der an der Grenze erhobenen Gelder fliesst). Vorschlag: Separater Abschnitt zu Handel, importierte/exportierte Emissionen beleuchten, die Wichtigkeit von Handel aufzeigen um Klimapolitik verbindlich zu machen, auf den hohen Prokopf-Wert Konsumbasierten Emissionen der Schweiz hinweisen (und daraus zusätzliche Bewegründe für nationales und internationales Handeln ableiten).
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Zielvorstellung der Transformation

Das heutige System ist geprägt von individuellen und kollektiven Entscheidungen, die oft unbewusst auch Entscheidungen sind für oder gegen eine Transformation hin zu Netto-Null-Emissionen, hin zu 100% erneuerbar, hin zu regenerativ und hin zum Einhalten der planetaren Grenzen. Weil Entscheidungen meist aus Gewohnheit und eher selten nach sorgfältigem Abwägen aller Vor- und Nachteile getroffen werden, brauchen wir Rahmenbedingungen, welche dazu führen, dass Entscheidungen viel häufiger und möglichst niederschwellig und einfach im Sinne der Transformation hin zu einer Welt ohne Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ausfallen. Die aus Sicht der Transformation richtigen Entscheidungen müssen zur gesellschaftlichen Norm werden. Dies wird möglich, wenn die Preise nicht mehr die falschen Signale geben, wenn es Vorbilder gibt, wenn es einfacher wird, die richtige statt die falsche Entscheidung zu treffen, wenn es eine Rechtfertigung oder gar Verteidigung nicht mehr für die klimafreundliche, sondern für die klimaschädliche Entscheidung braucht und die Folgekosten übernommen werden müssen.

Das heutige System ist geprägt von individuellen und kollektiven Entscheidungen, die oft unbewusst auch Entscheidungen sind für oder gegen eine Transformation hin zu Netto-Null-Emissionen, hin zu 100% erneuerbar, hin zu regenerativ und hin zum Einhalten der planetaren Grenzen. Weil persönliche Entscheidungen meist aus Gewohnheit und eher selten nach sorgfältigem Abwägen aller Vor- und Nachteile getroffen werden, brauchen wir Rahmenbedingungen, welche dazu führen, dass Entscheidungen viel häufiger und möglichst niederschwellig und einfach im Sinne der Transformation hin zu einer Welt ohne Abhängigkeit von fossilen Brennstoffendekarbonisierten Welt ausfallen. Die aus Sicht der Transformation richtigen Entscheidungen müssen zur gesellschaftlichen Norm werden. Dies wird möglich, wenn die Preise nicht mehr die falschen Signale geben, wenn es Vorbilder gibt, wenn es einfacher wird, die richtige statt die falsche Entscheidung zu treffen, wenn es eine Rechtfertigung oder gar Verteidigung nicht mehr für die klimafreundliche, sondern für die klimaschädliche Entscheidung braucht und die Folgekosten übernommen werden müssen. Es geht primär um die Emissionen in Atmosphäre und Ozeane, nicht i.e.L. um die Abhängigkeit von Fossilen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Wichtige Hürden der Transformation

Weil die Klimaschadenskosten nicht oder erst teilweise beim Bestimmen der Preise berücksichtigt werden, besteht ein Marktversagen: Jede ausgestossene Tonne Treibhausgase heizt die Klimakrise an und verursacht damit Folgekosten: Weil Massnahmen finanziert werden müssen, um sich an die Klimaveränderung anzupassen; weil die Folgen der Klimakrise (Hitzewellen, Überschwemmungen usw.) Verluste und Schäden im In- und Ausland verursachen, die kompensiert werden müssen; weil die ausgestossenen Treibhausgase später aus der Atmosphäre wieder entfernt werden müssen. Diese Klimaschadenskosten werden nicht oder erst teilweise beim Bestimmen der Preise berücksichtigt. Die Folge davon: Klimaschädliche Produkte und Dienstleistungen werden heute de facto direkt oder indirekt subventioniert.

Weil die Klimaschadenskosten nicht oder erst teilweise beim Bestimmen der Preise berücksichtigt werden, besteht ein Marktversagen: Jede ausgestossene Tonne Treibhausgase heizt die Klimakrise an und verursacht damit Folgekosten: Weil Massnahmen finanziert werden müssen, um sich an die Klimaveränderung anzupassen; weil die Folgen der Klimakrise (Hitzewellen, Überschwemmungen usw.) Verluste und Schäden im In- und Ausland verursachen, die kompensiert werden müssen; weil die ausgestossenen Treibhausgase später aus der Atmosphäre wieder entfernt werden müssen. Diese Klimaschadenskosten werden nicht oder erst teilweiseunzureichend beim Bestimmen der Preise berücksichtigt. Die Folge davon: Klimaschädliche Produkte und Dienstleistungen werden heute de facto direkt oder indirekt subventioniert. 'Unzureichend' bringt besser zum Ausdruck, dass das Problem sowohl das 'teilweise' wie auch das 'mit zu tiefem Preisniveau' beinhaltet.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Wichtige Hürden der Transformation

Führt ein Land hohe CO2-Abgaben ohne flankierende Massnahmen ein, dann verteuert dies die inländische Produktion und führt z.B. dazu, dass CO2-intensive Güter importiert werden und Autos im Ausland betankt werden, was die Klimawirkung und die eigene Wirtschaft schwächt.

Führt ein Land hohe CO2-Abgaben ohne flankierende Massnahmen ein, dann verteuert dies die inländische Produktion und führt z.B. dazu, dass CO2-intensive Güter importiert werden und Autos im Ausland betankt werden, was die Klimawirkung und die eigene Wirtschaft schwächt. Anmerkung 1: Dieser Paragraph steht m.E. etwas quer in der Landschaft. Nach dem ersten, sollte doch erst einmal die offensichtliche Lösung: Kosten nicht gedeckt also Rahmenbedingungen setzten, sprich Preis auf Emissionen setzen. Der existierende Text könnte dann folgen, müsste aber IMHO den Zusatz haben, dass diese 'carbon leakage' Problematik nur gewisse Güter und Firmen betrifft - vor allem in einer hoch entwickelten, Service-orientierten Wirtschaft wie die Schweiz. Anmerkung 2: Es wäre wichtig, neben den wirtschaftlichen, auch die sozialen Folgen zu erwähnen. Hohe CO2e-Abgaben ohne Rückverteilung (oder einen grossen 'Sozialfond' mit viel Bürokratie und wenig Privatsphäre) führt zu sozialen Problemen. Das resultiert von der Tatsache, dass Einkommens-schwache Haushalte einen relativ höheren Teil ihres Einkommens für Emissions-intensive Güter und Dienstleistungen (wie Heizen und Mobilität) ausgeben und daher eher tangiert sind als HH mit hohen Einkommen. Diese Herausforderung ist insbesondere auch deshalb wichtig, wenn hohe CO2e-Preise angewendet werden (was ja das Ziel sein sollte).
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Wichtige Hürden der Transformation

Solange sich die Werbung auf das alte, fossile, tierische, Mehr-ist-besser-Normal fokussiert, wird der Wandel der gesellschaftlichen Norm verlangsamt.

Solange sich diedie Preise nicht stimmen und sich Aktivitäten wie Werbung auf das alte, fossile, tierische, Mehr-ist-besser-Normal fokussiert, wird der Wandel der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Norm verlangsamt. Werbung ist ja relevant aber hier gar prominent und es geht um Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Wichtige Hürden der Transformation

Personen, die ihrer Vorbildrolle gerecht werden, dürfen nicht mehr einer ideologischen Kaste zugeordnet werden. Liberale, konservative, weltoffene, heimatverbundene, soziale und grüne Werthaltungen müssen allesamt kompatibel mit dem Schutz unserer Lebensgrundlagen sein. Eine neue soziale Norm ist wichtig, damit neue klimafreundliche Produkte in den Massenmarkt eingeführt werden können und das lokale Handwerk einen Anreiz hat, sich aus- und weiterzubilden.

Firmen und Personen, die ihrereine Vorbildrolle gerecht werdeneinnehmen, dürfen nicht mehr einer ideologischen Kaste zugeordnet werden. Liberale, konservative, weltoffene, heimatverbundene, soziale und grüne Werthaltungen müssen allesamt kompatibel mit dem Schutz unserer Lebensgrundlagen sein. EineVerursacher-basierte Preise und eine neue soziale Norm istsind wichtig, damit neue klimafreundliche Produkte in den Massenmarkt eingeführt werden können und dasklimafreundliche Dienstleistungen und Produkte die günstigste Option darstellen, skaliert werden können und zum Standard werden. System-weit sind die Anreize so zu setzen, dass auch jeder lokale Handwerk einen Anreiz hat, sich aus- und weiterzubilden. * Formulierung * In erster Linie zählen die Preise, der grosse Rest kommt dann von selbst. * 'Massenmarkt' klingt suboptimal.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Wichtige Hürden der Transformation

Effizienzmassnahmen, erneuerbare Energien und klimafreundlichere Verfahren erfordern oft hohe Anfangsinvestitionen, die sich meist erst über viele Jahre durch tiefere Betriebskosten amortisieren lassen. Fehlendes Investitionskapital, hohe Risikoaufschläge bei den Zinsen und ein zu kurzer Investitionshorizont verunmöglichen die nötigen Investitionen.

Effizienzmassnahmen, erneuerbare Energien und klimafreundlichere Verfahren erfordern oft hohe Anfangsinvestitionen, die sich meist erst über vielemehrere Jahre durch tiefere Betriebskosten amortisieren lassen. Fehlendes Investitionskapital, rechnen. Fehlende Preis-Anreize (und daher Wettbewerbsvorteile gegenüber fossilen Alternativen), hohe Risikoaufschläge bei den Zinsen und ein zu kurzer Investitionshorizont verunmöglichen die nötigen Investitionen. * Dass 'fehlendes Investitionskapital' die 'nötigen Investitionen verunmöglichen' scheint offensichtlich. * Amortisieren ist das eine, die Rendite das andere.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Eine sektorübergreifende Abgabe auf alle Treibhausgase in Höhe der Klimaschadenskosten verhindert, dass das marktwirtschaftliche System die Klimakrise zusätzlich direkt befeuert.

Eine sektorübergreifende Abgabe auf alle Treibhausgase in Höhe der Klimaschadenskosten verhindertbewirkt, dass das marktwirtschaftliche System die Klimakrise zusätzlich direkt befeuertder Ausstoss von klimaschädlichern Emissionen gemäss dem bereits 1992 von der UN beschlossenen Verursacherprinzips verrechnet wird. Somit entstehen systemweite Anreize für alle Marktteilnehmer. Positive Formulierung
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Ein Grenzsteuerausgleich auf alle Importprodukte, -dienstleistungen inkl. Tanktourismus in Höhe der Treibhausgasabgabe und eine Befreiung im Export entsprechend der Logik der Mehrwertsteuer setzen starke Anreize an Importeure und schützen den Werkplatz Schweiz gegen Klimapolitik-bedingte Abwanderung. Das Instrument wird so ausgestaltet, dass negative Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung von Ländern im Globalen Süden vermieden werden.

Ein Grenzsteuerausgleich auf alle Importprodukte, -dienstleistungen inkl. Tanktourismus in Höhe der Treibhausgasabgabe und eine Befreiung im Export entsprechend der Logik der Mehrwertsteuer setzen starke Anreize an Importeure und schützen den Werkplatz Schweiz gegen Klimapolitik-bedingte Abwanderung. Das Instrument wird so ausgestaltet, dass negative Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung von Ländern im Globalen Süden vermieden werden und über Zeit auch Finanzen für Negativemissionen zur Verfügung stehen. Rate den Tanktourismus hier nicht spezifisch zu erwähnen. Er wird sonst übergewichtet und bringt unnötige Fragen der Durchführbarkeit auf (anders als beim Import von Gütern und Dienstleistungen, befindet sich der über der Grenze getankte Treibstoff im Tank der Lenker).
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die Vorbildrolle der öffentlichen Hand seitens Bund und Kantone (Art 10. des Klimaschutzgesetzes KlG) wird auf alle Gemeinden erweitert, Als ein gemeinsames Umsetzungsinstrument wird ein Online-Shop für Netto-Null-Produkte und -Dienstleistungen erstellt, welcher auch aktiv Ausschreibungen macht und ebenso Privaten zur Verfügung steht.

Die Vorbildrolle der öffentlichen Hand seitens Bund und Kantone (Art 10. des Klimaschutzgesetzes KlG) wird konsequent umgesetzt und aufauf alle Gemeinden erweitert, Als ein gemeinsames Umsetzungsinstrument wird ein Online-Shop für Netto-Null-Produkte und -Dienstleistungen erstellt, welcher auch aktiv Ausschreibungen macht und ebenso Privaten zur Verfügung steht. Ein 'online Shop' der öffentlichen Hand scheint mir, und u.U. vielen anderen Stakeholdern, eine schlechte Idee. Die Vorbildrolle der öffentlichen Hand ist wichtig, wird aber diesen Ansatz/Vorschlag gefährdet und nicht gestützt. Mit einem Preis auf alle THG kann und soll genau auf solche 'Detailbemühungen' mit viel Bürokratieaufwand und zumindest ungewissem Heben, verzichtet werden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Bund und Kantone schaffen ihre klimaschädlichen Subventionen und Fehlanreize wie Steuererleichterungen konsequent ab.

Bund und Kantone schaffen ihre klimaschädlichen Subventionen und Fehlanreize wie Steuererleichterungen konsequent ab. Es wird auf jegliche Ausnahmeregelungen und Befreiungen (von den Pistenfahrzeugen bis zu den Traktoren) verzichtet. Es geht um beides: Finanzielle Fehlanreize und verfehlt Befreiungen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

In der Öffentlichkeit sichtbare Werbung soll nur noch für Produkte und Dienstleistungen erlaubt sein, welche überdurchschnittlich klimafreundlich, sogenannt “best in service” sind, also deutlich weniger Emissionen ausstossen als der Marktdurchschnitt von Produkten und Dienstleistungen, die den gleichen Nutzwert bieten.

In der Öffentlichkeit sichtbare Werbung soll nur noch für Produkte und Dienstleistungen erlaubt sein, welche überdurchschnittlich klimafreundlich, sogenannt “best in service” sind, also deutlich weniger Emissionen ausstossen als der Marktdurchschnitt von Produkten und Dienstleistungen, die den gleichen Nutzwert bieten. Eine 'Detailregelung' die viel Gegenreaktion auslösen wird und wenig bringt. Ein Preis auf THG Emissionen macht klimafreundliche Produkte und Dienstleistungen wettbewerbsfähig, was sich auch in der Werbung widerspiegeln will. Zudem wäre so was nur sehr schwer umzusetzen, würde im Spezifischen laufen Diskussionen führen ('best in class' US Beef, Badeferien auf den Mallediven? etc) und primär viel Bürokratie mit sich bringen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die Transition braucht Vorbilder für zukunftsfähiges Verhalten. Bundesrät:innen, Regierungsrät:innen und Gemeinderät:innen übernehmen eine Führungsrolle und verstehen Klimakommunikation als Teil ihres Auftrages.

Die Transition braucht Vorbilder für zukunftsfähiges Verhalten. Bundesrät:innen, Regierungsrät:innen und Gemeinderät:innen übernehmen eine Führungsrolle und verstehen Klimakommunikation als Teil ihres Auftrages. Mit einem Masterplan können/sollen nicht das Verhalten gewählter Volksvertreter#innen vorschreiben.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Besonders betroffene oder armutsbetroffene und -bedrohte Personen sollen direkt finanziell oder organisatorisch unterstützt werden, um die Gerechtigkeit, Tragbarkeit und Akzeptanz der Schweizer Klimapolitik sicherzustellen und die Transformation sozialverträglich zu gestalten. Dazu wird ein Klimasozialfonds (analog zur EU) eingeführt, gespiesen durch einen Teil der sektorübergreifenden Abgabe auf alle Treibhausgase (siehe Punkt 1 und Kapitel Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung).

Besonders betroffene oder armutsbetroffene und -bedrohte Personen sollen direkt finanziell oder organisatorisch unterstützt werden, um die Gerechtigkeit, Tragbarkeit und Akzeptanz der Schweizer Klimapolitik sicherzustellen und die Transformation sozialverträglich zu gestalten. Dazu wird ein Klimasozialfonds (analog zur EU) eingeführt, gespiesen durch einen Teil der sektorübergreifenden Abgabe auf alle Treibhausgase (siehe Punkt 1 und Kapitel Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung).Um Schweizer Klimapolitik sozialverträglich zu gestalten, wird die Gesamtsumme der auf inländischen Emissionen erhobenen Abgaben an alle Einwohner*innen rückverteilt - und zwar monatlich und zu gleichen Teilen. Weil Emissionen und Einkommen stark korrelieren, und eben alle den gleichen (durchschnittlichen) Rückerstattungsbetrag erhalten, führt die Rückverteilung dazu, dass ca. 70% aller Einwohner*innen mehr Geld erhalten als das sie für den Mehrbetrag der Abgabe auf ihren Emissions-belasteten Konsum bezahlen müssen. Dieser Ansatz trägt daher auch massgeblich zur Akzeptanz bei - die Mehrheit profitiert netto finanziell. Mit der Rückverteilung zu gleichen Teilen wird daher die Sozialverträglichkeit System-inherent. Nur für eine sehr geringe Anzahl Einwohner*innen mit ausserordentlichen Umständen ist zusätzlich noch ein Sozialfonds nötig (nicht wie bei der EU, die dadurch viel mehr Bürokratie schafft und in die Privatsphäre von vielen Menschen eingreifen muss). Für alle wird dadurch der richtige Anreiz gesetzt. Jeder kann seine Balance durch klimafreundlichen Konsum verbessern. Wichtig: Die durch Grenzausgleich erhobenen Abgaben werden teils an Exporteure rückverteilt (wie erwähnt), für Klima Finanzierung verwendet, und nur der Rest an Einwohner*innen rückverteilt. Anmerkung 1: 'Besonders betroffen' heisst ja sicher nicht, dass man entlastet wird. Wenn mein Hobby Malediven ist und ich, sechs mal im Jahr hinfliege, dann bin ich wohl besonders betroffen (der Ferrari läuft auch noch auf Benzin), aber mein 30K monatlich von der UBS stellen sicher, dass ich keine staatlichen Gelder in Anspruch nehmen muss wenn es darum geht, die von mir verursachten Klimakosten zu bezahlen! Anmerkung 2: Ein Klimasozialfonds analog zur EU ist der falsche Weg dieses Problem anzugehen. Ein hoher THG Preis wird, wie bereits erwähnt, die untersten Einkommensschichten am meisten treffen. Je nach Höhe des Preises, würde eine Abgabe ohne Rückverteilung zu Hunderttausenden von Einwohner#innen führen, die einen markanten Wohlstandsverlust erfahren würden (für Details zu Studienresultaten stehen wir zur Verfügung, EPFL ist derzeit an einer Arbeit dazu). Mit einem 'Sozialfonds' müssten alle 1. ihren Wohlstandsverlust 'beweisen', und 2. ihre Emissionen (sprich ihren Konsum) offenlegen. Einerseits ist das aus Sicht der Gerechtigkeit, Würde und Privatsphäre dieser Personen nicht optimal. Andererseits wird erneut ein Bürokratiemonster kreiert, das einen gewichtigen Teil der Gelder unwirksam verschlingen würde. Ein bedeutend besserer Ansatz ist die Rückverteilung, mit Durchschnittsbetrag, an alle Einwohner#innen. Werden Detail-Parameter wie Haushalt-Definition (Zulage für Kinder, für Alleinstehende) richtig gesetzt, profitieren bei vollständiger Rückverteilung aller inländischen Emissionen eine klare Mehrheit anHaushalten finanziell (inkl. der Einkommens-schwachen HH). Da alle HH den Durchschnitts-Betrag erhalten, sind es die reichsten 30% der Leute, die für alle netto Kosten aufkommen. Die Rückerstattung an alle kann sehr effizient gestaltet werden und wird monatlich und digital ausbezahlt. Nebst viel Visibilität, erlaubt dieser Weg auch monatliches Nudging (z.B. ein Hinweis auf neue Weiterbildungsoptionen). Dies erhöht die Effizienz der Massnahme markant.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Revision des Kartellrechts: Das Kartellrecht wird dahingehend ergänzt, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit als eigenständige Rechtfertigungsgründe anerkannt und aufgeführt werden. Somit werden sinnvolle Nachhaltigkeitsvereinbarungen nicht weiter als wettbewerbswidrig eingestuft und unterbunden.

Revision des Kartellrechts: Das Kartellrecht wird dahingehend ergänzt, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit als eigenständige Rechtfertigungsgründe anerkannt und aufgeführt werden. Somit werden sinnvolle Nachhaltigkeitsvereinbarungen nicht weiter als wettbewerbswidrig eingestuft und unterbunden. Anmerkung: Diese Forderung scheint mir in der Prioritätsstufe verfehlt - Verweise punkto Relevanz wären interessant, weil nicht offensichtlich. Wenn es darum geht weitere konkrete und System-übergreifende Zusatz-Massnahmen zur Abgabe zu formulieren, dann gäbe es doch eine ganz Reihe und viele davon mit bedeutend höherer Relevanz als das Kartellrecht. Dazu zählen IMHO: 1. Deklarationspflicht zu Klimaverträglichkeit: Eine Umsetzung der Massnahme 'Abgabe' ist am effizientesten möglich durch eine Erhebung ganz am Anfang der Wertschöpfungskette (z.B. bei den Importeuren von Brenn- und Treibstoffen, Futtermittel, etc). Nationale Emittenten wie z.B. KVAs und Industrieanlagen mit noch nicht erfassten Emissionsquellen, werden zusätzlich eingeschlossen. Abgaben müssen somit nur bei einer geringen Anzahl Marktteilnehmern erhoben werden (was Bürokratie spart und Kosten senkt - und sicher stellt, dass der preisliche Anreize der Abgabe in allen nachfolgenden Wertschöpfunsstufen wirk). Um Emissionswerte zu bestimmen, werden Umrechnungsfaktoren angewandt. Mit Umrechnungsfaktoren und gemessenen Daten können auch die Emissionswerte von Produkten und Dienstleistungen errechnet werden. Auf Basis der bereits existierenden ecoinvent Datenbank publiziert die Schweiz offizielle Mindest-Emissionswerte und verpflichtet alle Marktteilnehmer daraus die Emissionen ihrer Produkte und Dienstleistungen abzuleiten und zu deklarieren. Ein System ermöglicht es Unternehmen, zertifizierte Emissions-werte für bestimmte ihrer Prozesse/Produkte bewilligen zu lassen - was Vorreitern hilft und Transparenz incentiviert. 2. Handelsverträge: Zukünftig nur mit Bestimmungen zu Grenzausgleich (sowie weitergehenden Kriterien bez. Nachhaltigkeit) eingehen. 3. Fossile Subventionen-Razzia: Alle Departemente haben 6 Monate um jegliche Förderungen, Unterstützungen, Ausnahme-Regelungen oder Befreiungen die zu mehr Emissionen führen zu identifizieren und deren Abschaffung administrativ vorzubereiten und innert weniger als 12 Monaten umzusetzen. 4. Ab 1.1.2026 (10 Jahre nach Pariser Klimavertrag) werden jegliche Neuinvestitionen in fossile Infrastruktur verboten (inkl. Energie und Transport). Für Industrieprozesse gilt das Gleiche, kann jedoch temporär unter Beweispflicht der Antrag-stellenden Firma für bestimmte Prozesse verlängert werden (u.U. nötig für gewisse Hochtemperatur-Prozess und den Flugverkehr). 5. Es wird eine, dem BR angeschlossene, Stabsstelle 'Klima & Umwelt' neu geschaffen. Für diese wird von einem unabhängigen Klimarat das Team ausgewählt und die Strategie vorgegeben. Die Stabsstelle steht Mitgliedern des Parlaments und der Regierung als Fachstelle zur Verfügung und stellt Informationen zum jüngsten Stand der Wissenschaft und der Technologie bereit. Jedes Departement muss Investitions- und Strategie-Entscheide ab einer gewissen Relevanz (z.B. Budgetbetrag) von der Stabsstelle absegnen lassen. Sie stellt so sicher, dass alle relevanten staatlichen Ressourcen-Entscheide Klima-kompatibel getroffen werden - es also nicht primär neue Fonds/Projekte braucht, sondern dass die Gesamtheit existierender Mittel zielführend eingesetzt werden. Die Stabsstelle flankiert auch einzelne Departemente bei wichtigen Angelegenheiten, wie z.B. internationalen Klimaverhandlungen oder Abschlüssen von Handelsverträgen. Diese soll gewährleisten, dass Klima- und Umweltziele, unabhängig vom jeweiligen Vorsitz eines Departements, kurz-, mittel- und langfristig konsequent verfolgt werden. Die Stabsstelle legt besonderen Schwerpunkt auf das Thema Bildung und stellt sicher, dass Klima- und Umweltaspekte konsequent berücksichtig werden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Statt Brutstätte virtueller Kryptowährungen zu spielen, soll die Schweizerische Nationalbank SNB (allenfalls zusammen mit anderen Nationalbanken zusammen) eine neue Klimaschutz-Währung rückversichern oder die Privatbanken dazu verpflichten, einen Teil des aufgenommenen Geldes in Klimaschutz zu investieren. So können Klimafinanzierungsgelder generiert werden. Alternativ können auch private Klimaschutz-Währungen unterstützt werden, indem die Nationalbank diese als Parallelwährung stabilisiert. Werden diese vom Markt aufgenommen, können ohne Belastung des Staatsbudgets grosse Summern für den Klimaschutz investiert werden.

Statt Brutstätte virtueller Kryptowährungen zu spielen, soll die Schweizerische Nationalbank SNB (allenfalls zusammen mit anderen Nationalbanken zusammen) eine neue Klimaschutz-Währung rückversichern oder die Privatbanken dazu verpflichten, einen Teil des aufgenommenen Geldes in Klimaschutz zu investieren. So können Klimafinanzierungsgelder generiert werden. Alternativ können auch private Klimaschutz-Währungen unterstützt werden, indem die Nationalbank diese als Parallelwährung stabilisiert. Werden diese vom Markt aufgenommen, können ohne Belastung des Staatsbudgets grosse Summern für den Klimaschutz investiert werden. * 'Kryptowährungen' per se kaltzustellen schafft unnötigen Widerstand. * 'Krypto' hat nicht nur mit 'Währung' zu tun. Distribuierte Trust-Lösungen können der Sache auch dienlich sein. Mit einer Abgabe braucht es diese Massnahme nicht. * Eine 'Klimaschutz-Währung' ist keine gute Idee. Für was denn auch? Und nein, 'Gelder' können mit der Kreation einer neuen Währung keine 'geschaffen werden'. * 'Verpflichtungen' zu Investitionen sind keine gute Idee, aus vielerlei Gründen... * Mit einer Abgabe ist es der Markt, der in 'Klimaschutz' investiert und nur so, und nicht mit irgend welchen Nichen-Fonds, gelingt es die Klimaziele noch zu erreichen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Zielvorstellung der Transformation

Die Produktion in die Schweiz importierter Güter und Dienstleistungen verursacht mit 75 Mio.t CO2eq viel mehr Emissionen als die in der Schweiz verbliebene Produktion. Denn wir importieren insbesondere energieintensive Güter, die mit Energieträgern hoher CO2-Intensität produziert werden, zudem haben wir ein sehr hohes Konsumniveau. In einer Netto-Null-Emissionswelt werden auch die Importe irgendwann klimaverträglich sein. Im globalisierten System mit den heutigen Rahmenbedingungen besteht jedoch der Anreiz, die Produktion in die günstigsten Länder mit den schwächsten (Klima)regeln zu verlagern, was die Dekarbonisierung verlangsamt oder gar ausbremst.

Die Produktion in die Schweiz importiertervontertern und Dienstleistungen die in die Schweiz importiert werden verursacht mit 75 Mio.t CO2eq viel mehrca. doppelt so viele Emissionen alswie die in der Schweiz verbliebene Produktion. Denn wir importieren insbesondere energieintensive Güter, die mit Energieträgern hoher CO2-Intensität produziert werden, zudem haben wir ein sehr hohes Konsumniveau. In einer Netto-Null-Emissionswelt werden auch die Importe irgendwann klimaverträglich sein. Im globalisierten System mit den heutigen Rahmenbedingungen besteht jedoch der Anreiz, die Produktion in die günstigsten Länder mit den schwächsten (Klima)regeln zu verlagern, was die Dekarbonisierung verlangsamt oder gar ausbremstEmissionen die auf nationalem Territorium entstehen. Denn wir konsumieren, produzieren und exportieren viel - und wir importieren viele, insbesondere energieintensive Güter die noch grösstenteils mit Energieträgern hoher CO2-Intensität produziert werden. In Sachen Klimaverantwortung zählen nicht die territorialen Emissionen der Schweiz, sondern jene des Schweizer Konsums und der Schweizer Wertschöpfung. Letztere führt zu indirekten Emissionen und verlangen Zusatzmassnahmen. Die Konsum-basierten Emissionen der Schweiz werden mit einer Abgabe versehen und so berechnet: Territorialen Emissionen - Exporte + Importe. Auf dieser Basis wird auf THG Emissionen eine Abgabe erhoben. Da in einer Netto-Null-Emissionswelt auch Importe rasch möglichst klimaverträglich sein müssen, wird ein Teil der an der Grenze erhobenen Abgabe als Klimafinanzierung im jeweiligen Exportland investiert und darüberhinaus international Klimaschutz gefördert. * Das hohe Konsumniveau der Schweiz sollte besser herausgehoben werden...es ist zentral, und kein 'zudem'. * Das hier ist die zweite Stelle, an der auf den sog. 'Anreiz, die Produktion...zu verlagern' aufmerksam gemacht wird. Grundsätzlich muss mit diesem Argument beachtet werden, dass es primär von Massnahmen Gegner, und das aller Art, gegen mehr Klimaschutz verwendet wird. DIe Evidenz um Wirkungsanalysen des ETS (mit 10 J Erfahrung) zeigen jedoch, dass es nicht zu Verlagerungen kommt. Nur für eine ganz geringe Anzahl von Firmen sind CO2e-Abgaben, auch solche auf hohem Preisniveau, ein massgeblicher Kostenfaktor. Für alle Banken, Versicherer, Uhrenmacher oder Chocolatiers ist das nicht der Fall. Das gilt ebenso für Software, Beratungsdienstleistungen, und vieles mehr. Wer übrig bleibt mag signifikant betroffen sein, weiss aber schon lange dass Handlungsbedarf besteht. Auch an neuen Standorten können/müssen Klimaregeln entstehen. Auch an der Grenze zu Märkten werden Emissionen vermehrt ausgeglichen, eine Verlagerungsstrategie geht also bez. Exporte dann nicht auf. Es wäre m.E. zielführender nicht von' Verlagerungsgefahr' sondern von 'Fairness gegenüber der lokal produzierenden Wirtschaft' zu sprechen. * (Nicht-Klima) Regeln in anderen Ländern können/müssen über die Konzernverantwortung gelöst werden. Diese muss Schweiz-ansässigen Firmen vorschreiben, im Ausland Schweizer-Regel Standard (oder besser) anzuwenden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Zielvorstellung der Transformation

Unser Ziel ist es, dass unsere Konsum- und Importregelungen mithelfen, die weltweite Dekarbonisierung zu beschleunigen, und es attraktiv macht, dass alle Länder Netto-Null-Politiken einführen. Da das Konsumniveau der Schweiz extrapoliert auf künftig 10 Mrd. Menschen viele weitere planetare Grenzen sprengen würde, muss aber auch die Konsummenge sinken. Unser Konsumverhalten und die Anforderungen an noch importierte Produkte entsprechen künftig einem weltweit kopierbaren gerechten System, das die planetaren Grenzen respektiert. Welthandel kann die Effizienz der Produktion erhöhen, darf dies aber künftig nicht mehr mit Sozial- und Ökodumping tun. Hohe Anforderungen an die Kreislaufwirtschaft gehen oftmals auch einher mit einer vermehrt regional/lokal organisierten Wirtschaft.

Unser Ziel ist es, dass unsere Konsum- und Importregelungen mithelfen, die weltweite Dekarbonisierung zu beschleunigen, und es attraktiv macht, dass alle Länder Netto-Null-Politiken einführen. Da das Konsumniveau der Schweiz extrapoliert auf künftig 10 Mrd. Menschen viele weitere planetare Grenzen sprengen würde, muss aber auch die Konsummenge sinken. Unser Konsumverhalten und dieDie Anforderungen an noch importierte Produkte entsprechen künftigmüssen schlussendlich einem weltweit kopierbaren , gerechten System, das entsprechen, welches die planetaren Grenzen insgesamt respektiert. Welthandel kann die Effizienz der Produktion erhöhen, darf dies aber künftig nicht mehr mit Sozial- und Ökodumping tun. Hohe Anforderungen an die Kreislaufwirtschaft gehen oftmals auch einher mit einer vermehrtmuss daher als Klimaschutz-Hebel erkannt und angewandt werden - insbesondere mit einer Treibhausgas-Grenzabgabe. Um mittel- und langfristig das hohe Konsumniveau national und international zu reduzieren, fördert die Schweiz internationale Rahmenbedingungen/Abkommen, unterstützt noch weniger entwickelte Länder, setzt auf Kreislaufwirtschaft und auf eine regional/lokal organisiertenorganisierte Wirtschaft. Anmerkung/Vorschlag: Bei 'Konsumniveau muss sinken' bin ich persönlich dabei, weiss aber auch dass viele andere es (noch) nicht sind. Mein Vorschlag wäre daher in Etappen vorzugehen und erst, und so rasch als möglich, die Abgabe mit ein paar wenigen flankierenden Massnahmen umzusetzen und danach weiterführende Massnahmen in Richtung Konsumniveau in einem zweiten Schritt anzugehen. Auf alle Fälle wichtig scheint mir, 'Konsumniveau' (tricky) nicht mit 'Importregelungen' (straight forward) zu verbinden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die Schweiz ist ein dicht bevölkertes, ressourcenarmes und teures Hochkonsumland und ist deshalb viel stärker von Importen abhängig als die meisten anderen Länder.

Die Schweiz ist ein dicht bevölkertes, ressourcenarmes und teures Hochkonsumland und ist deshalb viel stärker von Importen abhängig als die meisten anderen Länder Land mit hohem Einkommen und einer Service-basierten Wirtschaft. Obschon wir in Geldwert sogar leicht mehr exportieren als wir importieren, sind unsere importierten Treibhausgas Emissionen bedeutend höher als die exportierten. Unsere Konsum-basierten Emissionen sind insgesamt sehr hoch. Für dekarbonisierten Konsum ist die Schweiz angewiesen auf international-wirkende Massnahmen. Viele Importe, gekoppelt mit vielen Exporten, führen nicht primär in 'Abhängigkeit'. Die Schweiz ein 'ressourcenarmes' Land zu nennen ist m.E. falsch und unnötig. 'Teures Hochkonsumland' klingt daneben. Die USA z.B. konsumiert bedeutend mehr, ist preislich teils bedeutend tiefer. Es geht nicht um die 'Teure' des Konsums sondern um die verursachten Emissionen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die einschlägigen WTO- und GATT-Regeln müssen in Präzedenzurteilen oder klarerer Auslegung so angewandt werden, dass Ökodumping nicht mehr möglich ist.

Die einschlägigenEinschlägige WTO- und GATT-Regeln müssen inmit Präzedenzurteilen oderund klarerer Auslegung so angewandt werden, dass Ökodumping nicht mehr möglich istKlimaschutz-Hürden beseitigen. Positivere Formulierung
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Wichtige Hürden der Transformation

Der Bundesrat wehrt sich gegen den Grenzsteuerausgleich (CBAM), welchen die EU bereits eingeführt hat, und ignoriert bisher den Systemwechsel weg von Abgabebefreiungen (EHS und CO2-Abgabe) hin zu umfassenden Bepreisungsinstrumenten.

Der Bundesrat wehrt sich gegen den Grenzsteuerausgleich (CBAM), derzeitige Bundesrat verkennt die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fakten der Klimakrise, verniedlicht unsere Klima-Verantwortung, vernachlässigt die Förderung des internationalen Diskurs und versäumt die Umsetzung dringend notwendiger Massnahmen. Er wehrt sich derzeit gegen Grenzausgleich (am Beispiel vom CBAM, welchen die EU bereits eingeführt hat, ) und ignoriert bisher denimmer noch den offensichtlichen Systemwechsel weg von ETS/Handel, Abgabebefreiungen (EHSETS und CO2-Abgabe) im Inland und Kompensation im Ausland, hin zu einer umfassenden BepreisungsinstrumentenAbgabe auf alle Treibhausgase in allen Sektoren, inkl. Grenzausgleich. Der BR liegt punkto Klima derzeit überall schief. Für das den CBAM alleine hochzuheben ist nicht zielführend. 'Grenzsteuerausgleich' beinhaltet das Wort 'Steuer' was nicht auf die Abgabe zutrifft und nicht zu deren Akzeptanz beiträgt. 'Grenzausgleich' reicht, bitte.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die CO2-Regulierung der Schweizer Produktion ist uneinheitlich und lückenhaft, weshalb Grenzmassnahmen oftmals protektionistisch wären.

Die derzeitige CO2-Regulierung der Schweizer Produktion istist immer noch uneinheitlich und lückenhaft, weshalb Grenzmassnahmen oftmals protektionistisch wären. Falls diese Lücken offen bleiben, könnten gewisse Grenzabgabe protektionistisch wirken. Zu sagen, dass 'Grenzmassnahmen' (besser 'Grenzausgleich', auch bez. Kontinuität) 'protektionistisch wären', steht bez. 'ist lückenhaft' schräg in der Landschaft. Grenzausgleich haben wir ja noch nicht, Lücken schon.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Wichtige Hürden der Transformation

Auch dank Öko- und Sozialdumping sind Importe günstig, sie verhindern oft Regelungen wie die Internalisierung der externen Kosten, welche die heimische Produktion verteuern.

Auch dank Öko- und Sozialdumping sind Importe günstig, sie verhindern oft Regelungen wie die Internalisierung der externen Kosten, welche die heimische Produktion verteuernOhne Grenzausgleich können die externen Kosten der vermeintlich günstigen Importe nicht internalisiert werden - was wiederum ein Anreiz für Öko- und Sozialdumping darstellt. 'Dank Dumping' klingt schräg und die Aussage insgesamt nicht schlüssig. Zu Hause internalisieren wir ja noch nicht wirklich konsequent (wie vorgehend dargelegt). Sprich das 'Verteuern der heimischen Produktion' findet erst beschränkt statt.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Wichtige Hürden der Transformation

Umweltauflagen werden insbesondere von Nichtindustrieländern oftmals als Protektionismus der fordernden Länder und als Verweigerung des Rechts auf Entwicklung bis hin zu Rückfall auf kolonialistisches Verhalten verstanden.

UmweltauflagenDerzeit werden insbesondere von NichtindustrielGrenzausgleich und Umweltauflagen von noch weniger weit entwickelten Ländern oftmalsoft als Protektionismus der fordernden Länder undbetrachtet und teils als Verweigerung des Rechts auf Entwicklung bis hin zu Rückfall auf kolonialistisches Verhalten verstanden. Spezifische Erwähnung des wichtigen Grenzausgleichs.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Freihandelsabkommen müssen neu umfassende ökologische und soziale Anreize und Bedingungen enthalten oder gekündigt werden. Mit dem Grenzsteuerausgleich (siehe sektorübergreifende Instrumente) und der Negativemissionspflicht (siehe unten) müssen die Handelsabkommen ohnehin neu verhandelt werden.

Freihandelsabkommen müssen neu umfassende ökologische und soziale Anreize und Bedingungen enthalten oder gekündigt werden. Mit dem Grenzsteuerausgleich (siehe sektorübergreifende Instrumente) und der Negativemissionspflicht (siehe unten) müssen die Handelsabkommen ohnehin neu verhandelt werdenAlle neuen Handelsabkommen müssen mit Bestimmungen zu Grenzausgleich sowie weitergehenden Nachhaltigkeits-Kriterien abgeschlossen werden. Alle bestehenden Handelsabkommen werden auf ökologischen und sozialen Kriterien geprüft und rasch möglichst angepasst. * 'Handelsabkommen' ist besser als 'Freihandelsabkommen'. Positionierung: Diese Massnahme ist unter 'Konsumgüter' aufgeführt, beinhaltet aber nicht nur diese. Sie ist daher eine Sektor-übergreifende Massnahme.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Auf importierten Gütern soll eine Abgabe auf die grauen Treibhausgase in der Höhe der Klimaschadenskosten eingeführt werden (siehe Sektorübergreifende Instrumente und Finanzierung).

Auf importierten Gütern soll eine Abgabe auf die grauen Treibhausgase in der Höhe der Klimaschadenskosten eingeführt werden (siehe Sektorübergreifende Instrumente und Finanzierung). Massnahme bereits aufgeführt
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Eine vorgezogene Entsorgungsgebühr für alle Kunststoffe in der Höhe der Vollkosten der Entsorgung über Carbon Capture & Storage (CCS) wird bei inländischer Produktion und an der Grenze erhoben. Die Erträge fliessen ins Kunststoffrecycling und in CCS bei allen Kehrichtverbrennungsanlagen, und die vorgezogene Abgabe trägt zu Minderverbrauch bei.

Eine vorgezogene Entsorgungsgebühr für alle Kunststoffe in der Höhe der Vollkosten der Entsorgung über Carbon Capture & Storage (CCS) wird bei inländischer Produktion und an der Grenze erhoben. Die Erträge fliessen ins Kunststoffrecycling und in CCS bei allen Kehrichtverbrennungsanlagen, und die vorgezogene Abgabe trägt zu Minderverbrauch bei. IMHO: Phase 2 Massnahme
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Emissionsdeklaration, Lieferkettenregulierung und freiwillige Systeme wie die Science Based Target Initiative (SBTi) müssen Hand in Hand gehen und es für Unternehmen und Produktionsländer attraktiv machen, die Dekarbonisierung aktiv voranzutreiben.

Emissionsdeklaration, Lieferkettenregulierung und freiwillige Systeme wie die Science Based Target Initiative (SBTi) müssen Hand in Hand gehen und es für Unternehmen und Produktionsländer attraktiv machen, die Dekarbonisierung aktiv voranzutreiben. Das ist keine politische Massnahme sondern ein Wunsch. Wichtigkeit/Positionierung: Deklrationspflichten (inkl. der Logik/Bestimmung nach welchen Kriterien deklariert werden muss) braucht es als sektorübergreifende Massnahme (siehe Anmerkungen oben). Der Link zw. Bepreisung und Deklaration muss aufgezeigt werden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Aufbauend auf die neuen Regelungen zur Kreislaufwirtschaft im Umweltschutzgesetz (USG) sollen CO2-Absenkpfade für Gebäude, Anlagen etc. definiert werden, so dass es attraktiv wird, weniger (Neu)material zu verwenden, Bau- und Werkstoffe deutlich klimaverträglicher zu produzieren und die Kreisläufe dort zu schliessen, wo die Gesamtökobilanz positiv ist.

Aufbauend auf die neuen Regelungen zur Kreislaufwirtschaft im Umweltschutzgesetz (USG) sollen CO2-Absenkpfade für Gebäude, Anlagen etc. definiert werden, so dass es attraktiv wird, weniger (Neu)material zu verwenden, Bau- und Werkstoffe deutlich klimaverträglicher zu produzieren und die Kreisläufe dort zu schliessen, wo die Gesamtökobilanz positiv ist. Position: Das ist keine Konsumgüter-Massnahme. Sie sollte daher aufgeteilt werden, auf Gebäude und Industrie (für Anlagen). IMHO: Phase 2 Massnahme
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Basierend auf dem Umweltschutzgesetz sollen das Recht auf Reparatur, die Verpflichtung zur Bereitstellung von Reparaturmaterial, der Reparaturindex, die Verpflichtung zur Demontierbarkeit und die Verlängerung der Garantiefristen verpflichtend eingeführt werden.

Basierend auf dem Umweltschutzgesetz sollen das Recht auf Reparatur, die Verpflichtung zur Bereitstellung von Reparaturmaterial, der Reparaturindex, die Verpflichtung zur Demontierbarkeit und die Verlängerung der Garantiefristen verpflichtend eingeführt werden. IMHO: Phase 2 Massnahme. Verglichen zu Brennstoffen, Treibstoffen, Abfallverbrennung und Landwirtschaft sind die Hebel für Emissionsreduktionen hier vergleichsweise klein (v.a. relative zum Aufwand und dem zu erwartenden politischen Widerstand, auch wegen der vielen Importe).
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Gemeinden werden unterstützt, betreute Ausleih- und Reparaturlokale zu schaffen.

Gemeinden werden unterstützt, betreute Ausleih- und Reparaturlokale zu schaffen. IMHO: Steht hier das Aufwand/Nutzen Verhältnis schief. Zudem gibt es bereits private Reparaturservices und Sharing-Plattformen sowie Brockenhäuser auf Gemeinde-Ebene.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Der Bund unterstützt eine bestehende oder neue Internetplattform, welche die effektive Langlebigkeit und Reparierbarkeit von Produkten durch Crowd-Erfahrung erfasst.

Der Bund unterstützt eine bestehende oder neue Internetplattform, welche die effektive Langlebigkeit und Reparierbarkeit von Produkten durch Crowd-Erfahrung erfasst. IMHO wenn überhaupt, dann Phase 2 Massnahme. Vor allem wenn Abgaben auf THG und Kunststoffen erhoben werde, ist diese 'doppelt gemoppelt'. Zudem scheint die praktische Umsetzung enorm komplex - und Langlebigkeit eins von vielen Kriterien.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Konsumgüter
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die Neuwertabgabe entspricht einer schrittweise steigenden Abgabe (keine Abgabe, wenn Produkt repariert oder zweitgenutzt werden kann; steigende Abgabe, wenn Güter aus Recyclingmaterial hergestellt werden; höchste Abgabe, wenn Güter aus neuen Rohstoffen hergestellt werden). Die Einnahmen werden zur Förderung von Reparaturen eingesetzt.

Die Neuwertabgabe entspricht einer schrittweise steigenden Abgabe (keine Abgabe, wenn Produkt repariert oder zweitgenutzt werden kann; steigende Abgabe, wenn Güter aus Recyclingmaterial hergestellt werden; höchste Abgabe, wenn Güter aus neuen Rohstoffen hergestellt werden). Die Einnahmen werden zur Förderung von Reparaturen eingesetzt. IMHO Phase 2, wenn überhaupt. Das ist neben den Abgaben ebenso 'doppelt-gemoppelt' und praktisch enorm anspruchsvoll. Langlebigkeit ist eines von vielen Nachhaltigkeits-Kriterien. Wichtigkeit hängt von vielen Faktoren ab, insb. der Rezyklierbarkeit und der Wichtigkeit Belastung durch Nutzung. Ein 30 jähriges Diesel-Auto wird besser rezykliert und ersetzt als weitergefahren...
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Zielvorstellung der Transformation

Die schweizerische Industrie produziert CO2 frei [CO2-frei]. Sie importiert Güter mit tiefem CO2-Gehalt (Graue Emissionen). Die meisten Produktionsschritte sind elektrifiziert. Einige wenige Prozessschritte, die auf offene Flammen oder auf einen Energieträger mit einem Kohlenstoff-Anteil angewiesen sind (z.B. Oberflächenbehandlungen) werden mit synthetischem Wasserstoff oder synthetischem Erdgas betrieben. Die Nachfrage dafür beträgt aber nicht mehr als 1.5 TWh/a (1/10 des aktuellen Prozesswärmebedarfs). Unternehmen, die grossen Bedarf an Wasserstoff haben, werden in Wasserstoff-Hotspots angesiedelt. Diese Hotspots sind mit dem europäischen Wasserstoffnetz verbunden.

Die schweizerische Industrie produziert CO2 frei [CO2Treibhausgas-frei]. . Sie importiert Güter mit möglichst tiefem CO2CO2e-Gehalt (Graue Emissionen). Die meisten Produktionsschritte sind elektrifiziert. Einige wenige Prozessschritte, die auf offene Flammen oder auf einen Energieträger mit einem Kohlenstoff-Anteil angewiesen sind (z.B. Oberflächenbehandlungen) werden mit synthetischem Wasserstoff oder synthetischem Erdgas betrieben. Die Nachfrage dafür beträgt aber nicht mehr als 1.5 TWh/a (1/10 des aktuellen Prozesswärmebedarfs). Unternehmen, die grossen Bedarf an Wasserstoff haben, werden in Wasserstoff-Hotspots angesiedelt. Diese Hotspots sind mit dem europäischen Wasserstoffnetz verbundenMit wenigen Ausnahmen können alle Produktionsschritte elektrifiziert werden. Für diese Ausnahmen ist eine konsequente Umrüstung im Gang - z.B. basierend auf emissions-frei hergestelltem Wasserstoff oder Syngas. * Bei der Zielvorstellung bringt die Erwähnung möglicher Ausnahmen/Spezialfälle nichts. Prozessschritte die auch in Zukunft mit Sicherheit auf 'Energieträger mit einem Kohlenstoff-Anteil angewiesen sind' (sein werden) kenne ich keine. * Das Ansiedeln sollte den Unternehmen überlassen werden. Bei geeigneter Infrastruktur und Rahmenbedingungen werden diese Ansiedlungsentscheide ohne staatliche Eingriffe dort erfolgen, wo es für die Unternehmen am günstigsten ist (z.B. wegen Anschluss an ein Wasserstoffnetz).
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Zielvorstellung der Transformation

Wichtige Grundstoffe mit heimischer Rohstoffbasis (v.a. Zementindustrie) werden in der Schweiz produziert, die Zementhersteller und auch die Kehrichtverbrennungsanlagenbetreiber lagern das dabei produzierte CO2 in permanenten Tiefenlagerstätten im In- und Ausland ein.

Wichtige Grundstoffe mit heimischer Rohstoffbasis (v.a. Zementindustrie) werden in der Schweiz produziert, die Zementhersteller und auch die Kehrichtverbrennungsanlagenbetreiber lagern das dabei produzierte CO2 in permanenten Tiefenlagerstätten im In- und Ausland einAll verbleibenden nationalen Treibhausgas-Emissionen der Industrie (inkl. SF6) müssen aufgefangen und im Inland oder Ausland permanent/sicher eingelagert werden. Zement für den Schweizer Konsum wird bereits in der Schweiz produziert. Es geht nicht darum Anforderungen an einzelne Branchen zu stellen sondern für alle Branchen konsequenten Klimaschutz zu fordern.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Zielvorstellung der Transformation

Technische Treibhausgase (wie SF6) tragen kaum mehr zur Treibhausgasbilanz der Schweiz bei und verbleibende Restemissionen werden durch CO2-Entfernung ausgeglichen.

Technische Treibhausgase (wie SF6) tragen kaum mehr zur Treibhausgasbilanz der Schweiz bei und verbleibende Restemissionen werden durch CO2-Entfernung ausgeglichen. Doppelt gemoppelt.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Nicht-fossile Alternativen (z.B. Wasserstoff) sind im Vergleich zu fossilen Brennstoffen oft teurer.

NichtOhne Abgabe auf alle Treibhausgase bleiben nicht-fossile Alternativen (z.B. Wasserstoff) sind im Vergleich zu fossilen Brennstoffen oftteilweise noch zu teurer.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Der Einkauf von Vorstufenprodukten und Rohstoffen mit tieferem CO2-Fussabdruck ist oft teurer gegenüber heutigen klimabelastenden Produkten.

DerAuch der Einkauf von Vorstufenprodukten und Rohstoffen mit tieferem CO2kleinem CO2e-Fussabdruck istbleibt oft teurer gegenüber heutigen klimabelastenden Produkten.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Oft ist nicht klar, welche grauen Emissionen in einem Vorprodukt enthalten sind.

Oft ist nicht klarMit fehlender Deklarationspflicht, offiziellen Umrechnungsfaktoren, etc. bleibt unklar, welche grauen Emissionen in einem Vorprodukt enthalten sind. Generelle Anmerkung: Dieser Teil überlappt mit dem vorgehenden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die Kostenkalkulation verlangt, dass auch auf Emissionsmehrkosten eine Marge aufgeschlagen wird. Dadurch wird das Produkt von Prozessschritt zu Prozessschritt immer teurer. Am Ende ergibt das einen Marktnachteil für die Schweizer Industrie.

Die Kostenkalkulation verlangt, dass auch auf Emissionsmehrkosten eine Marge aufgeschlagen wird. Dadurch wird das Produkt von Prozessschritt zu Prozessschritt immer teurer. Am Ende ergibt das einen Marktnachteil für die Schweizer Industrie. Macht m.E. keinen Sinn
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Bestehende Produkte werden nur selten klimafreundlicher ausgestaltet. Denn das eiserne Gesetz in der Produktion ist: “Never touch a running system”. Die Gründe dafür sind vielfältig: Grundsätzlich kann mit dem bestehenden Produktions-Setup die Kundschaft zufrieden gestellt werden. Etwas daran zu ändern, bedeutet Unsicherheit und führt oft zu Mehrkosten. Wird ein Produkt überarbeitet, verändern sich allenfalls die Produkteigenschaften, was Reklamationen nach sich ziehen kann. Zudem ist die Zeit der Verfahrensentwicklung die knappste Ressource in der Produktion. Prozessveränderungen sind zeitaufwändig, da danach viele Produkteprüfungen vorgenommen werden.

Bestehende Produkte werden nur selten klimafreundlicher ausgestaltet. Denn das eiserne Gesetz in der Produktion ist: “Never touch a running system”. Die Gründe dafür sind vielfältig: Grundsätzlich kann mit dem bestehenden Produktions-Setup die Kundschaft zufrieden gestellt werden. Etwas daran zu ändern, bedeutet Unsicherheit und führt oft zu Mehrkosten. Wird ein Produkt überarbeitet, verändern sich allenfalls die Produkteigenschaften, was Reklamationen nach sich ziehen kann. Zudem ist die Zeit der Verfahrensentwicklung die knappste Ressource in der Produktion. Prozessveränderungen sind zeitaufwändig, da danach viele Produkteprüfungen vorgenommen werden. Generelle Anmerkung: Das stimmt irgendwie schon, aber irgendwie auch nicht. Bestehende Produkte (und Dienstleistungen) können sehr wohl klimafreundlicher ausgestaltet werden ohne in das 'running system' eingreifen zu müssen (z.B. durch die Verwendung von Erneuerbarer Energie, durch nachhaltige Auslieferung, etc. Die Trägheit im System verneine ich nicht, aber durch sie sollte m.E. primär die Notwendigkeit einer Treibhausgas-Abgabe (damit es sich finanziell lohnt) und anderen verordneten, sprich nicht-freiwilligen, Massnahmen herleiten.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Energetisches Know-how ist oft nicht die wichtigste Kernkompetenz der Produktionsverantwortlichen. Deshalb werden Klimaschutzmassnahmen hinten angestellt.

Energetisches Know-how ist oft nicht die wichtigste Kernkompetenz der Produktionsverantwortlichen. Deshalb werden Klimaschutzmassnahmen hinten angestellt. Energetisches Know-how: Fokus auf relevante Themen. Know-how: Es gibt Heerscharen von Beratern. Lösung: Abgabe, damit es sich finanziell lohnt. Fazit: Raus.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Wer bestehende Anlagen, die noch gut funktionieren, durch klimafreundlichere Alternativen ersetzen will, muss diese über eine kurze Laufzeit abschreiben. Deshalb wird die bestehende Anlage nicht ersetzt.

Wer bestehende Anlagen, die noch gut funktionieren, durch klimafreundlichere Alternativen ersetzen will, muss diese über eine kurze Laufzeit abschreiben. Deshalb wird die bestehende Anlage nicht ersetztden Anlagebestand mit verkürzter Laufzeit abschreiben. Lohnen sich Kostenersparnisse der neuen Anlage im Betrieb nicht, kommt es zu keinem Ersatz.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Klimaschutzinvestitionen konkurrieren mit anderen möglichen Investitionen um die Realisierung. Sind die Investitionsmittel beschränkt und weisen andere Investitionen eine bessere Rendite auf, werden Klimaschutzmassnahmen nicht umgesetzt.

Klimaschutzinvestitionen konkurrieren mit anderen möglichen Investitionen um die Realisierung. Sind die Investitionsmittel beschränkt und weisen andere Investitionen eine bessere Rendite auf, werden Klimaschutzmassnahmen nicht umgesetztKlimamassnahmen stehen zeitlich und finanziell in Konkurrenz mit anderen Massnahmen. * Investitionsmittel sind eigentlich immer beschränkt. * 'Klimaschutzinvestitionen' ist ein schwieriger Begriff. Was genau ist das? Alle Investitionen müssen Klima-kompatibel sein. 'Klimaschutz' ist keine Investitionskategorie, sprich darf es unter keinen Umständen bleiben.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Das Wirtschaftsleben ist kurzlebig. Investitionen, die über mehr als fünf Jahre abgeschrieben werden müssen, sind trotz gegebener Rentabilität nicht umsetzbar, weil nicht bekannt ist, ob die Produktion länger als fünf Jahre garantiert ist.

Das Wirtschaftsleben ist kurzlebig. Investitionen, die über mehr als fünf Jahre abgeschrieben werden müssen, sind trotz gegebener Rentabilität nicht umsetzbar, weil nicht bekannt ist, ob die Produktion länger als fünf Jahre garantiert ist. Genereller Hinweis: Bitte darauf achten, dass auch Handwerker, Unternehmer, und andere Wirtschaftsvertreter einem Klima-Masterplan zustimmen sollten. Natürlich gibt es das Problem des kurzen Investitionshorizonts - insbesondere bei Börsen-gelisteten Firmen. Das macht aber nicht das ganze 'Wirtschaftsleben kurzlebig'. Manchmal sind es 5, manchmal 7, manchmal 10 oder noch mehr Jahre. Das kommt auf die Firma/Umstände an - eben auch bez. sicherer Produktion. Unsicherheiten in der Produktion sind ein Risiko/Kosten-Faktor - genauso wie Treibhausgas Abgaben.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die Bereitschaft zur Elektrifizierung von Produktionsprozessen bedingt Vertrauen in die Sicherheit der Versorgung mit nachhaltigem, unterbruchsfreiem und günstigem Strom.

Die Bereitschaft zur Elektrifizierung von Produktionsprozessen bedingt Vertrauen in die Sicherheit der Versorgung mit nachhaltigem, unterbruchsfreiem und günstigem Strom. Daneben. Fossile Produktion bedingt ebenso das Vertrauen in die Sicherheit der Versorgung, ausbleibende Regulation, etc.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Kehrichtverbrennungsanlagen und Zementproduzenten produzieren CO2; sie haben aber keine Verpflichtung zur CO2-Entfernung. Die Mehrkosten können sie nicht auf die Kundschaft abwälzen.

Kehrichtverbrennungsanlagen und Zementproduzenten produzieren CO2; sie haben aber keine Verpflichtung zur CO2-Entfernung. Die Mehrkosten können sie nicht auf die Kundschaft abwälzen. Bringt nichts, wirft Fragen auf, stösst an.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Wird CO2 aus Abfallverbrennung und Zementproduktion in reiner Form durch die Betriebe bereitgestellt, besteht keine Infrastruktur, um dieses CO2 kostengünstig zu lagern.

Wird CO2 aus Abfallverbrennung und Zementproduktion in reiner Form durch die Betriebe bereitgestellt, besteht keine Infrastruktur, um dieses CO2 kostengünstig zu lagern. Bringt nichts. Ein Fokus auf Abfallverbrennung und Zementproduktion ist kontraproduktiv - viele andere Industrien sind relevant. Dass keine Lager-Infrastruktur besteht stimmt, es besteht ganz viel anderes auch noch nicht. Die Bereitstellung dieser Infrastruktur ist Aufgabe der Emittenten.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Wichtige Hürden der Transformation

Wer bei der Dekarbonisierung auf Synfuels setzen will/muss, sieht sich mit hohen Preisen konfrontiert, die im Produkt ev. nicht refinanziert werden können. Zudem sind Synfuels in den kommenden zehn Jahren nur beschränkt verfügbar.

Wer bei der Dekarbonisierung auf Synfuels setzen will/muss, sieht sich mit hohen Preisen konfrontiert, die im Produkt ev. nicht refinanziert werden können. Zudem sind Synfuels in den kommenden zehn Jahren nur beschränkt verfügbar. Bringt nichts, stimmt u.U. nicht, hängt primär von der Abgabe/richtigen Anreizen ab.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die Treibhausgasabgabe und der Grenzsteuerausgleich aus den sektorübergreifenden Instrumenten sind hier besonders wichtig, weil Preissignale bei Unternehmen stärker berücksichtigt werden als z.B. bei Haushalten. Auch die Instrumente bei den Konsumgütern beschleunigen die Transformation in der Industrie.

Die Treibhausgasabgabe und der Grenzsteuerausgleich aus den sektorübergreifenden Instrumenten sind hier besonders wichtig, weil Preissignale bei Unternehmen stärker berücksichtigt werden als z.B. bei Haushalten. Auch die Instrumente bei den Konsumgütern beschleunigen die Transformation in der Industrie. Die Abgabe, inkl. Grenzausgleich, ist überall wichtig. Es bringt nichts diese bei jedem Sektor zu repetieren.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Betreiber von Kehrichtverbrennungsanlagen und Zementproduzenten sind über Branchenvereinbarungen verpflichtet, ihre CO2-Emissionen über Carbon Capture & Storage (CCS) abzuscheiden und sicher zu lagern.

Betreiber von Kehrichtverbrennungsanlagen und Zementproduzenten sind über Branchenvereinbarungen verpflichtet, ihre CO2-Emissionen über Carbon Capture & Storage (CCS) abzuscheiden und sicher zu lagern.Ab einem gewissen Datum (z.B. 2030) sind alle verbleibenden THG Emittenten einer gewissen Relevanz verpflichtet (durch den Staat, allgemein und nicht mit einer Branchenvereinbarung) ihre Emissionen abzuscheiden und sicher zu lagern (CCS - Carbon Capture and Storage). Verfehlter Sektorfokus.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Ein oder maximal zwei Wasserstoff-Hotspots werden in der Nähe von internationalen Anschlüssen realisiert.

Ein oder maximal zwei Wasserstoff-Hotspots werden in der Nähe von internationalen Anschlüssen realisiert. ...und eine Ladestation vor meinem Badehaus ;-)
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Eine Marge auf CO2-Kosten in den Kostenkalkulationen ist verboten.

Eine Marge auf CO2-Kosten in den Kostenkalkulationen ist verboten. Bringt nichts, ist nicht zu praktizieren, schafft Gegner.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Signifikante Abrissprämien für fossile Produktionsanlagen beschleunigen die Transformation.

Signifikante Abrissprämien für fossile Produktionsanlagen beschleunigen die Transformation. Abrissprämien fördern Mitläufer und Bürokratie. Braucht es nicht.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Angebote für Contracting werden durch geeignete Massnahmen wie Risikoabdeckungen etc. gefördert (siehe auch grüne Investitionsbank), um Investitionshürden abzubauen.

Angebote für Contracting werden durch geeignete Massnahmen wie Risikoabdeckungen etc. gefördert (siehe auch grüne Investitionsbank), um Investitionshürden abzubauen. Braucht es nicht. 'Contracting' ist unterschiedlich definiert und umgesetzt, manchmal auch gar nicht sinnvoll. Wenn es hier was braucht ist es nicht 'Risikoabdeckung' sondern dynamische Stromtarife. Investitionshürden werden mit Abstand am effizientesten mit einer Abgabe abgebaut...es muss sich schlicht lohnen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

CO2-Entfernung ist nur erlaubt, wenn Möglichkeiten zu Reduktion und CCS ausgeschöpft sind.

CO2-Entfernung ist nur erlaubt, wenn Möglichkeiten zu Reduktion und CCS ausgeschöpft sind. Das ist irgendwo zw. unnötig und nicht praktikabel.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die Schweiz realisiert eine staatliche Infrastruktur zum Sammeln und Transportieren von CO2 aus Punktquellen mit dem Ziel, das CO2 in nationalen und ausländischen Speichern zu lagern.

Die Schweiz realisiert eine staatliche Infrastruktur zum Sammeln und Transportieren von CO2 aus Punktquellen mit dem Ziel, das CO2 in nationalen und ausländischen Speichern zu lagern. Fehlinvestition. Emittenten können und müssen sich selber organisieren - und in der Verantwortung bleiben.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Industrie/Abfälle
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Treibhauswirksame Nicht-CO2-Emissionen (SF6, HFC, PFC etc.) werden verboten, wenn Ersatz vorhanden ist oder soweit reguliert, dass die Treibhauswirkung irrelevant ist.

Treibhauswirksame Nicht-CO2-Emissionen (SF6, HFC, PFC etc.) werden verboten, wenn Ersatz vorhanden ist oder soweit reguliert, dass die Treibhauswirkung irrelevant istEine Abgabe wird auf alle Klima-relevanten Emissionen erhoben (inkl. SF6, HFC, PFC). Die Höhe der Abgabe wird analog der Klima-Wirkung gesetzt. Neuinvestitionen die zu neuem THG Ausstoss führen würden, werden ab 2030 verboten. Ab 2035 müssen alle verbleibenden Emissionen abgeschieden und gelagert werden, oder mit stringent definierten Negativemissionen kompensiert werden. 'Soweit reguliert, dass die Treibhauswirkung irrelevant ist'...ist kein Instrument. Scheint fehl am Platz, weil ja für alle Sektoren relevant. Braucht systematischen Ansatz - Berechnung/Deklaration, Abgabe, Verbot von Neuinvestitionen, Abscheidung/Lagerung, negative Emissionen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Zielvorstellung der Transformation

In der Schweiz sind noch rund eine Million Gebäude fossil beheizt. Bei der Dichte an Ölheizungen gehört die Schweiz weltweit zur unrühmlichen Spitzengruppe. Ein schrittweiser Ersatz der Öl- und Gasheizungen sollte so beschleunigt werden, dass bis 2035 möglichst weitgehend alle Anlagen ausgetauscht wurden. Dies gelingt je nach Verdichtung und (Ab)-Wärmequellen durch den Ausbau von Fernwärmenetzen und den Bau von Wärmepumpenheizungen. Solarthermie und in wenigen Fällen auch Holz ergänzen den Mix. Die verbleibenden Öl- und Gasheizungen werden entweder wenig später ersetzt oder mit (teuren) klimaverträglichen Brennstoffen befeuert.

In der Schweiz sind noch rund eine Million Gebäude fossil beheizt. Bei der Dichte an Ölheizungen gehört die Schweiz weltweit zur unrühmlichen Spitzengruppe. Ein schrittweiser Ersatz deraller Öl- und Gasheizungen sollte so beschleunigt werden, dass bis 2035 möglichst weitgehend alle Anlagen ausgetauscht wurden. Dies gelingt je nach Verdichtung und (Ab)-Wärmequellen durch den Ausbau von Fernwärmenetzen und den Bau von Wärmepumpenheizungen. Solarthermie und in wenigen Fällen auch Holz ergänzen den Mix. Die verbleibenden Öl- und Gasheizungen werden entweder wenig später ersetzt oder mit (teuren) klimaverträglichen Brennstoffen befeuertab sofort keine neuen Anlagen mehr gebaut werden und existierende Anlagen frühzeitig ersetzt werden Bis 2035 muss der Austausch abgeschlossen sein. Dies gelingt primär mit einer Abgabe auf Emissionen und Ersatz durch Wärmepumpen. Zusätzlich sind Verdichtung und der Bau von Fernwärmenetzen (die auch Ab-Wärmequellen nutzen), den Einsatz von Solarthermie und in wenigen Fällen Holz relevant. Den Zusatz der nach 2035 noch verbleibenden Öl- und Gasheizungen braucht es nicht.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Zielvorstellung der Transformation

Bestehende Gebäude werden energetisch modernisiert mit einem Fokus auf die bisher kaum gedämmten Gebäude. Neu- und Umbauten verursachen heute je nach Berechnungsart 60 bis über 100 Prozent der Heizungsemissionen durch die Produktion von Baumaterialien und den Bau. Baumaterialien und -prozesse müssen deshalb klimaverträglicher werden. Bis dies umgesetzt ist, werden Umnutzungen und Umbauten priorisiert und Neubauten soweit möglich zurückgestellt.

Bestehende Gebäude werden energetisch modernisiert mit einem Fokus auf die bisher kaum gedämmten Gebäude. Neu- und Umbauten verursachen heute je nach Berechnungsart 60 bis über 100 Prozent der Heizungsemissionen durch die Produktion von Baumaterialien und den Bau. Baumaterialien und -prozesse müssen deshalb klimaverträglicher werden. Bis dies umgesetzt ist, werden Umnutzungen und Umbauten priorisiert und Neubauten soweit möglich zurückgestellt. Braucht es nicht.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Wichtige Hürden der Transformation

Der Raumbedarf nimmt zu wegen gestiegener Kaufkraft, steigender Zahl an Ein-Personen-Haushalten und aufgrund des Bevölkerungswachstums.

Trend: Der Raumbedarf nimmt zu wegen gestiegener Kaufkraft, steigender Zahl an Ein-Personen-Haushalten und aufgrund des Bevölkerungswachstums. Ein Trend, keine Hürde.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Wichtige Hürden der Transformation

Der Investitionsbedarf von Pensionskassen und anderen institutionellen Anlegern führt zu vielen Neubauten mit enormen Treibhausgasemissionen der Baustoff- und Bauwirtschaft.

Der Investitionsbedarf von Pensionskassen und anderen institutionellen Anlegern führt zu vielen Neubauten mit enormen Treibhausgasemissionen der Baustoff- und Bauwirtschaft. Nicht zweckmässig, unschlüssig, stösst an. Nicht nur Pensionskassen und institutionelle Anleger bauen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Wichtige Hürden der Transformation

Zonenplanänderungen, eine massive Steigerung der Landpreise sowie umbau-/modernisierungshemmende Gebäudevorschriften fördern Ersatzneubauten, deren Realisierung enorme Mengen an Treibhausgasemissionen generiert.

Zonenplanänderungen, eine massive Steigerung der Landpreise sowie umbau-/modernisierungshemmende Gebäudevorschriften fördern Ersatzneubauten, deren Realisierung enorme Mengen an Treibhausgasemissionen generiert. Bringt es nicht. Raumplanung ist sehr relevant, aber anderweitig anzugehen...Akzeptanz, Umsetzung, Zeit/Dringlichkeit.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Wichtige Hürden der Transformation

Ein Heizsystemwechsel verursacht so oder so erhöhte Anfangsinvestitionen, die freiwillig oft nicht freigemacht werden oder nicht tragbar sind.

Ein Heizsystemwechsel verursacht so oder so erhöhte Anfangsinvestitionen, die freiwillig oft nicht freigemacht werden oder nicht tragbar sindverlangt hohe anfängliche Investitionsmittel und bringt Ersparnisse erst über Zeit. Nicht alle Immobilienbesitzer verfügen über die nötigen Mittel oder erhalten eine Finanzierung. Anmerkung: Wird gerne von HEV und anderen wenig-motivierten Mitstreiter aufgebracht. Vorsicht ist geboten, denn die Schweizer Immobilienpreise sind in den vergangenen 20 Jahren um ca. 50% gestiegen. Hausbesitzer sind meist vermögend. Eine neue Heizung kostet zwar, wird aber auch gleich im Preis der Immobilie reflektiert. Die Hürde existiert, aber sie ist eine kleine, keine grosse. Mit einer höheren Abgabe auf Brennstoffe (als Teil der Abgabe auf allen THGs) wird es noch einfacher und lohnenswert.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Wichtige Hürden der Transformation

Bestehende Heizsysteme können durch Reparatur oder Brennerersatz sehr hohe Lebensdauer erreichen.

Bestehende Heizsysteme können durch Reparatur oder Brennerersatz sehreine hohe Lebensdauer erreichen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Wichtige Hürden der Transformation

Für die laufende Optimierung von Heizung und Haustechnik sowie die korrekte Einstellung der Wohnungstemperaturen ist in Mietliegenschaften oft niemand zuständig oder das Wissen fehlt.

Für die laufende Optimierung von Heizung und Haustechnik sowie die korrekte Einstellung der Wohnungstemperaturen ist in Mietliegenschaften oft niemand zuständig oder das Wissen fehltEigenverbrauch, lokaler Speicherung, Heizung und Haustechnik, bis hin zur Einstellung der Wohnungstemperaturen, fehlt vielerorts die nötige Mess- und Regel-Infrastruktur. Besonders in Mietliegenschaften und Stockwerkeigentümerschaften ist oft niemand zuständig. Es geht bei dieser Hürde primär um den Einsatz der richtigen Mess und Regel-Infrastruktur. Ein 'korrekte' Wohnungstemperatur gibt es nicht - sie ist individuell empfunden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Wichtige Hürden der Transformation

Wenn neu 100'000 Heizsysteme pro Jahr umgebaut werden müssen, sind zusätzliche Arbeitskräfte für diese Tätigkeit nötig.

Wenn neu 100'000 Heizsysteme pro Jahr umgebaut werden müssen, sind zusätzliche Arbeitskräfte für diese TätigkeitFür den raschen Umbau vieler Heizsysteme sind zusätzliche Arbeitskräfte nötig. Die Zahl 100K ist nicht hergeleitet, wird vorher nicht erläutert und ist auch nicht nötig. Vereinfachung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Wichtige Hürden der Transformation

Installationsbetriebe offerieren und installieren gerne Öl- und Gasheizungen, weil sie sich darin auskennen, und Heizungsunternehmen profitieren gerne von sehr teuren/lohnenden und sicheren Serviceabos.

Installationsbetriebe offerieren und installieren gerne Öl- und Gasheizungen, weil sie sich darin auskennen, und Heizungsunternehmen profitieren gerne von sehr teuren/lohnenden und sicheren ServiceabosNoch immer gibt es Installationsbetriebe die gerne Öl- und Gasheizungen installieren. Sie kennen sich darin aus und möchten von Service-Abo Verkäufen profitieren. Fromulierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Wichtige Hürden der Transformation

Bei Mietliegenschaften profitiert nach einer Umstellung des Heizsystems die Mietpartei von neu tieferen Heizkosten, aber die Hauseigentümerschaft bezahlt Investitionen und muss die Miete erhöhen, wenn sie diese weitergeben will.

Bei Mietliegenschaften profitiert nach einer Umstellung des Heizsystems die Mietpartei von neu tieferen Heizkosten, aber die Hauseigentümerschaft bezahlt Investitionen und muss die Miete erhöhen, wenn sie diese weitergeben willHeizungsersatz kostet und führt daher auch zu höheren Mieten. Demgegenüber stehen tiefere Nebenkosten für die Mieter. Oft fehlt es an Transparenz bez. Nebenkosten. Formulierung/Logik.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die Bau(stoff)industrie hat nur wenige Anreize zur Dekarbonisierung und wenig Schutz gegen CO2-intensive Importprodukte.

Die Bau(stoff)industrie hat nur wenige Anreize zur Dekarbonisierung und wenig Schutz gegen CO2-intensive Importprodukte. Würde ich weglassen. Stimmt relativ zu den anderen Branchen nicht. Welche CO2-intensiven Importprodukte...und für die gäbe es doch lokale Alternativen?
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Umzugswillige haben Vorrecht auf kleinere Wohnungen in Bestandesmiete (statt Marktmiete) oder/und fachliche/bauliche Unterstützung für den Umbau von Einfamilienhäusern hin zu Gebäuden für Wohngemeinschaften sowie zu Mehrgenerationenhaushalten mit genügend Privatsphäre.

Umzugswillige haben Vorrecht auf kleinere Wohnungen in Bestandesmiete (statt Marktmiete) oder/und fachliche/bauliche Unterstützung für den Umbau von Einfamilienhäusern hin zu Gebäuden für Wohngemeinschaften sowie zu Mehrgenerationenhaushalten mit genügend Privatsphäre. Wenn überhaupt, dann Phase 2. IMHO kaum umsetzbar dafür aber mit garantierter Ablehnungs-Wirkung bei vielen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Baufachleute werden in einem Impulsprogramm von Neubau auf Umbau und Heizungsersatz weitergebildet. Dank Neustrukturierung der Bauprozesse werden neue Kapazitäten geschaffen.

Baufachleute werden in einem Impulsprogramm von Neubau auf Umbau und Heizungsersatz weitergebildet. Dank Neustrukturierung der Bauprozesse werden neue Kapazitäten geschaffen. Braucht es nicht. Ausbildungsprogramme bestehen. Skaliert wird je nach Bedarf. Dieser hängt von den Anreizen/der Bepreisung ab. Bildung ist eh ein Sektor-übergreifendes Thema.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Zeitlich befristete Förderprogramme und Bürgschaften für einen erleichterten Zugang zu Hypotheken machen Heizsystemwechsel und Dämmung schlechter Gebäude attraktiv und möglich.

Zeitlich befristete Förderprogramme und Bürgschaften für einen erleichterten Zugang zu Hypotheken machen Heizsystemwechsel und Dämmung schlechter Gebäude attraktiv und möglich. Nebst der Abgabe unnötig. Nicht fair gegenüber nicht-Hausbesitzern.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Spezifische und zeitlich abnehmende CO2-Grenzwerte für Lebenszyklus-Emissionen bei Neubauten schaffen einen Markt für klimaverträgliche Baumaterialen und -prozesse und fördern die Kreislaufwirtschaft (z.B. analog zu Dänemark oder Frankreich).

Spezifische und zeitlich abnehmende CO2-Grenzwerte für Lebenszyklus-Emissionen bei Neubauten schaffen einen Markt für klimaverträgliche Baumaterialen und -prozesse und fördern die Kreislaufwirtschaft (z.B. analog zu Dänemark oder Frankreich). Wenn wirklich nötig, Phase II. Die Abgabe schafft im Inland die richtigen Anreize, und an der Grenze.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Eine schrittweise Sanierungsfrist für ältere Heizungen wird eingeführt: >25 Jahre bis 2028, >20 Jahre bis 2030, >15 Jahre bis 2032, >10 Jahre bis 2034, alle bis 2035. In Ausnahme- und Härtefallen müssen ab 2035 die Heizungen mit erneuerbaren Brennstoffen betrieben werden.

Eine schrittweise Sanierungsfrist für ältere Heizungen wird eingeführt: >25 Jahre bis 2028, >20 Jahre bis 2030, >15 Jahre bis 2032, >10 Jahre bis 2034, alle bis 2035. In Ausnahme- und Härtefallen müssen ab 2035 die Heizungen mit erneuerbaren Brennstoffen betrieben werden. Wenn wirklich nötig, Phase II. Die Abgabe schafft im Inland die richtigen Anreize für Sanierungen. Nebst dem finanziellen Anreiz sind die Fachkräfte die kritische Grösse bez. Sanierungsrate.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Nötig ist ein Sanierungsgebot für Gebäude mit GEAK F bis 2040 und G bis 2035 mit sofortiger Anpassung der Nebenkostenregelung bei Vermietung schlecht gedämmter Gebäude: pro m2 beheizte Gebäudefläche übernimmt Vermieter x Fr Nebenkosten pro Jahr oder Vermieter übernimmt CO2-Abgabe.

Nötig ist ein Sanierungsgebot für Gebäude mit GEAK F bis 2040 und G bis 2035 mit sofortiger Anpassung der Nebenkostenregelung bei Vermietung schlecht gedämmter Gebäude: pro m2 beheizte Gebäudefläche übernimmt Vermieter x Fr Nebenkosten pro Jahr oder Vermieter übernimmt CO2-Abgabe. Viel Widerstand und wenig Wirkung. Ein Vermieter der Heizungskosten übernehmen muss ist der falsche Weg und setzt nicht nur richtige Anreize. Eine Deklarationspflicht bez. Nebenkosten und Emissionen muss gesetzlich verlangt werden. Die Abgabe macht den Rest - und nur wenn unzureichend werden weitere Massnahmen eingeführt.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Leerkündigungen bei energetischen Sanierungen sind unnötig und werden wegen des drohenden Wechsels von Bestandes- zu Marktmiete untersagt.

Leerkündigungen bei energetischen Sanierungen sind unnötig und werden wegen des drohenden Wechsels von Bestandes- zu Marktmiete untersagt. Nur wenn nötig, Phase 2.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die Betriebsoptimierung der Haustechnik wird Pflicht und kann entweder im fixen Zyklus erfolgen (analog zur heutigen Emissionsprüfung) oder anhand von ferngemessenen Energieverbrauchsdaten ausgelöst werden.

Die Betriebsoptimierung der Haustechnik wird Pflicht und kann entweder im fixen Zyklus erfolgen (analog zur heutigen Emissionsprüfung) oder anhand von ferngemessenen Energieverbrauchsdaten ausgelöst werdenAlle fossilen Heizungen unterliegen einer Wartungspflicht um deren Betrieb zu optimieren, bis zum Zeitpunk der Ersetzung. Es ist unnötig eine allgemeine 'Optimierungs-Pflicht' zu verlangen. Sobald die finanziellen Anreize richtig gesetzt sind, wird betriebsoptimiert. Wichtig ist auch zu erkennen, das 'optimiert' nicht für alle das gleiche heisst. Ich sollte doch frei sein, mein Haus (hätte ich denn eins ;-) so zu heizen wie es mir passt - solange ich alle dadurch verursachten Kosten decke. Vielleicht optimiere ich auf Autarkie, vielleicht auf einen möglichst tiefen Preis. Bei all diesen Entscheidungen müssen die Klima- sowie anderen Umwelt und die Sozialkosten per Gesetz einbezogen werden. Doch der Gesetzgeber soll sich dann möglichst zurücknehmen können, so viel 'faire' Freiheit und Privatsphäre wie möglich überlassen, den Regierungsapparat möglichst schlank und kosteneffizient gestalten - auch damit die verfügbaren Ressourcen nicht für Bürokratie sondern für Umsetzung zur Verfügung stehen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Zielvorstellung der Transformation

Trotz rekord-gutem Bahnangebot steht die Schweiz beim Klimaschutz im Verkehr besonders schlecht da. Die nach wie vor CO2-intensivste Fahrzeugflotte Europas, trotz dichter Besiedlung lange Pendlerstrecken und der zunehmende Freizeitverkehr verhindern, dass der CO2-Ausstoss des Strassenverkehrs zurückgeht (seit 1990 nur 5%ige-Abnahme). Die Zunahme an zurückgelegten Kilometern hat in den letzten 30 Jahren die Effizienzgewinne der Verbrennungsmotoren fast vollständig zunichtemacht.

Trotz rekord-gutem Bahnangeboterstklassigem Schienennetz und ÖV-Verbindungsangebot steht die Schweiz beim Klimaschutz im Verkehr besonders schlecht da. Wichtige Gründe dafür sind: Die nach wie vor CO2-intensivste Fahrzeugflotte Europas, trotz dichter Besiedlung lange Pendlerstrecken und (ungeachtet der zunehmende Freizeitverkehr verhindern, dass der CO2-Ausstoss des Strassenverkehrs zurückgeht (seit 1990 nur 5%ige-Abnahme). Diedichten Besiedlung), sowie zunehmender Freizeitverkehr. In Folge hat der CO2-Ausstoss des Schweizer Strassenverkehrs seit 1990 nur um lächerliche 5% abgenommen. Effizienzgewinne bei den Verbrennungsmotoren wurden fast vollständig durch die Zunahme ander zurückgelegten Kilometern hat in den letzten 30 Jahren die Effizienzgewinne der Verbrennungsmotoren fast vollständig zunichtemachtKilometer zunichtemacht. Noch lange nicht alle neu in Verkehr gebrachten Fahrzeuge sind elektrisch betrieben. Formulierung. Erwähnung el. betriebener Individualverkehr.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Zielvorstellung der Transformation

In der Transformation nehmen die Mobilitätsbedürfnisse stark ab, weil vielerorts Arbeiten, Ausbildung, Freizeit und Einkaufen innerhalb von 15 Minuten Reisezeit stattfinden. Platzsparende, energieeffiziente Verkehrsmittel (zu Fuss, Velo, öV und Motorrad) sind in Agglomerationen im Vorteil, erneuerbare Antriebsenergie ist ab 2030 überall der Normalfall.

InAls Teil der Transformation nehmen die Mobilitätsbedürfnisse stark ab, weil vielerorts ArbeitenArbeit, Ausbildung, Freizeit und Einkaufen innerhalb von 15 Minuten Reisezeit stattfinden. Platzsparende, energieeffiziente Verkehrsmittel (zu Fuss, Velo, öV und Motorrad) sind in Agglomerationen im Vorteil, erneuerbare Antriebsenergie Emissions-freie Mobilität (THG und weitere, mit Gesundheitsrelevanz) ist ab 2030 überall der Normalfall. Formulierung
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Zielvorstellung der Transformation

Neue Fahrzeuge stossen ab sofort kein CO2 mehr aus. Bestehende fossil betriebene Fahrzeuge legen immer weniger Kilometer zurück, weil die Treibstoffkosten durch die Treibhausgasabgabe stark steigen und auch die Strassenverkehrskosten zunehmend distanzabhängig verrechnet werden.

Neue Fahrzeuge stossen ab sofort kein CO2keine Treibhausgase mehr aus. Bestehende fossil betriebene Fahrzeuge legen immer weniger Kilometer zurück, weil die Treibstoffkosten durch die Treibhausgasabgabe stark steigen und auch die Strassenverkehrskosten zunehmend distanzabhängig verrechnet werden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Wichtige Hürden der Transformation

Solange das Einpreisen von Klimaschäden und eine Lenkungsabgabe fehlen, werden im Personenverkehr individuelle Entscheide getroffen, die nicht ausreichend effizient sind (wachsende Nachfrage v.a. im Freizeitverkehr, Anschaffung übermotorisierter Fahrzeuge).

Solange das EinpreisenOhne Einpreisung von Klimaschäden und eine Lenkungsabgabe fehlenin der Form einer Lenkungsabgabe, werden im Personenverkehr individuelleKlima-inkompatible Entscheide getroffen, die nicht ausreichend effizient sind (wachsende Nachfrage v.a. im Freizeitverkehr, Anschaffung übermotorisierter Fahrzeuge).. Formulierung, Kürzung um Überlappung zu vermeiden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Wichtige Hürden der Transformation

Plug-in Hybrid-Fahrzeuge führen in der Realität zu einer grösseren Klimabelastung als auf dem Papier. Ihre Besitzer:innen laden kaum je Strom, sondern nutzen aus Gewohnheit meist den Verbrennungsmotor.

Plug-in Hybrid-Fahrzeuge führenstellen in der Realität zu einer grösseren Klimabelastung als auf dem Papier. Ihre Besitzer:innen laden kaum je Strom, sondern nutzen aus Gewohnheit meist den Verbrennungsmotorkeine Klima-kompatible Lösung dar. Deren Herstellung mit zwei Motoren und Energiespeicher ist Ressourcen-intensiv. Die meisten Hybridfahrzeuge haben aus Kosten/Marketing-Gründen eine sehr kleine Batterie. Dadurch wird nur in sehr bescheidenem Umfang elektrisch Gefahren und die meiste Zeit der Verbrennungsmotor eingesetzt. Formulierung, Präzisierung....Antriebe 'nutzen' nicht 'aus Gewohnheit' :-)
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Wichtige Hürden der Transformation

Der Kauf von Elektroautos scheitert am häufigsten daran, dass Parkplätze zu Hause oder am Arbeitsplatz nicht mit Ladestationen ausgerüstet sind.

DerDem Kauf von Elektroautos scheitert am häufigsten daran, dass Parkplätze stehen oft fehlende Parkplätze mit Ladestationen im Wege - zu Hause oderund am Arbeitsplatz nicht mit Ladestationen ausgerüstet sind. Formulierung
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die öffentlichen Verkehrsmittel und die Veloinfrastruktur werden bei den bestehenden Finanzierungsgefässen des Strassenverkehrs dem Individualverkehr zumindest gleichgestellt: Baureife Agglomerationsprogrammprojekte werden nicht mehr zurückgestellt (Zweckbindung für mehr als 12% der NAF-Einnahmen), Veloinfrastrukturen ausserhalb von Agglomerationen werden über die Spezialfinanzierung Strassenverkehr finanziert. Der Betrieb von E-Rufbussen im ländlichen Raum ist über den Kredit für öffentlichen Regionalverkehr finanzierbar.

Die öffentlichen Verkehrsmittel und die Veloinfrastruktur werden bei den bestehenden Finanzierungsgefässen des Strassenverkehrs dem Individualverkehr zumindest gleichgestellt: Baureife Agglomerationsprogrammprojekte werden nicht mehr zurückgestellt (Zweckbindung für mehr als 12% der NAF-Einnahmen), Veloinfrastrukturen ausserhalb von Agglomerationen werden über die Spezialfinanzierung Strassenverkehr finanziert. Der Betrieb von E-Rufbussen im ländlichen Raum ist über den Kredit für öffentlichen Regionalverkehr finanzierbar. Im Vergleich mit den anderen Massnahmen, ist dieses Massnahmen Bündel sehr spezifisch. Was ja grundsätzlich gut ist aber hier vielleicht gar viel Angriffsfläche bietet...und von mir nicht wirklich eingeschätzt werden kann.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Eingeführt ist eine CO2-Abgabe ohne Rückverteilung für Treibstoffe in der Höhe der Klimaschadenskosten mit Grenzausgleichmechanismus zur Vermeidung von Tanktourismus ins Ausland.

Eingeführt ist eine CO2-Abgabe ohne Rückverteilung für Treibstoffe in der Höhe der Klimaschadenskosten mit Grenzausgleichmechanismus zur Vermeidung von Tanktourismus ins AuslandGleich wie bei den anderen Sektoren wird auf alle Treibhausgase auch im Bereich Mobilität eine Abgabe in der Höhe der Klimaschadenskosten erhoben, inkl. Grenzausgleich. Um ein effizientes aber gleichwohl auch faires und einfach verständliches Instrument einzuführen, wird die Abgabe auf inländische Emissionen vollständig und zu gleichen Teilen an alle Einwohner*innen rückverteilt. Im Grenzausgleich erhobene Abgaben werden für Klima-Finanzierung, Exportunterstützung, Negativ Emissionen, sowie Rückverteilung an Einwohner*innen verwendet. Rückverteilung ist wichtig, gerade bei der Mobilität #Akzeptanz #Umsetzung. Wie genau hängt der Grenzausgleich mit dem Tanktourismus zusammen...Tankfüllung bei Ein- und Ausreise ablesen, Treibstoff 'importieren'?
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Eine zusätzliche Lenkungsabgabe mit Rückverteilung erhöht die Lenkungswirkung. Die Rückerstattung kann für bestimmte Teile der Bevölkerung (je nach Wohnort, Beruf oder sozialer Schicht) auch überproportional ausfallen.

Eine zusätzliche Lenkungsabgabe mit Rückverteilung erhöht die Lenkungswirkung. Die Rückerstattung kann für bestimmte Teile der Bevölkerung (je nach Wohnort, Beruf oder sozialer Schicht) auch überproportional ausfallen. Es braucht keine zweite Lenkung und keine Feinverteilung. Was anfänglich gut klingen mag, ist praktisch nur mühsam und kostspielig umzusetzen. Vor allem muss dafür viel Privatsphäre aufgegeben werden. Noch wichtiger ist die Einfachheit und daraus resultierende Transparenz: Allen THG Emissionen, den gleichen Preis, alle Einnahmen, im gleichen/Durchschnittsbetrag rückverteilen...das scheint wirklich der beste Ansatz. Für Analyse der Verteilungswirkung von THG Abgaben und Rückverteilung kooperieren wir mit Prof. Philippe Thalmann der EPFL. Resultate zeigen bereits, dass ein 'Austarieren' bez. Fairness am besten durch einfach umzusetzende Verteilschlüssel sind - Anpassung je Kind, Anpassung bei Single-Haushalten. Werden alle Treibhausgase eingeschlossen, inkl. Flugverkehr und Landwirtschaft, so gibt es dadurch auch keinerlei Ungerechtigkeit in der Verteilung von urbanen und ländlichen Gegenden (die einen fahren mehr und produzieren selber, die andern fliegen mehr und fahren öfters mit dem ÖV). Auch bei hohen CO2e Preisen profitieren so 70% aller Haushalte finanziell, sprich die am besten verdienenden 30% finanzieren die Dekarbonisierung - und das unter simpler Anwendung des Verursacher-Prinzips, gegen über dem ist Widerstand zwecklos! Eine Lenkung, gleiche Verwendung. Einfachheit und Rückverteilung bringen Akzeptanz sowie Speed in der Umsetzung. Inkl. Grenzausgleich ist die Sache schon kompliziert genug.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Das Raumplanungsgesetzes verpflichtet die Kantone in ihrer Richtplanung zu einer Planung, mit der zumindest im städtischen Raum und in zentrumsnahen Agglomerationen Pendlerwege für Arbeit, Einkauf und Ausbildung auf i.d.R. 15 Minuten verkürzt werden können (mit Umsetzungsfrist und der nicht mehr Bewilligungsfähigkeitvon Neubauten in Kantonen, die das Ziel verfehlen).

Das Raumplanungsgesetzes verpflichtet die Kantone in ihrer Richtplanung zu einer Planung, mit der zumindest im städtischen Raum und in zentrumsnahen Agglomerationen Pendlerwege für Arbeit, Einkauf und Ausbildung auf i.d.R. 15 Minuten verkürzt werden können (mit Umsetzungsfrist und der nicht mehr Bewilligungsfähigkeitvon Neubauten in Kantonen, die das Ziel verfehlen). Phase 2 Massnahme, wenn nötig/umsetzbar...hängt von den eigentlichen, dafür nötigen Instrumenten ab.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Für intensiv genutzte Verkehrsinfrastrukturen wie z.B. Autobahnabschnitte ist eine mindestens punktuelle Bepreisung oder Zugangsbeschränkung einzuführen (analog der verfassungskonformen Benutzungsgebühr für den Tunnel des Grossen St. Bernhards oder Zeitfenster-Reservationssystem z.B. für den Gotthardtunnel).

Für intensiv genutzte Verkehrsinfrastrukturen wie z.B. Autobahnabschnitte ist eine mindestens punktuelle Bepreisung oder Zugangsbeschränkung einzuführen (analog der verfassungskonformen Benutzungsgebühr für den Tunnel des Grossen St. Bernhards oder Zeitfenster-Reservationssystem z.B. für den Gotthardtunnel). Wenn nötig, Phase 2. Das ist eine Mobility Pricing und geht primär um die Infrastrukturkosten der Strasse. Sie betritt schwieriges Terrain. Da die Dekarbonisierung der Mobilität derzeitige Strassen-Finanzierungsmittel schmälert, wird ein Mobility Pricing nötig. Das Pricing auf vielbefahrene Teilabschnitte zu limitieren scheint mir aber nicht der beste Ansatz dieses einzuführen. Da das Thema schwieriges Terrains betritt, sollte es besser in einer zweiten Phase angegangen werden. Es soll erste Massnahmen die rasch umgesetzt werden können und dann schon einen wertvollen Klimabeitrag leisten, nicht aufhalten.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Der Pendlerabzug bei den Steuern wird abgeschafft oder zumindest wird ein (optionaler) Berufskosten-Pauschal-Abzug unabhängig vom Pendlerverhalten analog dem Kanton Bern eingeführt. Die Arbeit im Homeoffice wird steuerlich und arbeitsrechtlich nicht mehr verhindert.

Der Pendlerabzug bei den Steuern wird abgeschafft oder zumindest wird ein (optionaler) Berufskosten-Pauschal-Abzug unabhängig vom Pendlerverhalten analog dem Kanton Bern eingeführt. Die Arbeit im Homeoffice wird steuerlich und arbeitsrechtlich nicht mehr verhindertder Arbeit an einem Arbeitsplatz gleichgestellt. Positive Formulierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Sharing-Angebote und Carpooling (z.B. getrennte Fahrspuren) werden gefördert.

Sharing-Angebote und Carpooling (z.B. getrennte Fahrspuren) werden gefördert. Wenn nötig, Phase 2
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Fossile Personenwagen dürfen ab 2030 nur noch in Ausnahmefällen neu in Verkehr gesetzt werden. Die entsprechenden Anreize können entweder mit einer ambitionierteren Ausgestaltung des bestehenden Instruments für Neuwagenflotten (durchschnittlich 20g CO2/km, d.h. ¾ rein elektrisch) oder mit einem zur aktuellen Flottenregulierung zusätzlichen finanziellen Malus pro Fahrzeug wie in Frankreich gesetzt werden.

Fossile Personenwagen dürfen ab 2030 nur noch in Ausnahmefällen neu in Verkehr gesetzt werden. Die entsprechenden Anreize können entweder mit einer ambitionierteren Ausgestaltung des bestehenden Instruments für Neuwagenflotten (durchschnittlich 20g CO2/km, d.h. ¾ rein elektrisch) oder mit einem zur aktuellen Flottenregulierung zusätzlichen finanziellen Malus pro Fahrzeug wie in Frankreich gesetzt werdenKeine fossilen Personenwagen und Nutzfahrzeuge dürfen ab 2030 neu in Verkehr gesetzt werden. Das bestehende Instrument für Neuwagenflotten wird parallel zur Abgabe auf Treibhausgase beibehalten, nach 2030 wird es obsolet. Sammler, Sport, oder ähnliche Ausnahmefälle wird es geben (müssen) aber sind/sollten auch nicht der Rede wert sein. Mit Abgabe und 2030 Ende braucht es dazwischen nicht auch noch ein Malus.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Personenwagen und Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor werden ab 2035 entweder vollständig mit erneuerbaren synthetischen Treibstoffen betrieben oder ihre Emissionen sind durch CO2-Entfernung kompensiert. Beim Kaufentscheid von Neuwagen und Occasionen sind diese Anforderungen ab sofort zu kommunizieren.

Personenwagen und Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor werden ab 2035 entweder vollständig mit erneuerbaren synthetischen Treibstoffen betrieben oder ihre Emissionen sind durch CO2-Entfernung kompensiert. Beim Kaufentscheid von Neuwagen und Occasionen sind diese Anforderungen ab sofortDer gesamte Personen- und Güterverkehr auf den Schweizer Strassen muss ab 2035 Klimaneutral sein. Für Fahrzeuge, die ab diesem Zeitpunk noch nicht elektrisch unterwegs sind, können nur noch erneuerbare synthetische Treibstoffe verwendet werden, oder die gesamthaft verursachten Emissionen sind durch CO2-Entfernung zu kommunizierenkompensieren. E-Mobilität muss erwähnt sein.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Ab sofort dürfen Mieter:innen und Stockwerkeigentümer:innen nicht mehr daran gehindert werden, Ladestationen in Eigenregie zu installieren, denn auch spätere Elektroautokäufer:innen profitieren davon. Spätestens 2028 müssen Mieter:innen einen Anspruch auf einen Parkplatz mit Ladestation geltend machen können, allenfalls in Kombination mit einer gewissen Entschädigung für Vermieter:innen.

Ab sofort dürfen Mieter:innen und Stockwerkeigentümer:innen nicht mehr daran gehindert werden, Ladestationen in Eigenregieauf eigene Kosten Ladestationen zu installieren, denn auch spätere Elektroautokäufer:innen profitieren davon. Spätestens 2028Ab 2030 müssen Mieter:innen einen Anspruch auf einen Parkplatz mit Ladestation geltend machen können, allenfalls in Kombination mit einer gewissen Entschädigung für Vermieter:innen. Formulierung. Präzisierung Kostenübernahme.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die LSVA-Tarife sind stark von den verursachten CO2-Emissionen abhängig.

Die LSVA-Tarife sind stark von den verursachten CO2-Emissionen abhängig wird auf nicht-Treibhausgas-relevante Kosten des gesamten Strassenverkehrs erweitert. Für den THG Ausstoss zahlt der Gütertransport, genau gleich wie für der Personenverkehr, eine Treibhausgas-Abgabe. Die Bepreisung soll durchwegs gleich sein, alle Sektoren gleich erfassen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die LSVA ist auf Lieferwagen ausgeweitet, da Lieferwagen ihre externen Kosten und Klimaschäden nicht decken und die Fahrleistung von Lieferwagen stark zugenommen hat und weiter zunehmen wird

Die LSVA ist auf Lieferwagen ausgeweitet, da Lieferwagen ihre externen Kosten und Klimaschäden nicht decken und die Fahrleistung von Lieferwagen stark zugenommen hat und weiter zunehmen wird In obige Massnahme integriert.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Wichtige Hürden der Transformation

Derzeit zielt die Luftverkehrspolitik hauptsächlich darauf ab, einen Rahmen zu schaffen, um die Nachfrage nach Flugreisen zu befriedigen, ohne dass mit den Klimazielen vereinbare Wege zur Emissionsreduktion konsequent in Betracht gezogen werden.

Derzeit zielt die LuftverkehrspolitikDie derzeitige Luftverkehrspolitik zielt hauptsächlich darauf ab, einen Rahmen zu schaffen, um die Nachfrage nach Flugreisen zu befriedigen, ohne dass mit den Klimazielen vereinbare Wege zur Emissionsreduktion konsequent in Betracht gezogen werdenes den Marktteilnehmer so leicht als möglich zu machen, die steigende Nachfrage nach Flugreisen möglichst gut zu bedienen. Klimazielen werden ausser acht gelassen. Formulierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Wichtige Hürden der Transformation

Flugtickets sind sehr günstig. Grund dafür sind steuerliche Privilegien – der internationale Flugverkehr unterliegt weder der Treibstoffsteuer noch der Mehrwertsteuer noch der CO2-Abgabe –, auch sind die Arbeitsbedingungen für das Personal der Fluggesellschaften oft prekär. Aus diesen Gründen nimmt der Flugverkehr mit seinen Klimaauswirkungen kontinuierlich und rasant zu.

Flugtickets sind heute sehr günstig. Grund dafür sind steuerliche Privilegien – der internationale Flugverkehr unterliegt weder der Treibstoffsteuer noch der Mehrwertsteuer noch der CO2-Abgabe –, auch sind die Arbeitsbedingungen für das Personal der Fluggesellschaften oft prekär. Aus diesen Gründen nimmt der Flugverkehr mit seinen Klimaauswirkungen kontinuierlich und rasant zu - zu günstig, denn die durch den Flugverkehr verursachten Klimakosten sind nicht internalisiert. Zudem unterliegt der internationale Flugverkehr weder einer Treibstoff, noch einer Mehrwertsteuer. Als Konsequenz nimmt der Flugverkehr kontinuierlich und rasant zu, mit stark negativen Auswirkungen auf das Klima. Formulierung. Abgabe trennen von anderen Problemen. Die 'of prekären' Arbeitsbedingungen sind ein anderes Thema - zu mal niemand bei uns zu Arbeit in diesem Sektor verdammt wird, ihn trotz teils schlechten Bedingungen auswählt, weil es neben den schlechten auch ein paar für diese Personen sehr attraktive Bedingungen gibt (wie ein Tag frei in fernen Städten, oder stark vergünstigte Flüge). Ausserdem ist das Thema 'Arbeitsbedingungen' und die Auswirkungen der raschen Dekarbonisierung ein zu wichtiges um nur bez. Flugsektor anzugehen. Ich habe 10/2023 - 03/2024 ein Sabbatical als Solarer Hilfsmonteur erleben dürfen und weiss daher, dass es grad in diesem Bereich, ebenfalls viele Themen #Arbeitssicherheit anzugehen gilt. Wir können aber nicht alle Probleme auf einmal lösen. Und wenn eine Branche mit starken Preiserhöhungen leben muss, dann scheint es mir taktisch nicht klug, sie gleichzeitig noch in anderen Belangen anzukreiden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Wichtige Hürden der Transformation

Günstige Flugtickets verschaffen dem Flugverkehr einen unangemessenen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen, weniger umweltschädlichen Alternativen wie dem Zug, wodurch deren Entwicklung behindert wird.

GZu günstige Flugtickets verschaffen dem Flugverkehr einen unangemessenen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen, weniger umweltschädlichen Alternativen wie dem Zug, wodurch deren Entwicklung behindert wird.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Wichtige Hürden der Transformation

Es ist nicht leicht, mit den menschlichen Sinnen zu spüren, wie stark die Klimaauswirkungen einer Flugreise sind und was das für den individuellen Klimafussabdruck bedeutet. Dies ist einer der Gründe, warum es schwierig ist, nur an die Eigenverantwortung zu appellieren.

Es ist nicht leicht, mit den menschlichen Sinnen zu spüren, wie stark die Klimaauswirkungen einer Flugreise sind und was das für den individuellen Klimafussabdruck bedeutet. Dies ist einer der Gründe, warum es schwierig ist, nurFür Reisende ist es nicht leicht, die enormen Klima-Auswirkungen einer Flugreise wirklich wahrzunehmen. Auch wird of mit 'das Flugzeug fliegt ja eh' argumentiert. Junge meinen, die älteren Menschen seien ja früher auch viel geflogen, und jetzt sei das ihr Recht. Pensionäre meinen, sich Flugreisen jetzt noch gönnen zu dürfen. Wegen solchen und anderen Ausgangslagen ist es schwierig an die Eigenverantwortung zu appellieren.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Wichtige Hürden der Transformation

Gemäss den Einschätzungen der Luftfahrtindustrie werden elektrische und mit Wasserstoff betriebene Flugzeuge bis 2050 nur in geringer Anzahl zur Verfügung stehen. Zudem werden sie klein und auch nur für Kurz- oder Mittelstreckenflüge geeignet sein. Sie werden also nur einen geringen Einfluss auf die Luftfahrt haben, umso mehr als diese nach wie vor zunimmt.

Gemäss den Einschätzungen der Luftfahrtindustrie werden elektrische und mit Wasserstoff betriebene Flugzeuge bis 2050 nur in geringer Anzahl zur Verfügung stehen. Zudem werden sie klein und auch nur für Kurz- oder Mittelstreckenflüge geeignet sein. Sie werden also nur einen geringen Einfluss auf die Luftfahrt haben, umso mehr als diese nach wie vor zunimmtVerglichen zur Mobilität auf der Strasse, und auch auf dem Wasser, ist es beim Flugverkehr schwieriger auf Emissions-frei Alternativen umzusteigen. Heute gibt es erst wenige elektrisch oder mit Wasserstoff betriebene Flugzeuge. Der Einsatz von Synfuels ist verschwindend klein. Das hat mit technischen Herausforderungen zu tun, und daher auch mit finanziellen. Die Einschätzungen der 'Luftfahrtindustrie' (die hauptsächlich aus 2 Firmen besteht) sollten hier nicht für bare Münze genommen werden. Sie haben Jahrzehnte argumentiert, dass es gar nicht geht. Heute gibt es bereits elektrische Trainingsflugzeuge im Einsatz. Diverse Maschinen für +10 Passagiere sind in der Entwicklung. NASA's Statements zu wiederverwendbaren Raketen, zum Beispiel zeigt, dass auch qualifizierte Quellen, mitsamt ihren Eigeninteressen, ganz falsch liegen können. IMHO sind die gemachten Aussagen nicht richtig. Sicherlich können sie in Frage gestellt werden. Es ist m.E. auch taktisch nicht klug, solche Prognosen zu machen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die Produktion nachhaltigen Lufttreibstoffs (SAF Sustainable Aviation Fuel) ist mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Einerseits sind Biotreibstoffe, die aus nachhaltigen Abfällen hergestellt werden und nicht mit der Nahrungsmittelproduktion konkurrieren, nur begrenzt verfügbar; andererseits befinden sich Elektro- und Solartreibstoffe noch in der Pilotphase, und die grosse Menge an Energie, die für deren Produktion benötigt wird, ist auch in anderen Branchen stark gefragt. Hinzu kommt, dass SAF die Nicht-CO2-Emissionen nur teilweise reduziert.

Die Produktion nachhaltigen Lufttreibstoffsvon nachhaltigem Lufttreibstoff (SAF Sustainable Aviation Fuel) ist mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Einerseits sind Biotreibstoffe, die aus nachhaltigen Abfällen hergestellt werden und nicht mit der Nahrungsmittelproduktion konkurrieren, nur begrenzt verfügbar; andererseits befinden sich Elektro- und Solartreibstoffe noch in der Pilotphase, und die grosse Menge an Energie, die für deren Produktion benötigt wird, ist auch in anderen Branchen stark gefragt. Hinzu kommt, dass SAF die Nicht-CO2-Emissionen nur teilweise reduziert, Synfuel fürs Flugzeug) ist mit Herausforderungen verbunden. Da es kaum Biotreibstoffe gibt (und schon gar nicht in den nötigen Mengen) , die nicht mit der Nahrungsmittelproduktion konkurrieren, sollten diese für jegliche SAF Verwendung ausgeschlossen werden. Die nicht-Biomasse basierten SAF-Herstellungsmöglichkeiten, Power-to-Liquid und Solar-to-Liquid, sind noch in der Pilotphase, und brauchen grosse Mengen von Energie. Hinzu kommt, dass SAF die Nicht-CO2-Emissionen nur teilweise reduziert. Ihr Vorteil aus Industriesicht ist, dass sie mit bestehender Infrastruktur eingesetzt werden können. Was sind 'Elektrotreibstoffe', was 'Solartreibstoffe'? 'In anderen Branchen stark gefragt' ist m.E. kein valables Argument. Balancierter, richtiger...was auch bez. Massnahmen relevant ist.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die Menge an Flugfracht nimmt zu, weil diese zu billig ist, die Transportgeschwindigkeit im Zeitalter globaler Online-Händler und tieferer Lagerhaltung ein Verkaufsargument ist und weil alternative Transportmittel teurer und unsicherer geworden sind (z.B. Suez Kanal, Panama-Kanal etc.).

Die Menge an Flugfracht nimmt zu, weil diese zu billig ist, die Transportgeschwindigkeit im Zeitalter globaler Online-Händler und tieferer Lagerhaltung ein Verkaufsargument ist und weil alternative Transportmittel teurer und unsicherer geworden sindAuch die Flugfracht deckt ihre vollen Kosten nicht, ist demnach zu billig und nimmt somit rasch zu. Der Anspruch an Transportgeschwindigkeit im Zeitalter globaler Online-Händler und 'exklusiven' Angeboten wie 'am Baum gereifte Mangos' (zu jeder 'Saison') steigt. Schiffsfracht ist eher politischen Spannungen und lokalen Gefahren ausgesetzt (z.B. Suez Kanal, Panama-Kanal , Strasse von Hornmus, etc.). 'Tiefere Lagerhaltung' als 'Verkaufsargument'? Kürzere? Formulierung. Präzisierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Die Prioritäten der Schweizer Luftfahrtpolitik werden neu definiert (LUPO, Konzeptteil des SIL), insbesondere durch die Festlegung eines CO2-Budgets sowie durch die Festlegung des Weges zur Emissionsreduktion.

Die Prioritäten der Schweizer Luftfahrtpolitik werden neu definiert (LUPO, Konzeptteil des SIL), ) werden insbesondere durch die Festlegung eines CO2-Budgets sowie durch die Festlegung des Weges zur Emissionsreduktioneines Absenkpfads neu definiert. Die primäre Aufgabe des Staats ist die Budget- und Absenkpfad-Festlegung. Die 'Feststellung des Weges zur Emissionsreduktion', ist es nicht - zumal es mehrere Wege gibt/geben wird.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Es gilt das Verursacherprinzip. Allerdings hängt die Abschaffung gewisser Steuervorteile (Kerosinsteuer, Mehrwertsteuer) in der internationalen Luftfahrt nicht nur von der Schweiz ab. Deshalb muss für Flüge ab der Schweiz eine Abgabe auf Flugtickets und Fracht eingeführt werden, die aufgrund der durch den Flug verursachten Emissionen und unter Berücksichtigung von Distanz und Beförderungsklasse kalkuliert wird.

Es gilt das Verursacherprinzip. Allerdings hängt die Abschaffung gewisser Steuervorteile (Kerosinsteuer, Mehrwertsteuer) in der internationalen Luftfahrt nicht nur von der Schweiz ab. Deshalb muss für Flüge ab der Schweiz eine Abgabe auf Flugtickets und Fracht eingeführt werden, die aufgrund der durch den Flug verursachten Emissionen und unter Berücksichtigung von Distanz und Beförderungsklasse kalkuliert wirdAuch bei der Luftfahrt, für Personen und Güter, gilt das Verursacherprinzip. Auch auf der Luftfahrt, alle Flüge die von der Schweiz starten und die in die Schweiz fliegen, werden einbezogen. (Neuer Punkt) Da eine Abschaffung der Steuervorteile bez. Kerosin und Mehrwert für die internationale Luftfahrt bestimmt werden und demnach nicht alleine von der Schweiz verändert werden können, wird nicht mit diesen Hebeln gerechnet. Die Abgabe auf Treibhausgase wird genau gleich hoch wie die in den anderen Sektoren gesetzt. Klima-relevante Zusatzausstösse werden in CO2e Einheiten umgerechnet und ebenfalls in die gleiche Abgabe einbezogen. Formulierung. Präzisierung. Es ist nicht Aufgabe des Staats Distanz oder Beförderungsklassen zu 'kalkulieren' (sprich vorschreiben, kontrollieren, abrechnen, rapportieren, etc). Das soll die Industrie machen. Der Staat legt die Grundlage der Berechnung der Abgabe fest und zieht diese ein. Der Rest kann und soll von den Marktteilnehmern gemacht werden. Wie sie welche Emissionen reduzieren muss ihr Problem bleiben. Ob sie ihre Kosten dann den Erstklasspassagieren oder den Mangos anrechnen ist auch ihr Problem.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Der Weg zur Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2035 ist vorgezeichnet. Das verbleibende CO2-Budget wird auf die Flughäfen aufgeteilt; diese müssen ihrerseits für eine faire und sozial gerechte Aufteilung der noch möglichen Abflüge sorgen. Diese Massnahme wird dazu führen, dass Entwicklung und Nutzung technischer Lösungen beschleunigt werden.

Der Weg zur Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2035 ist vorgezeichnet. Das verbleibende CO2-Budget wird auf die Flughäfen aufgeteilt; diese müssen ihrerseits für eine faire und sozial gerechte Aufteilung der noch möglichen Abflüge sorgen. Diese Massnahme wird dazu führen, dass Entwicklung und Nutzung technischer Lösungen beschleunigt werdenFalls aus sozialen und wirtschaftlichen Gründen als notwendig erachtet, kann der Staat zwingend anzubietende Routen festlegen. Falscher Ansatz mit der Verteilung und den Flughäfen, bringt nichts (und wie umsetzen?). Akzeptanz/Argumentation/Zeitverzug? Der Markt muss Spielen, wenn es um die Abflugsorte und Destinationen des Markts/der Allgemeinheit geht. Es reicht die Abgabe zu setzen, sowie das Budget und den Absenkpfad zu definieren. Doppeltes Gemoppeltes sollte aus Gründen der Einfachheit und der Akzeptanz vermieden werden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Auch für die Reduktion bis 2050 der Nicht-CO2-Emissionen ist der Weg vorgezeichnet. Teilweise ermöglichen technische Lösungen diese Reduktion; die Klimaauswirkungen der restlichen Nicht-CO2-Emissionen werden dank CO2-Entnahme-Technologien kompensiert.

Auch für die Reduktion bis 2050 der Nicht-CO2-Emissionen ist der Weg vorgezeichnet. Teilweise ermöglichen technische Lösungen diese Reduktion; die Klimaauswirkungen der restlichen Nicht-CO2-Emissionen werden dank CO2-Entnahme-Technologien kompensiertFalls die Wirkung der Abgabe Massnahme, gekoppelt mit technologischer Innovation, nicht ausreicht, werden weitere Massnahmen umgesetzt (wie z.B. CO2-Entnahme). Die Kosten dieser Massnahmen werden Verursacher-gerecht, gemeinsam mit der Abgabe verrechnet. Das gilt für CO2e-Emissionen sowie Nich-CO2e-Emissionen. Formulierung. Präzisierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Die Entwicklung alternativer Transportmittel beschleunigt sich. Das Ziel von beinahe 80% der Reisenden, die in Schweizer Flughäfen starten, liegt in Europa. Hier geht es darum, ihnen vielfältige, zuverlässige ÖV-Angebote zu machen. Auch das System der Reisebuchung und Reisemitverfolgung muss stark vereinfacht und verbessert werden.

Die Entwicklung alternativer Transportmittel beschleunigt sich. Das Ziel von beinahefast 80% der Reisenden, die in Schweizer Flughäfen starten, liegt in Europa. Hier geht es darum, ihnen vielfältige, zuverlässige ÖV-Angebote zu machen. Auch das System der Reisebuchung und Reisemitverfolgung muss stark vereinfacht und verbessert werdenDas Potential für alternative Transportmittel ist daher gross. Bei allen alternativen Transportmittel wird darauf geachtet, dass nichts ihrer Innovation und ihrem Ausbau im Weg steht. Formulierung. Präzisierung. Angebote entstehen durch Nachfrage. Nachfrage ist getrieben durch Preis. Der Preis muss kostenwahr sein. Das ist nicht das 'Allerheilmittel' und braucht flankierende Massnahmen, aber es ist die Basis und der Haupttreiber, und jener der eh 'mit-treibt', die anderen stark beeinflusst und (zum Glück #Umsetzung #Akzeptanz) es möglich macht, die Detailthemen (wie Reisemitverfolgung...was auch immer das genau meint).
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Die Bevölkerung ist für die Auswirkungen des Flugverkehrs auf das Klima zunehmend sensibilisiert. Das CO2-Gesetz schreibt vor, dass ab 2025 in der Werbung für Flugreisen auf die Klimawirkung der Flüge hingewiesen werden muss. Dieser erste Schritt in Richtung Transparenz muss durch gross angelegte Sensibilisierungsprogramme der zuständigen Bundesämter sowie durch unmittelbar sichtbare Informationen auf den Buchungsseiten für Flugreisen ergänzt werden.

Die Bevölkerung ist fürauf die klimatischen Auswirkungen des Flugverkehrs auf das Klima zunehmend sensibilisiert. Das CO2-Gesetz schreibt vor, dass ab 2025 in der Werbung für Flugreisen auf die Klimawirkung der Flüge hingewiesen werden muss. Dieser erste Schritt in Richtung Transparenz muss durch gross angelegte Sensibilisierungsprogramme der zuständigen Bundesämter sowie durch unmittelbar sichtbare Informationen auf den Buchungsseiten für Flugreisen ergänzt werdenzunehmend sensibilisiert. Um die Sensibilisierungs-Wirkung zusätzlich zum Preisanstieg durch Erhebung der Treibhausgas-Abgabe, sind alle Anbieter verpflichtet, die Treibhausgas-Emissionen ihrer Flugreisen zu deklarieren (inkl. Werbung und Buchungssystem). Der Flugverkehr und alternative Transportmittel werden im Nudging bei Abgaben-Rückverteilung einbezogen. Erste Erwähnung des CO2-Gesetz...besser raus.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Das Personal der Flug- und Tourismusbranche, das vom Abbau im Flugverkehr betroffen sein wird, muss unterstützt werden. Die Menschen müssen finanzielle Hilfe sowie Möglichkeiten zur beruflichen Umschulung bekommen.

Das Personal der Flug- und Tourismusbranche, das vom Abbau im Flugverkehr betroffen sein wird, muss unterstützt werden. Die Menschen müssen finanzielle Hilfe sowie Möglichkeiten zur beruflichen Umschulung bekommen. Das Personal anderer Branchen muss sich auch umschulen. Die Umschulung sollte als Sektor-übergreifende Massnahme einbezogen werden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Zielvorstellung der Transformation

Die Landwirtschaft wird weiterhin insbesondere Lachgas- und Methanemissionen verursachen. Technologien zur CO2-Entfernung sind somit nötig, um das Netto-Null-Ziel zu erreichen.

Die Landwirtschaft wird weiterhin insbesondere Lachgas- und Methanemissionen verursachen. Technologien zur CO2-Entfernung sind somit nötig, CO2-Speicherung muss daher ein Teil der Bewirtschaftungsstrategie darstellen um das Netto-Null-Ziel zu erreichen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Wichtige Hürden der Transformation

Ein Grossteil der Wertschöpfung in der Schweizer Landwirtschaft basiert auf der tierischen Produktion, u.a. weil drei Viertel der Bundessubventionen direkt oder indirekt diese generiert. Dieses Prinzip wird nicht nachhaltig und sozialverträglich transformiert, um Produzent:innen eine Umstellung ihres Betriebssystems zu ermöglichen. Langfristige Investitionen und damit Verschuldung, vor allem in Tierhaltung und Stallbau, führen zu einer essentiellen Bedeutung der Tierhaltung für die wirtschaftliche Stabilität der Betriebe.

Ein Grossteil der Wertschöpfung in der Schweizer Landwirtschaft basiert auf der tierischen Produktion, u.a. weil drei Viertel der Bundessubventionen direkt oder indirekt diese generiert. Dieses Prinzip wird nicht nachhaltig und sozialverträglich transformiert, um Produzent:innen eine Umstellung ihres Betriebssystems zu ermöglichen. Langfristige Investitionen und damit Verschuldung, vor allem in Tierhaltung und Stallbau, führen zu einer essentiellen Bedeutung der Tierhaltung für die wirtschaftliche Stabilität der Betriebe.fördern. Eine nachhaltige und sozialverträgliche Transformation findet unter diesen Umständen nicht statt und für viele Produzent:innen wird eine Umstellung ihres Betriebssystems schwierig (inkl. Verschuldung bei Tierhaltung/Stallbau). Formulierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Wichtige Hürden der Transformation

Das Landwirtschaftssystem ist träge und Veränderungen, Innovationen und Systemwechsel sind schwierig: Direktzahlungssystem, welche die Bäuer:innen in Abhängigkeiten bringt, veraltete Inhalte in der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung und der Forschung, Interesse wichtiger Akteure in und um die Landwirtschaft am Status Quo, die von der intensiven Landwirtschaft profitieren, z.B. über externe Inputs wie Dünger, Pestizide und Futtermittelimporte. Die Auswirkungen einer landwirtschaftlichen Transformation zeigen sich zudem erst Jahre nach Implementierung alternativer Systeme, Praktiken und Methoden.

Das Landwirtschaftssystem ist träge und Veränderungen, Innovationen und Systemwechsel sind schwierig: Direktzahlungssystem, welche die. Dafür gibt es viele gründe, u.a. Direktzahlungssystem (welche Bäuer:innen in Abhängigkeiten bringt, bringen können), veraltete Inhalte in der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung und der Forschung, Interesse wichtiger Akteure in und um die Landwirtschaft am Status Quo, die von der intensiven Landwirtschaft profitieren, z.B. über externe Inputs wieForschung und Bildung, Status-Quo Interessen der wichtiger Akteure. Dazu gehören die Produzenten von Dünger, Pestizide und FuttermittelimporteFuttermittel, etc. Die Auswirkungen einer landwirtschaftlichen Transformation zeigen sich zudem erst Jahre nach Implementierung alternativer Systeme, Praktiken und Methoden. Formulierung
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Wichtige Hürden der Transformation

Viele Ernährungsgewohnheiten sind kulturell verankert. Durch das Festhalten an traditionellen Ernährungsgewohnheiten, wie z.B. solchen, die auf tierischen Produkten basieren, wird eine Transformation erschwert. Es braucht eine neue Norm für die Ernährung, sodass die klimafreundliche Wahl im Restaurant und zu Hause auf dem Teller normal wird.

Viele Ernährungsgewohnheiten sind kulturell verankert. Durch das Festhalten an traditionellen Ernährungsgewohnheiten, wie z.B. solchen, die auf tierischen Produkten basieren, , und viele basieren auf tierischen Produktion. Auch dadurch wird eine Transformation erschwert. Es braucht klare Preissignale sowie eine neue Norm für die Ernährung, sodass die klimafreundliche Wahl im Restaurant und zu Hause auf dem Teller normal wird. Im Restaurant und zu Hause muss die klimafreundliche Option zur Norm werden. Formulierung
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Die Auswirkungen auf das Klima jedes Produktes im Schweizer Ernährungssystem werden dank einer breit eingeführten Treibhausgasabgabe inkl. Grenzsteuerausgleich im Preis für die Konsument:innen widergespiegelt. Dies fördert lokale und saisonale, hauptsächlich pflanzliche Ernährung. Produkte, die klimaschädlich im fernen Ausland produziert werden, können so nicht mehr mit lokaler Produktion konkurrieren, und gesunde und klimaverträgliche Ernährung wird für alle erschwinglich, da diese Preise sinken, wohingegen die Preise für klimaschädliche Produkte steigen. Produzent:innen erhalten faire Preise, die eine zukunftsfähige Landwirtschaft ermöglichen.

Die Auswirkungen auf das Klima jedes Produktes im Schweizer Ernährungssystem werden dank einer breit eingeführten Treibhausgasabgabe inkl. Grenzsteuerausgleich im Preis für die Konsument:innen widergespiegelt. Dies fördert lokale und saisonale, hauptsächlich pflanzliche Ernährung. Produkte, die klimaschädlich im fernen Ausland produziert werden, können so nicht mehr mit lokaler Produktion konkurrieren, und gesunde und klimaverträgliche Ernährung wird für alle erschwinglich, da diese Preise sinken, wohingegen die Preise für klimaschädliche Produkte steigen. Produzent:innen erhalten faire Preise, die eine zukunftsfähige Landwirtschaft ermöglichenAuch im Landwirtschaftssektor werden alle Treibhausgase konsequent mit einer Abgabe versehen, inkl. Grenzausgleich. Dies fördert eine hauptsächlich lokale, saisonale, und pflanzlich-basierte Ernährung. Gegenüber dem Ausland wird der Schweizer Landwirtschaftsstandort gestärkt. Formulierung 'breit-eingeführt' sagt nicht viel aus. Der Preis fördert, nicht 'hauptsächlich'.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Klima- und biodiversitätsschädigende Subventionen wie z.B. die Absatzförderung tierischer Produkte sind abgeschafft.

Klima- und biodiversitätsschädigende Subventionen wie z.B. die Absatzförderung tierischer Produkte sind abgeschafftBiodiversitäts-schädigende Subventionen (inkl. Absatzförderung tierischer Produkte) werden auch in der Landwirtschaft konsequent und sofort abgeschafft. Die damit gesparten Gelder werden für Klima- und Biodiversitäts-Massnahmen der Produzenten eingesetzt (und damit auch ausfallende Einnahmen bei Anpassung/Umstellung honoriert). Das beinhaltet Ökosystemdienstleistungen und agrarökologische Leistungen, sowie die flächendeckende Einführung von Agroforst- und Wassermanagement-Systemen. Formulierung. Die Abschaffung von Subventionen sollte eine Sektor-übergreifende Massnahme darstellen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Die Direktzahlungen, die aktuell zugunsten der Tierhaltung ausgestaltet sind, werden hin zur pflanzlichen Ernährungsproduktion umgelagert. Das aktuelle Direktzahlungssystem wird ersetzt durch Zahlungen für klimafreundliche Ökosystemdienstleistungen und agrarökologische Leistungen. Agroforst- und Wassermanagement-Systeme werden flächendeckend eingeführt und gefördert.

Die Direktzahlungen, die aktuell zugunsten der Tierhaltung ausgestaltet sind, werden hin zur pflanzlichen Ernährungsproduktion umgelagert. Das aktuelle Direktzahlungssystem wird ersetzt durch Zahlungen für klimafreundliche Ökosystemdienstleistungen und agrarökologische Leistungen. Agroforst- und Wassermanagement-Systeme werden flächendeckend eingeführt und gefördert. Bereits behandelt.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Ein Transformationsfonds finanziert die Anpassung der bäuerlichen Produktion und die Landwirt:innen werden durch betriebliche Beratung begleitet.

Ein Transformationsfonds finanziert die Anpassung der bäuerlichen Produktion und die Landwirt:innen werden durch betriebliche Beratung begleitet. Braucht es nicht.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Mit einer verbindlichen Zielvorgabe vom Bund werden Detailhändler und Gemeinschaftsgastronomie verpflichtet, ihr Sortiment an die Klimaziele anzupassen und besonders klimaschädliche Produkte nicht mehr anzubieten. Stattdessen werden sie angehalten, pflanzliche, lokale und saisonale sowie aus ökologischer Landwirtschaft stammende Produkte vergünstigt anzubieten, zu bewerben und entsprechend zu platzieren. Food Waste wird durch eine Food-Waste-Steuer auf Ebene der Konsument:innen verhindert: Bereits eine minimale Abgabe auf Food Waste senkt diesen um 20%. Detailhändler werden durch ein handelbares Zertifikatssystem von Food Waste zu einer Minimierung angehalten.

Mit einer verbindlichen Zielvorgabe vom Bund werden Detailhändler und Gemeinschaftsgastronomie verpflichtet, ihr Sortiment an die Klimaziele anzupassen und besonders klimaschädliche Produkte nicht mehr anzubieten. Stattdessen werden sie angehalten, pflanzliche, lokale und saisonale sowie aus ökologischer Landwirtschaft stammende Produkte vergünstigt anzubieten, zu bewerben und entsprechend zu platzieren. Food Waste wird durch eine Food-Waste-Steuer auf Ebene der Konsument:innen verhindert: Bereits eine minimale Abgabe auf Food Waste senkt diesen um 20%. Detailhändler werden durch ein handelbares Zertifikatssystem von Food Waste zu einer Minimierung angehalten. Braucht es nicht. Überregulierung. Bürokratie. Ablehung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Aus den Einnahmen der Treibhausgasabgabe wird die Wiedervernässung der 1000 ha drainierten Hochmoorflächen finanziert.

Aus denDie Einnahmen der Treibhausgasabgabe wird , wie alle auf territorialen Emissionen erhobenen Abgabeeinnahmen, werden an die Einwohner*innen rückverteilt. 'Quick win' Projekte (wie z.B. die Wiedervernässung der 1000 ha drainierten Hochmoorflächen) werden aus der Grenzabgabe finanziert. Das ist eine sehr spezifische Massnahme die Klima- und Biodiversität einbezieht und grosses Impact-Potenzial aufzeigt. Von denen gibt es auch andere. Mehrere solche sollten rasch umgesetzt werden können. Die Mittel der Grenzabgabe reichen für solche Einmalauslagen aus.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Ein Lieferkettengesetz stellt sicher, dass importierte Lebensmittel unter nachhaltigen Bedingungen produziert werden, um „Verlagerungseffekte“ zu vermeiden, bei denen Emissionen ins Ausland verlagert werden. Der Import von klimaschädlichen Produkten wird mit dem Grenzsteuerausgleich minimiert.

Ein Lieferkettengesetz stellt sicher, dass importierte Lebensmittel unter nachhaltigen Bedingungen produziert werden, um „Verlagerungseffekte“ zu vermeiden, bei denen Emissionen ins Ausland verlagert werden. Der Import von klimaschädlichen Produkten wird mit dem Grenzsteuerausgleich minimiert. Braucht es nicht. Doppelt gemoppelt. Akzeptanz.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Die landwirtschaftliche Forschung und Ausbildung ist auf klimaschonende, resiliente und agrarökologische Anbaumethoden und -systeme ausgerichtet. Die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien zur Verbesserung der Ressourceneffizienz (z.B. wassersparende Bewässerungssysteme), zur Nutzung und (Weiter-)Entwicklung von robusten Sorten unter Schutz des bäuerlichen Erbes und geistigen Eigentums sowie von technischen Tools wie Maschinen für Agroforstsysteme oder Mischkulturen werden gefördert.

Die landwirtschaftliche Forschung und Ausbildung ist auf klimaschonende, resiliente und agrarökologische Anbaumethoden und -systeme ausgerichtet. Die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien zur Verbesserung der Ressourceneffizienz (z.B. wassersparende Bewässerungssysteme), zur Nutzung und (Weiter-)Entwicklung von robusten Sorten unter Schutz des bäuerlichen Erbes und geistigen Eigentums sowie von technischen Tools wie Maschinen für Agroforstsysteme oder Mischkulturen werden gefördert. Braucht es nicht. Finanzierung ist bereits durch die preisliche Korrektur und die Direktzahlungen angegangen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Zielvorstellung der Transformation

Die bisherige stark auf fossile und nukleare Energien abgestützte Energieversorgung setzt bis 2035 auf 100% erneuerbare Energien. Dies ist möglich dank einer höheren Elektrifizierung und eines Umstiegs auf erneuerbare Brenn- und Treibstoffe (z.B. für die Luftfahrt), die auch künftig teilweise importiert werden. Besonders hoch ist dieser Bedarf im Bereich Luftfahrt, und er kann nicht durch inländische Produktion abgedeckt werden. Der laufende Prozess, in dem Hunderttausende von kleinen und mittleren Solarkraftwerken gebaut werden, verändert die Anforderungen an Netze und Speicher. Das Smart Grid, das neben der Stromproduktion auch die Verbraucher wie Gebäude und Elektromobilität integriert, wird von der Kür zur Pflicht.

Die bisherige stark auf fossile und nukleare Energien abgestützte Energieversorgung setzt bis 2035 auf 100% erneuerbare Energien. Dies ist möglich dank einer höheren Elektrifizierung und eines Umstiegs auf erneuerbare Brenn- und Treibstoffe (z.B. für die Luftfahrt), die auch künftig teilweise importiert werden. Besonders hoch ist dieser Bedarf im Bereich Luftfahrt, und er kann nicht durch inländische Produktion abgedeckt werden. Der laufende Prozess, in dem Hunderttausende von kleinen und mittleren Solarkraftwerken gebaut werden, verändert die Anforderungen an Netze und Speicher. Das Smart Grid, das neben der Stromproduktion auch die Verbraucher wie Gebäude und Elektromobilität integriert, wird von der Kür zur PflichtDer laufende Prozess, in dem Hunderttausende von kleinen und mittleren Solarkraftwerken gebaut werden, verändert die Anforderungen an Produzenten, Speicherbetreiber, Netzwerkbetreiber und Konsumenten. Formulierung. Präzisierung. Das mit dem 'Smart Grid' macht so hier keinen Sinn.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Zielvorstellung der Transformation

Um die Akzeptanz dieser Energiewende hochzuhalten, werden Biodiversitäts-, Landschafts- und Heimatschutz berücksichtigt und wo möglich gestärkt. Ein breiter Mix von erneuerbaren Energien wird genutzt, um die Resilienz des Stromsystems zu erhöhen. Optisch werden vor allem die veränderte Gestaltung von Dächern, Fassaden und Infrastrukturen ins Auge fallen. Gezielte Netzausbauten und eine neue Generation von Transformatoren werden vorangetrieben, um der erhöhten Stromnachfrage und den veränderten Produktionsprofilen gerecht zu werden.

Um die Akzeptanz dieser Energiewende hochzuhalten, werden Biodiversitäts-, Landschafts- und Heimatschutz berücksichtigt und wo möglich gestärkt. Ein breiter Mix von erneuerbaren Energien wird genutzt, um die Resilienz des Stromsystems zu erhöhen. Optisch werden vor allem die veränderte Gestaltung von Dächern, Fassaden und Infrastrukturen ins Auge fallen. Gezielte Netzausbauten und eine neue Generation von Transformatoren werden vorangetrieben, um der erhöhten Stromnachfrage und den veränderten Produktionsprofilen gerecht zu werdenDer Ausbau der Erneuerbaren Energien erfolgt primär auf existierender Infrastruktur (Gebäudedächer und Fassaden, Flächen um Transportmittel). Diese Energiewende erfolgt aber noch nicht schnell und Flächen-deckend genug. Auch um Akzeptanz gegenüber den Erneuerbaren hochzuhalten, müssen Biodiversitäts-, Landschafts- und Heimatschutz einbezogen werden. Das Stromnetz wird 'smart' ausgebaut und dabei Ressourcen geschont. Vor dem Zubau neuer Infrastruktur wird deren Bedarf mit intelligenter Steuerung und lokaler Speicherung angegangen, sowie mit offenem Marktzugang und dynamischen Preisen für die Nutzung des Stromnetz. Formulierung. Präzisierung. Viele relevante Technologien werden durch die richtigen staatlichen Massnahmen und Regeln von den involvierten Markteilnehmern entwickelt/angeboten/'vorangetrieben'. Es muss sich lohnen und erlaubt sein. Tarife und Marktzugang sind hier die treibenden Faktoren. Sind diese richtig gesetzt, wird auch mehr existierende Infrastruktur genutzt und so Themen wie Biodiversität, Landschafts- und Heimatschutz positive beeinflusst.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Zielvorstellung der Transformation

Statt neue Reservekraftwerke zu bauen, werden die Mittel in die Energiewende investiert und die bestehenden Möglichkeiten von Nachfragesteuerung und vorhandene Speicher- und Produktionskapazitäten genutzt.

Statt neue Reservekraftwerke zu bauen, werden die Mittel in die Energiewende investiert und die bestehenden Möglichkeiten von Nachfragesteuerung und vorhandene Speicher- und Produktionskapazitäten genutztDer Bau der neuen Reservekraftwerke auf Basis von Gasverbrennung wird bis auf ein Werk zu Forschungszwecken, sofort gestoppt. Das Forschungs-Werk darf nur mit erneuerbaren Brennstoffen betrieben werden. Nur falls es die Versorgungssicherheit zum Zeitpunkt der Versorgungs- und Betriebs-technischen Bereitschaft des Forschungs-Werks noch verlangt, werden weitere solche Kraftwerke gebaut. Bis dahin wird in Sachen Versorgungssicherheit auf lokale Batterie- und Chemische-Speicherung, sowie solide Stromabkommen, gesetzt. Die bereits identifizierten Projekte um die Energiespeicherung mittels Stauseen mit wenig negativen Einflüssen auf Biodiversität, Landschafts- und Heimatschutz zu stärken, sollten rasch umgesetzt werden. Formulierung. Präzisierung. Vollständigkeit. Akzeptanz.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Jedes Jahr neue Flächen auf Gebäuden/Infrastrukturen für den Zubau von 2.5 GW Photovoltaik zu bekommen, ist anspruchsvoll, weil viele Hausbesitzer:innen den Aufwand scheuen, die finanziellen Mittel nicht flüssig haben oder sich nicht für 30 Jahre festlegen wollen.

Jedes Jahr neue Flächen auf Gebäuden/Infrastrukturen für den Zubau von 2.5 GW Photovoltaik zu bekommen, ist anspruchsvoll, weil viele Hausbesitzer:innen den Aufwand scheuen, die finanziellen Mittel nicht flüssig haben oder sich nicht für 30 Jahre festlegen wollenNicht jede Hausbesitzer*in hat das Wissen, die zeitlichen und finanziellen Ressourcen die eigenen Dachflächen für PV zu nutzen. Formulierung. Kürzung. 2.5 GW sind nicht wirklich anspruchsvoll - ein Zusatz der auch nichts bringt. Gleiches gilt für die 30 Jahre.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Wenn Netzanpassungen und bidirektionale Transformatoren zu spät realisiert werden, können neue Kraftwerke nicht oder nur verzögert ans Netz gehen.

Wenn Netzanpassungen und bidirektionale Transformatoren zu spät realisiert werden, können neue Kraftwerke nicht oder nur verzögert ans Netz gehenEin rascher Zubau von PV funktioniert nur, wenn auch Anpassung an die Netzwerkinfrastruktur gemacht werden. Ist dies nicht der Fall, kommt es, besonders bei grösseren PV Anlagen, oft zu Zeitverzug. Formulierung. Präzisierung. Transformatoren, Zugangsleitungen, etc...kann unter Netzwerkinfrastruktur subsummiert werden. Macht sonst den Eindruck, dass es nur um die bidirektionalen Transformatoren geht.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Bewilligungsverfahren für Kraftwerke und Infrastrukturen dauern in der Schweiz meist zu lange, auch weil Behörden und Gerichte pro Verfahrensschritt sehr viel Zeit brauchen.

Bewilligungsverfahren für Kraftwerke und Infrastrukturen dauern in der Schweiz meist zu lange, - nicht nur wegen Einsprachen, sondern auch weil Behörden und Gerichte pro Verfahrensschritt sehr viel Zeit brauchen. Eine bessere Nutzung von Synergien zw. verschiedenen Infrastrukturvorhaben (z.B Strassenbau und Energie) könnte den Infrastrukturausbau beschleunigen. Formulierung. Einschluss Einsprachen - ehrlich währt am längsten. Einschluss Synergie zw. Infra. Vorhaben.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die Chance, durch die Sanierung bestehender Wasserkraftwerke und durch Gewässerkorrekturen den kritischen Zustand unseres aquatischen Systems zu verbessern, wird zu wenig genutzt. Grund dafür sind langsame kantonale Planungen und zu wenig Unterstützungsmittel aus dem nationalen Sanierungstopf.

Die Chance, durch die Sanierung bestehender Wasserkraftwerke und durch Gewässerkorrekturen den kritischen Zustand unseres aquatischen Systems zu verbessern, wird zu wenig genutzt. Grund dafür sind langsame kantonale Planungen und zu wenig Unterstützungsmittel aus dem nationalen SanierungstopfSanierungsfond. Rate die Formulierung 'Topf' zu vermeiden...'Honigtöpfe'.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die potenziell riesige Menge an Elektroautobatterien kann nur netzdienlich eingesetzt werden, wenn die Batterien auch in Mietliegenschaften möglichst oft am Netz sind sowie möglichst bidirektional betrieben werden und wenn über dynamische Tarife die richtigen Anreize gesetzt werden. Die Voraussetzungen hierzu sind heute nicht gegeben.

Die potenziell riesige Menge an Elektroautobatterien kann nur netzdienlich eingesetzt werden, wenn die Batterien auch in Mietliegenschaften möglichst oft am Netz sind sowie möglichst bidirektional betrieben werden und wenn über dynamische Tarife die richtigen Anreize gesetzt werden. Die Voraussetzungen hierzuNebst den stationären Batterien können und sollen auch die Elektroautobatterien netzdienlich eingesetzt werden. Dafür muss bidirektionale Ladeinfrastruktur zur Verfügung stehen und die nötige Kommunikation mit dem Batteriemanagementsystems des Autos funktionieren. Das ist heute oft noch nicht der Fall. Neue Hürde: Die meisten heutigen Strom- und Netztarife sind heutenoch nicht gegebendynamisch und geben daher die falschen Anreize beim Zubau von PV. Formulierung. Präzisierung. Tarife sollten mit separatem Punkt erwähnt sein - sie sind relevant für die Auto- und die anderen Batterien, sowie vieles mehr.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Wenn sich Fachkräfte und Bewilligungsinstanzen mit neuen thermischen Reservekraftwerken (Gaskraftwerke) beschäftigen, fehlen diese Personen für die Energiewende.

Wenn sich Fachkräfte und Bewilligungsinstanzen mit neuen thermischen Reservekraftwerken (Gaskraftwerke) beschäftigen, fehlen diese Personen für die Energiewende. Bringt nichts.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Diskussionen um neue Atomkraftwerke lenken Entscheidungsträger:innen sowie die Bevölkerung vom wichtigen Ausbau der erneuerbaren Energien ab. Sollten Atomkraftwerke subventioniert werden, würde das Geld bei der Finanzierung der erneuerbaren Energien fehlen und deren Ausbau sabotiert.

Immer wieder aufkommende Diskussionen um neue Atomkraftwerke , auch aus ideologischen Gründen, lenken Entscheidungsträger:innen sowie die Bevölkerung vom wichtigenbedeutend wichtiger Ausbau der erneuerbaren Energien ab. Sollten Atomkraftwerke subventioniert werden, würde das Geld bei der Finanzierung der erneuerbaren Energien fehlen und deren Ausbau sabotiertObschon die allermeisten wirtschaftlichen und praktischen Punkte gegen Nuklearenergie sprechen (inkl. Endlager, Versicherung, Aufsichtsbehörden), wird das derzeitige 'Technologieverbot' stark kritisiert. Formulierung. Präzisierung. 'Geld fehlt' Argument zieht nicht.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Analog zur EU sollen Solarstandards eingeführt werden. Grosse Flächen auf Nicht-Wohngebäuden, Parkplätzen und weiteren Infrastrukturen sowie auf Wohngebäuden sollen dabei bei Neu- und Umbau priorisiert und so festgelegt werden, dass ein gleichmässiger Zubau von rund 2.5 GW pro Jahr stattfindet.

Analog zur EU sollen Solarstandards eingeführt werden. Grosse Flächen auf Nicht-Wohngebäuden, Parkplätzen und weiteren Infrastrukturen sowie auf Wohngebäuden sollen dabei bei Neu- und Umbau priorisiert und so festgelegt werden, dass ein gleichmässiger Zubau von rund 2.5 GW pro Jahr stattfindet. Braucht es nicht, ist nicht umsetzbar. Solarpflichten bei Neubau und Sanierung sind bereits eingeführt.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die Standards für die Festlegung von kantonalen Eignungsgebieten und die Minimalanforderungen an Umweltverträglichkeitsberichte sind erhöht.

Die Standards für die Festlegung von kantonalen Eignungsgebieten und die Minimalanforderungen an Umweltverträglichkeitsberichte sind erhöht. Sagt nicht wie erhöht. Falls es keine konkreten Punkte dazu gibt, besser weglassen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die Abgaben zu Gunsten von Gewässersanierungen sind angepasst, damit die Finanzierung gesichert ist.

Die Abgaben zu Gunsten von Gewässersanierungen sind angepasst, damit die Finanzierung gesichert ist. Sehr unspezifisch. Welche Abgabe? Um wie viel? Für welche Gewässersanierungen?
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Das Recht auf Laden von Elektroautos ist eingeführt und bidirektionales Laden ist tariflich und durch Förderung attraktiv.

Das Recht auf Laden von Elektroautos ist eingeführt und bidirektionales Laden ist tariflich und durch Förderung attraktiv. Doppelt gemoppelt, siehe Gebäude. Förderung von bidirektionalem Laden braucht es nicht mit angepassten Tarifen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Netzdienliche dynamische Tarife mit Preisabsicherung stellen transparente und sozial gerechte Rahmenbedingungen für Konsument:innen sicher. Zudem sorgen sie für eine Nachfragesteuerung, welche teure Kapazitätserweiterungen im Verteilnetz verhindert/reduziert.

Netzdienliche dynamische Tarife mit Preisabsicherung stellen transparente und sozial gerechte Rahmenbedingungen für Konsument:innen sicher. Zudem sorgen sie für eine Nachfragesteuerung, welche teure Kapazitätserweiterungen im Verteilnetz verhindert/und Verursacher-gerechte dynamische Strom- und Netztarife setzen die richtigen Anreize bez. lokaler Speicherung und intelligente Steuerung von Angebot und Nachfrage. Dadurch wird auch der Ausbaubedarf der Netzwerkinfrastruktur reduziert. Formulierung. Präzisierung. Mit den richtigen Tarifen braucht es keine Preisabsicherung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Energie- und Elektrizitätsversorgung
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Es erfolgt keine direkte oder indirekte öffentliche Förderung von neuen thermischen Reservekraftwerken inklusive neuer und bestehender Atomkraftwerke.

Es erfolgt keine direkte oder indirekte öffentliche Förderung von neuen thermischen Reservekraftwerken inklusive neuer und bestehender Atomkraftwerke. Das Thema thermische Reservekraftwerke ist oben, eigentlich in der Form einer Massnahme, bereits erwähnt - Überlappung vermeiden. Atom und fossil in separaten Punkten behandeln - die Thematik ist nicht die selbe. Taktisch klug wäre kein Widerstand bez. Technologieverbot, gekoppelt mit keinem Abrücken der Pflicht zur Deckung der vollen Kosten jeder Technologie. KKWs sind dermassen teuer und brauchen so lange bis sie realisiert sind, dass damit nichts verloren wird und bez. Akzeptanz dies als 'grosse Konzession' eingebracht werden kann.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Zielvorstellung der Transformation

Der Schweizer Finanzsektor als Ganzes ist Teil der Lösung für die weltweite Transformation. Mit ihren Investitionen sind die Schweizer Finanzakteure mitverantwortlich für weltweite Emissionen, die das rund 14- bis 18-fache der hiesigen Inlandemissionen betragen. Darum haben wir mit dem Schweizer Finanzplatz und den Finanzflüssen (Investitionen, Finanzierungen, Versicherungen etc.) einen sehr grossen Hebel im Ausland.

Der Schweizer Finanzsektor als Ganzes ist Teil der Lösung für die weltweite Transformation. Mit ihrenden heutigen Investitionen , sind die Schweizer Finanzakteure jedoch mitverantwortlich für weltweite Emissionen, die das die rund 14- bis 18-fache der hiesigen Inlandemissionen betragen. Darum haben wir mit dem Schweizer Finanzplatz und den Finanzflüssen (Investitionen, Finanzierungen, Versicherungen etc.) einen sehr grossen Hebel im Ausland mal grösser sind als die Inlandemissionen. Einen konsequenter, Klima-kompatibler Ansatz bei allen Finanzflüssen (Investitionen, Finanzierungen, Versicherungen etc.) stellt daher ein grosser Klima-Hebel für die Schweiz dar. Formulierung, Präzisierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Zielvorstellung der Transformation

Der Schweizer Finanzsektor finanziert die Transformation der Realwirtschaft kurz- und mittelfristig, im Wissen, dass eine ungeordnete oder zu späte Transformation die Gesellschaft langfristig viel teurer zu stehen kommt und dass die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Finanzplätzen im “Race to the Top” ohne griffige Massnahmen mittelfristig abnehmen wird.

Der Schweizer Finanzsektor finanziert die Transformation der Realwirtschaft kurz- und mittelfristig, im Wissen, dass eine ungeordnete oder zu späte Transformation die Gesellschaft langfristig viel teurer zu stehen kommt und dass die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Finanzplätzen im “Race to the Top” ohne griffige Massnahmen mittelfristig abnehmen wird. Braucht es nicht. Vergleiche obige Zielvorstellung, inkl. richtige Abgabe und Verbot bez. neuer fossiler Infrastruktur Finanzierung im In- und Ausland. Das mit der 'kurz-- und mittelfristigen Finanzierung der Realwirtschaft' liest sich merkwürdig - und sicher wird kein Finanzinvestor etwas nicht tun weil es zu gesellschaftlichen Kosten führt.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Zielvorstellung der Transformation

Die Schweiz lässt die fruchtlose Diskussion, ob der erste Schritt durch die Real- oder Finanzwirtschaft erfolgen soll, hinter sich und fokussiert auf die transformierenden Kräfte und Instrumente.

Die Schweiz lässt die fruchtlose Diskussion, ob der erste Schritt durch die Real- oder Finanzwirtschaft erfolgen soll, hinter sich und fokussiert auf die transformierenden Kräfte und Instrumente. Bez. Investoren geht es ganz einfach um das Setzen der richtigen Anreize. Zudem bringt es nichts Themen aufzubringen, die nicht aufgebracht werden sollen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Wichtige Hürden der Transformation

Es besteht eine mächtige und erfolgreiche Lobby für Deregulierung und gegen staatliche Vorgaben und Massnahmen im Finanzsektor. Viele Finanzmarktteilnehmer:innen beklagen und bekämpfen neue Massnahmen aus Angst vor einer wachsenden Bürokratie und generell mehr Aufwand für Berichterstattung und Transparenz.

Es besteht eine mächtige und erfolgreiche Lobby für Deregulierung und gegen staatliche Vorgaben und Massnahmen im Finanzsektor. Viele Finanzmarktteilnehmer:innen beklagen und bekämpfen neue Massnahmen aus Angst vor einer wachsenden Bürokratie und generell mehr Aufwand für Berichterstattung und Transparenz.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Wichtige Hürden der Transformation

Mit steigendem Umweltbewusstsein und wachsender Nachfrage seitens Kundschaft für grüne und nachhaltige Anlagen ist das Risiko von Greenwashing im Finanzsektor gestiegen. Effektive staatliche Massnahmen gegen Greenwashing hat die Finanzbranche bisher erfolgreich verhindert.

Mit steigendem Umweltbewusstsein und wachsender Nachfrage seitens Kundschaft für grüne und nachhaltige Anlagen ist das Risiko von Greenwashing im Finanzsektor gestiegen. Effektive staatliche Massnahmen gegen Greenwashing hat die Finanzbranche bisher erfolgreich verhindert.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Wichtige Hürden der Transformation

Für grüne Investitionen bestehen bisher nicht die richtigen Rahmenbedingungen auf dem Kapitalmarkt.

Für grüneKlima-freundliche Investitionen bestehen bisher nicht die richtigen Rahmenbedingungen auf dem Kapitalmarkt, sprich Anreize. Weil nicht alle Kosten einbezogen werden müssen, gelten fossile Projekte immer noch als weniger risikoreich und lukrativer. Formulierung. Präzisierung. Die falschen Rahmenbedingungen, und allen voran der Preis auf Emissionen, ist mit Abstand der wichtigste Punkt hier und sollte auf No. 1 verschoben werden..
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Investitionen, Kredite und Versicherungsdienstleistungen für Projekte und Firmen, die neue Infrastruktur für fossile Energien fördern, sind wirtschaftlich unattraktiv oder verboten.

Investitionen, Kredite und Versicherungsdienstleistungen für Projekte und Firmen, die neue Infrastruktur für fossile Energien fördern, sind wirtschaftlich unattraktiv oder verboten.Alle Arten von Finanzierungen (inkl. Investitionen, Kredite und Exportversicherungen), im In- und im Ausland, werden für in der Schweiz registrierte Finanzmarktakteur*innen verboten.Das beinhaltet auch Gas as vermeintliche 'Übergangstechnologie'. Formulierung. Präzisierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Finanzinstitute müssen gesetzlich verpflichtet werden, Transitionspläne für die Dekarbonisierung vorzulegen. Diese sollen wissenschaftsbasierte Klimaziele, ausgerichtet an den Zielen des Pariser Klimaabkommens inklusive Scope-3-Emissionen, und darauf abgestimmte, messbare Zwischenziele und Massnahmen zu deren Erreichung enthalten.

Finanzinstitute müssen gesetzlich verpflichtet werden, Transitionspläne für die Dekarbonisierung vorzulegen. Diese sollen wissenschaftsbasierte Klimaziele, ausgerichtet an den Zielen des Pariser Klimaabkommens inklusive Scope-3-Emissionen, und darauf abgestimmte, messbare Zwischenziele und Massnahmen zu deren Erreichung enthalten, wie alle anderen Wirtschaftsakteure, müssen ihre Emissionen transparent ausweisen. Eine gesetzliche Verpflichtung zu Transitionsplänen bringt viel Aufwand und wenig Resultate.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Um Transparenz innerhalb des Finanzsektors und für die Öffentlichkeit zu schaffen, sollen bestehende Schweizer Buchhaltungsstandards (z.B. Swiss GAAP FER) unter Berücksichtigung aller Bereiche (Scope 1-3) auf die Dokumentierung von CO2-Emissionen ausgeweitet werden. Diese Erweiterung ist ausserdem ein Kriterium für die Aufnahme in die Schweizer Börse. Die Teilnahme an den zweijährlichen Klimaverträglichkeitstests des BAFU ist für alle Finanzinstitute, inklusive Nationalbank, verbindlich. Das BAFU darf zudem die individuellen Testresultate veröffentlichen.

Um Transparenz innerhalb des Finanzsektors und für die Öffentlichkeit zu schaffen, sollen bestehendeDafür werden die bestehenden Schweizer Buchhaltungsstandards (z.B. Swiss GAAP FER) unter Berücksichtigung aller Bereiche (Scope 1-3) auf die DokumentierungDeklarationspflicht von CO2-Emissionen ausgeweitet werden. Diese Erweiterung ist ausserdem ein Kriterium für die Aufnahme in die Schweizer Börse. Die Teilnahme an den zweijährlichen Klimaverträglichkeitstests des BAFU ist für alle Finanzinstitute, inklusive Nationalbank, verbindlich. Das BAFU darf zudem die individuellen Testresultate veröffentlichen. Gleich wie vorgehendes Instrument - Text dort anhängen. Wenn die Deklaration Pflicht ist, dann gilt das auch bez. Listing. Less is more.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Wichtig ist eine gezielte Lenkung von Kapital in klimafreundliche Sektoren oder Unternehmen, welche für die Transition der gesamten Wirtschaft zu einer CO2-neutralen Wirtschaft notwendig sind:  Dies kann unter anderem mittels einer grünen Investitionsbank erfolgen, welche die Mittel für grüne Investitionen und Kredite für Firmen und Projekte bereitstellen kann und Risikoaufschläge bei den Zinsen verhindern soll.Die öffentliche Hand nimmt eine Vorreiterrolle ein, indem sie insbesondere staatliche Unternehmen dazu verpflichtet, bei ihren (Auslands-)Investitionen klare und strenge Nachhaltigkeitsstandards einzuhalten. Negativlisten von Unternehmen sind für Investitionen aller staatlichen Institutionen ausgearbeitet und werden regelmässig auf aktualisierte Kriterien überprüft, auf den gesamten Bereich der Nachhaltigkeit ausgeweitet und für verpflichtend erklärt. Bilaterale Investitionsschutzabkommen als wichtigstes Instrument zum Schutz von Direktinvestitionen im Ausland werden auf nachhaltige und klimafreundliche Investitionen beschränkt.

Wichtig ist eine gezielte Lenkung von Kapital in klimafreundliche Sektoren oder Unternehmen, welche für die Transition der gesamten Wirtschaft zu einer CO2-neutralen Wirtschaft notwendig sind:  Dies kann unter anderem mittels einer grünen Investitionsbank erfolgen, welche die Mittel für grüne Investitionen und Kredite für Firmen und Projekte bereitstellen kann und Risikoaufschläge bei den Zinsen verhindern soll.Die öffentliche Hand nimmt eine Vorreiterrolle ein, indem sie insbesondere staatliche Unternehmen dazu verpflichtet, bei ihren (Auslands-)Investitionen klare und strenge Nachhaltigkeitsstandards einzuhalten. Negativlisten von Unternehmen sind für Investitionen aller staatlichen Institutionen ausgearbeitet und werden regelmässig auf aktualisierte Kriterien überprüft, auf den gesamten Bereich der Nachhaltigkeit ausgeweitet und für verpflichtend erklärt. Bilaterale Investitionsschutzabkommen als wichtigstes Instrument zum Schutz von Direktinvestitionen im Ausland werden auf nachhaltige und klimafreundliche Investitionen beschränkt. Braucht es nicht und verhindert Akzeptanz. Es ist ein Trugschluss, und Relikt aus vergangen Zeiten, zu denken, dass es 'grüne' Investmentbanken, Bonds, order sonstiges Nischen-Zeugs braucht. Jede weitere Investition muss Klima-kompatibel sein. Dafür braucht es keine neuen Investmentbanken, sondern die richtigen Rahmenbedingungen damit alle Investment Banken so investieren. Wir brauchen auch nicht mehr 'grüne' Bonds - denn alle Bonds müssen grün sein. Etc. Zudem: Je mehr staatliches Agieren verlangt wird, desto mehr Bürokratie entsteht, und desto grösser wird der Widerstand.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Treuhänderische Pflichten müssen auf die Klimawirkung ausgeweitet werden. Das explizite Umschreiben von Gesetzestexten ist notwendig, damit institutionelle Investoren ihre Treuepflichten mit Rechtssicherheit ausüben können.

Treuhänderische Pflichten müssenwerden auf die Klimawirkung ausgeweitet werden. Das explizite, was ein explizites Umschreiben von Gesetzestexten ist notwendig, damit institutionelle Investoren ihre Treuepflichten mit Rechtssicherheit ausüben könnenbedingt. Formulierung. Kürzung. Phase 2 Massnahme.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Als Teil einer Bildungs- und Weiterbildungsoffensive sollen Unternehmen im Schweizer Finanzsektor verpflichtet sein, bis 2030 sämtliche Beschäftigten zum Thema Klimarisiken weiterzubilden.

Als Teil einer Bildungs- und Weiterbildungsoffensive sollen Unternehmen im Schweizer Finanzsektor verpflichtet sein, bis 2030 sämtliche Beschäftigten zum Thema Klimarisiken weiterzubilden. Eine Verpflichtung zu Weiterbildung stösst weiter an und bringt nichts. Mit den richtigen Preisanreizen müssen die das selber machen. #Akzeptanz.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzplatz und Direktinvestitionen im Ausland
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Investoren und Asset-Manager setzen im Rahmen von Active Ownership mit einer öffentlich einsehbaren Eskalationsstrategie ihr Gewicht als Finanzierer gegenüber den Unternehmen ein, welche die grösste Verantwortung für die weltweiten Treibhausgasemissionen haben.

Investoren und Asset-Manager setzen im Rahmen von Active Ownership mit einer öffentlich einsehbaren Eskalationsstrategie ihr Gewicht als Finanzierer gegenüber den Unternehmen ein, welche die grösste Verantwortung für die weltweiten Treibhausgasemissionen haben. Das ist ein Marktentwicklungs-Wunsch und kein Instrument.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Zielvorstellung der Transformation

Die Länder können sich damit klimafreundlich weiterentwickeln und dabei eine erneuerbare Energieversorgung für ihre Bevölkerung und Wirtschaft aufbauen. Die Transformation zum Schutz des Klimas geht dabei Hand in Hand mit nachhaltiger Entwicklung. Denn die Armutsbekämpfung verringert indirekt die Verletzlichkeit von Menschen gegenüber negativen Auswirkungen der Klimaerwärmung, da in allen Ländern die ärmsten Menschen am wenigsten Spielraum haben, um sich vor Hitze, zu viel oder zu wenig Wasser etc. zu schützen. Klimagerechtigkeit bedingt daher auch eine Verringerung der globalen Ungleichheit.

DieNoch weniger weiter entwickelte Länder können sich damit klimafreundlich weiterentwickeln und dabei eine erneuerbare Energieversorgung für ihre Bevölkerung und Wirtschaft aufbauen. Die Transformation zum Schutz des Klimas geht dabei Hand in Hand mit nachhaltiger Entwicklung. Denn die Armutsbekämpfung verringert indirekt die Verletzlichkeit von Menschen gegenüber negativen Auswirkungen der Klimaerwärmung, da in allen Ländern die ärmsten Menschen am wenigsten Spielraum haben, um sich vor Hitze, zu viel oder zu wenig Wasser etc. zu schützen. Klimagerechtigkeit bedingt daher auch eine Verringerung der globalen Ungleichheit. Formulierung. Kürzung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Zielvorstellung der Transformation

Eine Verpflichtung für die Industriestaaten zur finanziellen Unterstützung der Entwicklungsländer ist im Pariser Abkommen festgeschrieben. Deren Höhe wird im Rahmen von mehrjährigen Finanzierungszielen im UNO-Klimaprozess verhandelt. Gemäss Rahmenkonvention soll sich der Beitrag der einzelnen Industrieländer an ihrer “gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeiten, ihren jeweiligen Fähigkeiten sowie an ihrer sozialen und wirtschaftlichen Lage” orientieren. Die Schweiz folgt dieser internationalen Verpflichtung und plant einen angemessenen finanziellen Beitrag zur weltweiten Transformation in ihren Staatshaushalt ein und stellt die Finanzierung langfristig sicher.

Eine Verpflichtung für die Industriestaaten zur finanziellen Unterstützung der Entwicklungsländer ist im Pariser Abkommen festgeschrieben. Deren Höhe wird im Rahmen von mehrjährigen Finanzierungszielen im UNOUN-Klimaprozess verhandelt, wie auch als wichtiger Teil bei Handelsabkommen, inkl. Grenzausgleich, zwischen Handelspartnern festgelegt. Gemäss UNFCCC Rahmenkonvention soll sich der Beitrag der einzelnen Industrieländer an ihrer “gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeiten, ihren jeweiligen Fähigkeiten sowie an ihrer sozialen und wirtschaftlichen Lage” orientieren. Die Schweiz folgt dieser internationalen Verpflichtung und plant einen angemessenen finanziellen und Beitrag zur weltweiten Transformation in ihren Staatshaushalt ein und stellt die Finanzierung langfristig sicher. Formulierung. Präzisierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Kaum ein Land kann sich marktübliche Kredite mit hohen Zinsen leisten, aber dennoch sind diese weit verbreitet in der internationalen Klimafinanzierung. International wird ein zu geringer Anteil der Finanzierung als Zuschüsse gewährt.

Kaum ein Land kann sich marktübliche Kredite mit hohen Zinsen leisten, aber dennoch sind diese weit verbreitet in der internationalen Klimafinanzierung. International wirdDerzeitige UN Klimaverpflichtungen werden allgemein formuliert, ohne die genaue Quelle einer Finanzierung oder auch deren genaue Form (ob Zuschuss oder verzinstes Darlehen) zu spezifizieren. Viele weniger weit entwickelte Länder müssen derzeit im international Vergleich überhöhte Zinsrate zahlen, was sie sich nicht leisten können. Viele sind bereits überschuldet. Insgesamt erfolgt von den Industrieländern ein zu geringer Anteil der Finanzierung als Zuschüsse gewährt. Formulierung. Präzisierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Das aktuelle internationale Finanzierungsziel von 100 Milliarden Dollar pro Jahr wird v.a. dank Buchhaltungstricks erreicht und kann die Finanzierungslücke nicht schliessen. Auch die Schweiz kommt ihrer Verantwortung nicht nach, ihren fairen Anteil zu leisten und ärmere Länder bei der Verminderung, Anpassung und Deckung von Schäden und Verlusten finanziell angemessen zu unterstützen.

Das aktuelle internationale Finanzierungsziel von 100 Milliarden Dollar pro Jahr wird v.a. dank Buchhaltungstricks erreicht und kann die Finanzierungslücke nicht schliessen. Auch die Schweiz kommt ihrer Verantwortung nicht nach, ihren fairen Anteil zu leisten und ärmere Länder bei der Verminderung, Anpassung und Deckung von Schäden und Verlusten finanziell angemessen zu unterstützen. Braucht Post-Baku Update.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die Schuldenkrise im Globalen Süden verunmöglicht vielen ärmeren Ländern, ihre eigene Transformation zu finanzieren. Die Zinsen für ihre Staatsanleihen sind massiv höher als bei reichen Ländern.

Die Schuldenkrise im Globalen Süden verunmöglicht vielen ärmeren Ländern, ihre eigene Transformation zu finanzieren. Die Zinsen für ihre Staatsanleihen sind massiv höher als bei reichen Ländern. Integriert im ersten Hürden-Punkt.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die Schuldenkrise im Globalen Süden verstärkt in vielen Ländern die Abhängigkeit von der Förderung fossiler Energieträger. Denn zur Tilgung ihrer Schulden sind die Länder auf ausländische Devisen angewiesen, die sie bisher nur aus dem Rohstoffexport generieren können. Solange diese Länder ihre wirtschaftlichen Aktivitäten nicht diversifizieren können, verhindert diese Abhängigkeit die Transformation.

Die Schuldenkrise im Globalen Süden verstärkt in vielen Ländern die Abhängigkeit von der Förderung fossiler Energieträger. Denn zur Tilgung ihrer Schulden sind die Länder auf ausländische Devisen angewiesen, die sie bisher nur aus dem Rohstoffexport generieren können. Solange diese Länder ihre wirtschaftlichen Aktivitäten nicht diversifizieren können, verhindert diese Abhängigkeit die Transformation. Braucht es nicht. Lange nicht alle wenig-weit entwickelten Länder sind fossile Exporteure.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Private Klimafinanzierung fliesst nur dort, wo eine Rendite zu erwarten ist und die Risiken als nicht zu gross eingeschätzt werden, d.h. vor allem für Investitionen im Bereich erneuerbarer Energieträger in Länder mittleren bis hohen Einkommens, aber weder für Anpassungsprojekte noch die Deckung von Schäden und Verlusten und kaum für die ärmsten Länder.

Private KlimafinanzierungFinanzierung fliesst nur dort, wo eine Rendite zu erwarten ist und die Risiken als nicht zu gross eingeschätzt werden, d.h. vor allem für Investitionen im Bereich erneuerbarer Energieträger in Länder mittleren bis hohen Einkommens, aber weder für , wenn Rendite und Risiken im richtigen Verhältnis sind. Mit den richtigen Anreizen ist das für Projekte mit Ertragspotenzial, wie Investitionen in erneuerbare Energieprojekte möglich. Anpassungsprojekte noch die Deckung von Schäden und Verlusten und kaum für die ärmsten Ländersind da anders und verlangen staatliche Mittel. Formulierung. Präzisierung. Kernproblem trifft in reicheren wie ärmeren Länder zu.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Private Investitionen aus dem Ausland führen in Ländern des Globalen Südens wegen Gewinnrückführungen zum Abfluss von Devisen, was ihre Verschuldungssituation verschlechtern kann.

Private Investitionen aus dem Ausland führen in Ländern des Globalen Südens wegen Gewinnrückführungen zum Abfluss von Devisen, was ihre Verschuldungssituation verschlechtern kann. Bringts nicht. #Akzeptanz.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Zur Mobilisierung von privaten Mitteln für die Klimafinanzierung braucht es ebenfalls öffentliche Mittel (z.B. zur Risikoverminderung), die in Konkurrenz zur öffentlichen Klimafinanzierung mit Zuschüssen stehen.

Zur Mobilisierung von privaten Mitteln für die Klimafinanzierung braucht es ebenfalls öffentliche Mittel (z.B. zur Risikoverminderung), die in Konkurrenz zur öffentlichen Klimafinanzierung mit Zuschüssen stehen. Bringt es nicht...doppelt gemoppelt.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die Schweiz wendet eine sehr strenge Schuldenbremse an. Deshalb werden jedes Jahr harte Budgetverhandlungen geführt. Dabei haben Ausgaben, die eher indirekt der Schweiz nützen, oft weniger Priorität als Ausgaben, welche Anspruchsgruppen in der Schweiz direkt zugutekommen. Die Klimafinanzierung nützt der Schweiz indirekt z.B. durch die Vermeidung von zusätzlichen Konfliktherden und Fluchtgründen im Globalen Süden, aber sie ist für niemanden in der Schweiz direkt nutzbar wie z.B. Beiträge an Wärmepumpen oder Solaranlagen. Das ist eine innenpolitische Hürde für den Bundesrat, weswegen er den “fairen Anteil” der Schweiz am 100 Milliarden-Ziel zu tief angesetzt und diesen grösstenteils auf Kosten anderer Schwerpunkte aus dem bestehenden Budget der internationalen Zusammenarbeit nimmt, anstatt zusätzliche Mittel dafür zu sprechen, wie die Klimarahmenkonvention dies erfordern würde.

Die Schweiz wendet eine sehr strenge Schuldenbremse an. Deshalb werden jedes Jahr harte Budgetverhandlungen geführt. Dabei haben Ausgaben, die eher indirekt der Schweiz nützen, oft weniger Priorität als Ausgaben, welche Anspruchsgruppen in der Schweiz direkt zugutekommen. Die Klimafinanzierung nützt der Schweiz indirekt z.B. durch die Vermeidung von zusätzlichen Konfliktherden und Fluchtgründen im Globalen Süden, aber sie ist für niemanden in der Schweiz direkt nutzbar wie z.B. Beiträge an Wärmepumpen oder Solaranlagen. Das ist eine innenpolitische Hürde für den Bundesrat, weswegen er den “fairen Anteil” der Schweiz am 100 Milliarden-Ziel zu tief angesetzt und diesen grösstenteils auf Kosten anderer Schwerpunkte aus dem bestehenden Budget der internationalen Zusammenarbeit nimmt, anstatt zusätzliche Mittel dafür zu sprechen, wie die Klimarahmenkonvention dies erfordern würde. #Akzeptanz.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Ein neues Gesetz für die internationale Klimafinanzierung zur Umsetzung des internationalen Finanzierungsziels nach 2025 ist eingeführt: a) Definition des fairen Anteils der Schweiz als mind. 1% gemäss ihrer Wirtschaftsleistung (BIP-Anteil der Geberländer) und historischer Verantwortung (Klimafussabdruck inkl. Import und Mitverantwortung für Finanz- und Rohstoffhandelsplatz); b) Beteiligung von mind. 1% an Auffüllung des UNO-Fonds für Schäden und Verluste; c) der Einsatz der Mittel an Institutionen, Fonds und Programmen zur Finanzierung von Massnahmen in Zielländern wird jährlich öffentlich ausgewiesen; d) Beiträge nicht auf Kosten anderer Ziele der internationalen Zusammenarbeit wie z.B. Bildung oder Gesundheit; e) neue, zusätzliche Mittel durch verursachergerechte Finanzierungsquellen (siehe Kapitel Finanzierung).

Ein neues Gesetz für die internationale Klimafinanzierung zur Umsetzung des internationalen Finanzierungsziels nach 2025 ist eingeführt: a) Definition des fairen Anteils der Schweiz als mind. 1% gemäss ihrer Wirtschaftsleistung (BIP-Anteil der Geberländer) und historischer Verantwortung (Klimafussabdruck inkl. Import und Mitverantwortung für Finanz- und Rohstoffhandelsplatz); b) Beteiligung von mind. 1% an Auffüllung des UNO-Fonds für Schäden und Verluste; c) der Einsatz der Mittel an Institutionen, Fonds und Programmen zur Finanzierung von Massnahmen in Zielländern wird jährlich öffentlich ausgewiesen; d) Als Teil des Klimagesetzes legt die Schweiz ihre Strategie zur internationalen Klimafinanzierung fest. Das beinhaltet: a) Definition des fairen Anteils der Schweiz (Richtgrösse 1% des BIPs, b) der Anteil an individuell geleisteten Beiträgen und solche, die an UN Fonds vergeben werden, c) die genauen Arten der Unterstützung, und d) eine Bestimmung, dass solche Beiträge nicht auf Kosten anderer Ziele der internationalen Zusammenarbeit wie (z.B. Bildung oder Gesundheit; e) neue, zusätzliche Mittel durch verursachergerechte Finanzierungsquellen (siehe Kapitel Finanzierung).) erfolgen. Formulierung. Präzisierung - klar aber noch nicht in ganzer Detailstufe. Finanzierung: Siehe Kapital Finanzierung).
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die Schweiz führt zusätzlich eine Verpflichtung ein für Schweizer Unternehmen mit hoher historischer Klimaverantwortung, einen fairen Beitrag an den Fonds für Schäden und Verluste im Globalen Süden zu leisten.

Die Schweiz führt zusätzlich eine Verpflichtung ein für Schweizer Unternehmen mit hoher historischer Klimaverantwortung, einen fairen Beitrag an den Fonds für Schäden und Verluste im Globalen Süden zu leisten. Akzeptanz. Definition. Implementierbarkeit.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Die Schweiz setzt sich für die Linderung der Schuldenkrise ein. Sie ist keine grosse Gläubigerin im Globalen Süden, muss aber dafür sorgen, dass private Gläubiger mit Sitz in der Schweiz an Entschuldungsverfahren teilnehmen.

Die Schweiz setzt sich für die Linderung der Schuldenkrise ein. Sie ist keine grosse Gläubigerin im Globalen Süden, muss aber dafür sorgenbemüht sich aber, dass private Gläubiger mit Sitz in der Schweiz an Entschuldungsverfahren teilnehmen. Mehr als eine Bemühung scheint seitens Staat nicht möglich - handelt es sich ja um 'private Gläubiger'.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Klimafinanzierung
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Wie an der Klimakonferenz 2021 in Glasgow versprochen, leistet die Schweiz keine weitere Staatshilfe für fossile Energieprojekte im Ausland mehr (Glasgow Statement).

Wie an der Klimakonferenz 2021 in Glasgow versprochen, leistet die Schweiz keine weitere Staatshilfe für fossile Energieprojekte im Ausland mehr (Glasgow Statement).) - ein Verbot, das im Inland und im Ausland für alle Schweiz-registrierten Firmen gilt. Wir verschiedentlich schon erwähnt - zusammen-bringen?
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Anpassungsmassnahmen, Verluste und Schäden in der Schweiz
  • Zielvorstellung der Transformation

Die Klimaanpassung muss berücksichtigen, dass sich ab 1.5°C Erwärmung die Risiken multiplizieren (d.h. sie nehmen nicht einfach linear zu). Ab 2°C Erwärmung werden viele Anpassungsmassnahmen ineffektiv oder sogar unmöglich. Die Risiken werden zudem zunehmend komplexer und vernetzter. Viele systemische Risiken sind ausserdem noch unvollständig verstanden.

Die Klimaanpassung muss berücksichtigen, dass sich ab 1.5°C Erwärmung die Risiken multiplizieren (d.h. sie nehmen nicht einfach linear zu). Ab 2°C Erwärmung werden viele Anpassungsmassnahmen ineffektiv oder sogar unmöglich. Die Risiken werden zudem zunehmend komplexer und vernetzter. Viele systemische Risiken sind ausserdem noch unvollständig verstanden, inkl. Kipppunkte.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Anpassungsmassnahmen, Verluste und Schäden in der Schweiz
  • Zielvorstellung der Transformation

Global und auch in der Schweiz wurden bislang vor allem inkrementelle Anpassungsmassnahmen geplant und implementiert. Dies sind Massnahmen, die nicht die zugrundeliegenden Strukturen oder Systeme verändern, sondern nur im existierenden System vorwiegend punktuell ansetzen.

Global und auch in der Schweiz wurden bislang vor allem inkrementelle Anpassungsmassnahmen geplant und implementiert. Dies sind Massnahmen, die nicht die zugrundeliegenden Strukturen oder Systeme verändern, sondern nur im existierenden System vorwiegend punktuell ansetzen. Wenn schon, ist das eine Hürde und keine Zielvorstellung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Anpassungsmassnahmen, Verluste und Schäden in der Schweiz
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die Klimaanpassung ist ein sehr transversaler Prozess und kann deshalb nicht einfach nur sektoriell angegangen werden. Entsprechend ist die vorwiegend sektoriell strukturierte Verwaltung auf Ebene Bund, Kanton und Gemeinde eine wichtige Hürde für erfolgreiche Anpassung.

Die Klimaanpassung ist ein sehr transversaler Prozess und kann deshalb nicht einfach nur sektoriell angegangen werden. Entsprechend ist die vorwiegend sektoriell strukturierte Verwaltung auf Ebene Bund, Kanton und Gemeinde eine wichtige Hürde für erfolgreiche Anpassung. Ist richtig, gilt aber nicht nur für Anpassung sondern auch für Mitigation sowie L&D.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Anpassungsmassnahmen, Verluste und Schäden in der Schweiz
  • Wichtige Hürden der Transformation

Kostenabschätzungen für die Klimaanpassung sind heute sehr grob und unsicher. Für die Schweiz muss sicherlich von Kosten in Milliardenhöhe (CHF) ausgegangen werden, und die Höhe dieser Kosten bedeutet auch für die finanzstarke Schweiz eine wichtige Hürde.

Kostenabschätzungen für die Klimaanpassung sind heute sehr grob und unsicher. Für die Schweiz muss sicherlich von Kosten in Milliardenhöhe (CHF) ausgegangen werden, und die Höhe dieser Kosten bedeutet auch für die finanzstarke Schweiz eine wichtige HürdeDie signifikante Höhe der Schadens- und Anpassungskosten steht fest, ist aber noch mit bedeutenden Unsicherheiten verbunden. Für die Schweiz muss sicherlich von Kosten in Milliardenhöhe (CHF) ausgegangen werden. Formulierung. Kürzung. Präzisierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Anpassungsmassnahmen, Verluste und Schäden in der Schweiz
  • Wichtige Hürden der Transformation

Einerseits ist das Mainstreaming der Anpassung in die einzelnen Politik- und Wirtschaftsbereiche immer noch mangelhaft. Andererseits laufen viele Bemühungen in der Schweiz immer noch auf Stufe Pilotprojekte. U.a. der letzte IPCC-Bericht hat klar aufgezeigt, dass eine Verstärkung der Anpassung jetzt von hoher Priorität sein muss.

Einerseits ist das Mainstreaming der Anpassung in die einzelnen Politik- und Wirtschaftsbereiche immer noch mangelhaft. Andererseits laufen viele Bemühungen in der Schweiz immer noch auf Stufe Pilotprojekte. U.a. der letzte IPCC-Bericht hat klar aufgezeigt, dass eine Verstärkung der Anpassung jetzt für alle Länder von hoher Priorität sein muss.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Anpassungsmassnahmen, Verluste und Schäden in der Schweiz
  • Wichtige Hürden der Transformation

Die Folgen des Klimawandels können auch zu einem Anstieg von systemischen Risiken führen, und zwar nicht nur linear, sondern der Klimawandel kann auch zum Überschreiten von Kipppunkten bei systemischen Risiken (die national oder international sein können) führen, die abrupt sehr grosse Risiken (oder entsprechende Katastrophen) auslösen können. Möglicherweise sehen wir das aktuell im Amazonas. Auch in der Schweiz ist das Wissen dazu unzureichend, was eine wichtige Hürde für effektive Massnahmen bedeutet.

Die Folgen des Klimawandels können auch zu einem Anstieg von systemischen Risiken führen, und zwar nicht nur linear, sondern der Klimawandel kann auch zum Überschreiten von Kipppunkten bei systemischen Risiken (die national oder international sein können) führen, die abrupt sehr grosse Risiken (oder entsprechende Katastrophen) auslösen können. Möglicherweise sehen wir das aktuell im Amazonas. Auch in der Schweiz ist das Wissen dazu unzureichend, was eine wichtige Hürde für effektive Massnahmen bedeutet. Ist bereits oben erwähnt. 'Momentan' passt nicht für so ein Dokument.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Anpassungsmassnahmen, Verluste und Schäden in der Schweiz
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Das Kapitel “Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung” zeigt auf, wie die Mittel für die Klimaanpassung in der Schweiz generiert werden sollen. Diese nationalen Mittel eröffnen dem Bund zusätzliche Möglichkeiten, Anpassungsmassnahmen auf kantonaler und kommunaler Ebene zu unterstützen. Deshalb sind die folgenden Kriterien und Handlungsfelder besonders zu beachten:

Das Kapitel “Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung” zeigt auf, wie die Mittel für die Klimaanpassung in der Schweiz generiert werden sollen. Diese nationalen Mittel eröffnen dem Bund zusätzliche Möglichkeiten, Anpassungsmassnahmen auf kantonaler und kommunaler Ebene zu unterstützen. Deshalb sind die folgenden Kriterien und Handlungsfelder besonders zu beachten: Das ist eine Einleitung und kein Instrument. M.E. der wichtigste Punkt hier wäre: Alle signifikanten staatlichen Investitionen und Aktivitäten müssen auf ihre Klima-Kompatibilität durch eine unabhängige, mit den nötigen Befugnissen ausgestattete Stabsstelle (sie Vorschlag oben zu weiteren Sektor-übergreifenden Massnahmen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Grossteil der staatlichen Investitionen zur Finanzierung beiträgt. Es richt nicht aus, neue Klima-Fonds zu schaffen. Es braucht vielmehr alle existierenden Fonds.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Anpassungsmassnahmen, Verluste und Schäden in der Schweiz
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Mit den Massnahmen der Klimaanpassung wird versucht, möglichst viele Co-Benefits zu erreichen, etwa im Bereich der Biodiversität, des Klimaschutzes und generell im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. Transversale und sektorübergreifende Massnahmen sind deshalb wo möglich zu priorisieren.

Mit den Massnahmen der Klimaanpassung wird versucht, möglichst viele Co-Benefits zu erreichen, etwa im Bereich der Biodiversität, des Klimaschutzes und generell im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. TransversaleBund, Kantone und Gemeinden werden daher sensibilisiert, transversale und sektorübergreifende Massnahmen sind deshalb wowenn möglich zu priorisieren. Formulierung. Präzisierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Anpassungsmassnahmen, Verluste und Schäden in der Schweiz
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Wasserressourcen: die Schweiz strebt ein integrales Wassermanagement an, das einen Ausgleich zwischen (saisonalem) Wasserangebot und Wassernachfrage der verschiedenen Sektoren (Energieproduktion, Landwirtschaft, Tourismus, Industrie, Haushalte u.a.) schafft, die Erhaltung und Stärkung der Biodiversität sicherstellt und robust ist sowohl gegenüber Wasserknappheit als auch gegenüber Hochwasser.

Wasserressourcen: die Schweiz strebt ein integrales Wassermanagement an, das einen Ausgleich zwischen (saisonalem) Wasserangebot und Wassernachfrage der verschiedenen Sektoren (Energieproduktion, Landwirtschaft, Tourismus, Industrie, Haushalte u.a.) schafft, die Erhaltung und Stärkung der Biodiversität sicherstellt und robust ist sowohl gegenüber Wasserknappheit als auch gegenüber Hochwasser, Saison-übergreifend.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung

Obschon viele Dekarbonisierungsmassnahmen sich selbst über die Lebensdauer zurückzahlen oder gar Gewinne abwerfen, spielen zusätzliche Finanzmittel und Lastenumteilung eine zunehmende Rolle. Die mehr als 30 verlorenen Jahre seit dem ersten IPCC-Bericht im Jahre 1990 bedeuten, dass eine stark beschleunigte Dekarbonisierung nötig wird, für welche Infrastrukturen, Geräte und Fahrzeuge vorzeitig ersetzt werden müssen (stranded assets). Damit verbunden sind auch teilweise teure Anpassungsmassnahmen, um Schäden und Verluste zu minimieren. Wo Anpassungen bereits nicht mehr ausreichen, müssen Schäden und Verluste – soweit überhaupt möglich – monetär abgemildert werden. In der Schweiz und weltweit. Wie im Teil I zum verbleibenden CO2-Budget dargelegt wurde, hat die Schweiz hier eine grosse Verantwortung, und auch teure Massnahmen zum Entzug von CO2 aus der Atmosphäre erscheinen heute als nötig.

Obschon viele Dekarbonisierungsmassnahmen sich selbst über die Lebensdauer zurückzahlen oder gar Gewinne abwerfen, spielen zusätzliche Finanzmittel und Lastenumteilung eine zunehmende Rolle. Die mehr als 30 verlorenen Jahre seit dem ersten IPCC-Bericht im Jahre 1990 bedeuten, dass eine stark beschleunigte Dekarbonisierung nötig wird, für welche Infrastrukturen, Geräte und Fahrzeuge vorzeitig ersetzt werden müssen (stranded assets). Damit verbunden sind auch teilweise teure Anpassungsmassnahmen, um Schäden und Verluste zu minimieren. Wo Anpassungen bereits nicht mehr ausreichen, müssen Schäden und Verluste – soweit überhaupt möglich – monetär abgemildert werden. In der Schweiz und weltweitAuch teure Massnahmen zum Entzug von CO2 aus der Atmosphäre müssen heute leider als notwendig betrachtet werden. Wie im Teil I zum verbleibenden CO2-Budget dargelegt wurde, hatträgt die Schweiz hier eine grosse Verantwortung, und auch teure Massnahmen zum Entzug von CO2 aus der Atmosphäre erscheinen heute als nötig. Formulierung. Präzisierung.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung

Um diese erheblichen Kosten decken zu können, schlagen wir Abgaben auf direkte und graue Treibhausgasemissionen vor. Zudem sind Flugticketabgaben eingeplant.

Um diese erheblichen Kosten decken zu können, schlagen wir Abgaben auf direkte und graue Treibhausgasemissionen vor. Zudem sind Flugticketabgaben eingeplantDie Dekarbonisierung kostet viel - zu viel um aus der Staatskasse bezahlt werden zu können. Der ganze Markt muss beteiligt sein. Die wichtigste Finanzirungsmassnahme ist deshalb die Abgabe auf alle Treibhausgase, in allen Sektoren. Dadurch wird für alle Marktaktivitäten der richtige Preisanreiz gesetzt. Um diese aber sozial verträglich ausgestalten zu können, muss die Abgabe auf territoriale Emissionen vollständig, zu gleichen Teilen, rückerstattet werden. Dadurch profitieren rund 70% aller Haushalte - es sind die reichsten 30%, die so netto finanzieren. Die Abgabe wird auch an der Grenze erhoben, doch die Grenzeinnahmen werden nur zum Teil rückverteilt. Sie werden erst für Klimafinanzierung, Exportunterstützung, Negativinvestitionen und für die Finanzierung von Quick-Win Projekte eingesetzt. Da ca. zwei drittel aller Emissionen importiert werden, reichen diese Mittel für sinnvoll grosse Beträge für alle Verwendungsbereiche. Im Masterplan wird enorm viel vorgeschlagen und teils bereits im Detail spezifiziert. Die wichtigste alle Spezifikationen, und Forderungen, bleibt jedoch viel zu wage und plötzlich wird von 'vorgeschlagen' und 'eingeplant' geredet? Das fällt irgend wie aus dem Raster, klingt nicht konkret und alles andere als kurzfristig/dringlich/Umsetzungs-fokussiert/bereit.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung

All diese Abgaben, aber auch die vielen nötigen Instrumente selbst können bereits benachteiligte Personen zusätzlich einschränken oder neue Härtefälle verursachen. Statt wie bei der vollständigen Rückverteilung der Lenkungsabgabe mehr als die Hälfte der Bevölkerung netto profitieren zu lassen, schlagen wir vor, analog zur EU einen Klimasozialfonds einzurichten, welcher gezielt besonders betroffene Personen unterstützt.

All diese Abgaben, aber auch die vielen nötigen Instrumente selbst können bereits benachteiligte Personen zusätzlich einschränken oder neue Härtefälle verursachen. Statt wie bei der vollständigen Rückverteilung der Lenkungsabgabe mehr als die Hälfte der Bevölkerung netto profitieren zu lassen, schlagen wir vor, analog zur EU einen Klimasozialfonds einzurichten, welcher gezielt besonders betroffene Personen unterstützt. Das ist m.E. komplett der falsche Weg und zeugt von Missverständnissen was die Distributive Wirkung von Lenkungsabgaben angeht. Der Sozial-Fond Weg der EU ist genau der falsche. Er bringt enorm viel Bürokratie, und ist ein fail bez. Privatsphäre/Würde. Von zentraler Bedeutung (offensichtlich) ist bei allen Massnahmen die Akzeptanz. Von vielen verschiedenen Abgaben zu reden ist schon mal falsch. Es muss einfach verständlich sein. Gerne mehr, auch hinsichtlich unserer laufenden Arbeit mit EPFL.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung

9 Milliarden Franken, das ist der Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung der Schweiz (1% Anteil von einem 1’000 Milliarden USD/a-Ziel)

9 Milliarden Franken, das ist der Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung der Schweiz (1% Anteil von einem 1’000 Milliarden USD/a-Ziel) Würde ich nicht vor Einführung sondern als Teil davon spezifizieren. Unser Vorschlag zur Lenkungsabgabe sieht vor, dass die Verteilung von einer unabhängigen Organisation (analog Klima-Stiftung) die von einem Bürger*innenrat bestimmt wird. Dieser setzt, je nach Zielpfad Erreichung im Inland und Entwicklungen im Ausland, die Höhe der Abgabe (sie kann fortlaufend und nur nach oben jährlich angepasst werden), sowie die Verwendung der nicht-rückverteilten Einnahmen der Abgabe. Dabei müssen sowohl die Gesamthöhe der Verwendung, wie auch die spezifische Aufteilung auf Länder/Exporteure/Projekte entschieden werden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung

je 1 Milliarden Franken für Anpassungsmassnahmen und Verluste und Schäden in der Schweiz

je 1 Milliarden Franken für Anpassungsmassnahmen und Verluste und Schäden in der Schweiz Ob es 1 Milliarde ist, mehr oder weniger, wissen wir heute eben noch nicht. Was immer der Betrag, muss er nicht primär neu gefunden werden, sondern er muss aus der richtigen Mittelverwendung existierender Fonds (Strasse, Schiene, etc) stammen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung

5 Milliarden Franken für CO2-Entfernung

5 Milliarden Franken für CO2-Entfernung Für nicht annähernd so viel Geld stehen heute Technologie und Projekte bereit um seriös/sicher/permanent entfernen zu können. Wie der Betrag für Klimafinanzierung wird auch die Finanzierung von CO2-Entfernung durch den Staat, aus der Treibhausgasabgabe an der Grenze erhoben. Die Mittel dafür werden kontinuierlich steigen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung

5 Milliarden Franken für rasche Dekarbonisierung in der Schweiz

5 Milliarden Franken für rasche Dekarbonisierung in der SchweizAusgewählte Quick Win Projekte werden durch eine Allokation aus der Grenzabgabe finanziert. Betrag und Projektselektion werden Jahr für Jahr angepasst und durch den Bürgerrat der für die Abgabe geschaffenen, unabhängigen Organisation bestimmt. Die Dekarbonisierung in der Schweiz kann und soll nicht durch einen separaten Fond sondern durch die Wirtschaft finanziert werden. Der Anreiz durch die Abgabe macht das lohnenswert. So kann schneller, mehr Geld eingesetzt werden.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung

10% der Abgaben für den Klimasozialfonds

10% der Abgaben für den Klimasozialfonds Schlechte Idee.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung

Dies ergibt ein Total von gut 20 Milliarden Franken pro Jahr.

Dies ergibt ein Total von gut 20 Milliarden Franken pro JahrDie Höhe der Abgabe, ausgedrückt durch einen CO2e Preis je emittierter Tonne, wird je nach Einhaltung des Absenkpfads angepasst. Das Preisniveau kann nur steigen. Die aus der Abgabe generierten Einnahmen, jene die Rückverteilt werden und jene die an der Grenz erhoben werden und für Klimafinanzierung im Ausland, Exportunterstützung, Negativemissionen, und Quick Win Projekte zur Verfügung steht, variieren demnach. Über die Zeit werden die Emissionen sinken und der Preis der Abgabe steigen. Einnahmen aus der Abgabe variieren. Ein Fixbetrag macht keinen Sinn.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung

Die jährlichen inländischen Emissionen plus graue Emissionen betrugen in den letzten Jahren über 100 Millionen Tonnen pro Jahr. Bei aktuell geschätzten Klimaschadenskosten von 430 Franken pro Tonne CO2 ergibt dies Einnahmen von rund 40 Milliarden Franken pro Jahr. Da die Abgabe auf Flugtreibstoffe an rechtlichen Hindernissen scheitern könnte, generiert eine Flugticketabgabe die entsprechenden Einkünfte. Im Gegensatz zu den Ausgaben ist davon auszugehen, respektive zu hoffen, dass diese Einnahmen wegen der starken Dekarbonisierung bis 2040 stark zurückgehen, auf z.B. 10 Milliarden Franken pro Jahr.

Die jährlichen inländischen Emissionen plus graue Emissionen betrugen in den letzten Jahren über 100 Millionen Tonnen pro Jahr. Bei aktuell geschätzten Klimaschadenskosten von 430 Franken pro Tonne CO2 ergibt dies Einnahmen von rund 40 Milliarden Franken pro Jahr. territorialen Emissionen der Schweiz belaufen sich auf ca. 40 Millionen Tonnen. Die netto importierten Emissionen (sprich alle importierten minus den wieder exportierten) belaufen sich auf ca. 100 Millionen Tonnen. Das Preisniveau je Tonne CO2e Emissionen, das im Inland wie an der Grenze gleich sein muss, wird auf ca. CHF250 gesetzt und wird erwartet bis 2050 auf über CHF1'000 zu steigen. Der durchschnittliche Preis in der Periode 2025-2050 wird bei ca. CHF700 erwartet. Das gibt durchschnittliche, jährliche Einnahmen von ca. 4 Milliarden im Inland. An der Grenze wird anfänglich ca. 14 Milliarden und durchschnittlich ca. 8 Milliarden erwartet. Die monatlichen Rückzahlungsraten an jede Einwohner*in sind significant und erlauben einer Mehrheit der Bevölkerung ohne Einkommenseinbussen zu dekarbonisieren (wichtig bez. Akzeptanz). Alle sind incentiviert Klima-schonend zu leben/konsumieren. Je weniger Emissionen man verursacht, desto höher wird der Einkommensvorteil - man zahlt weniger an Abgabe aber erhält den gleichen Durchschnittsbetrag zurück. Mit jeder Rückzahlungsmeldung werden wichtige Updates und Tips kommuniziert und so alle Empfänger zusätzlich zu klimafreundlichem Verhalten genudged. Letztlich beschleunigt das zusätzliche Geld, welches einkommensschwächeren HH durch die Rückzahlung zur Verfügung steht die Transformation. . Da die Abgabe auf Flugtreibstoffe an rechtlichen Hindernissen scheitern könnte, generiert eine Flugticketabgabe die entsprechenden Einkünfte. Im Gegensatz zu den Ausgaben ist davon auszugehen, respektive zu hoffen, dass diese Einnahmen wegen der starken Dekarbonisierung bis 2040 stark zurückgehen, auf z.B. 10 Milliarden Franken pro Jahr. Die ganze Übung bringt nur was, wenn auch eine realistische Chance zur Umsetzung besteht #Akzeptanz. Negativ-Faktoren diesbezüglich sind Komplexität, zusätzliche Bürokratie, Staatsorgane die Investitions- und Technologie-Entscheide treffen und Milliarden Fonds managen. Auch die Umsetzungszeit (bis Konsensus und von Konsensus zu Implementierung und Wirkung) muss so kurz als möglich sein. Um zu wirken, müssen Gelder nicht nur gesprochen sondern auch investiert werden können - wofür Leute und Knowhow vorhanden sein müssen.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung

Wird die Abgabe sofort eingeführt, dürfte sich ein entsprechender Klimafonds bis 2040 selbst finanzieren. Für die Zeit danach sind zusätzliche Quellen zu erschliessen, wobei aus Gründen der Generationengerechtigkeit die Äufnung eines Klimazukunftsfonds schon heute gestartet werden muss und die Profiteure der Fossilenergiewirtschaft zur Kasse gebeten werden müssen.

Wird die Abgabe sofort eingeführt, dürfte sich ein entsprechender Klimafonds bis 2040 selbst finanzieren. Für die Zeit danach sind zusätzliche Quellen zu erschliessen, wobei aus Gründen der Generationengerechtigkeit die Äufnung eines Klimazukunftsfonds schon heute gestartet werden muss und die Profiteure der Fossilenergiewirtschaft zur Kasse gebeten werden müssen. Akzeptanz. Strategie.
  • Die Klimaerhitzung wartet nicht

Bereits 2006 und 2016 hat die Klima-Allianz einen Klima-Masterplan vorgelegt und beschrieben, wie die Schweiz ihren Beitrag leisten kann, um die Klimakrise abzuwenden. Dieser dritte Plan zeigt dies erneut nüchtern auf. Doch die Dringlichkeit, beim Klimaschutz endlich mit grossen Schritten vorwärtszugehen, hat sich nochmals erhöht. Das macht die Herausforderung riesig.

Bereits 2006 und 2016 hat die Klima-Allianz einen Klima-Masterplan vorgelegt und beschrieben, wie die Schweiz ihren Beitrag leisten kann, um die Klimakrise abzuwenden. Dieser dritte Plan zeigt dies erneut nüchtern auf. Doch die Dringlichkeit, beim Klimaschutz endlich mit grossen Schritten vorwärtszugehen, hat sich nochmals erhöht. Das macht die Herausforderung riesig. Wohlgemeinte Bemerkung: Zeigt sich aus der Erfahrung der Klima-Allianz nicht, dass mit dem 'Vorlegen' von Wunschvorstellungen wohl Diskussion aber kaum handfeste Massnahmen resultieren? Eine riesige Herausforderung wird of am besten in verkraftbaren Tranchen angegangen.
  • Die Klimaerhitzung wartet nicht

Weltweit sind die Treibhausgasemissionen gestiegen statt gesunken und die Emissionsreduktionen in der Schweiz liegen weit über dem 2016 gezeichneten Absenkpfad – auch weil die 2006 und 2016 von der Klima-Allianz empfohlenen Politikinstrumente nur lückenhaft und unzureichend umgesetzt wurden. Die Welt erhitzt sich schneller als erwartet und die heftigen Auswirkungen dieser Entwicklung bestätigen die pessimistischen/pessimistischsten Szenarien. Die Klimakrise manifestiert sich zunehmend und es ist augenfällig, wie unangemessen und ungenügend die bisherigen Massnahmen zur Krisenbewältigung sind.

Weltweit sind die Treibhausgasemissionen gestiegen statt gesunken und die Emissionsreduktionen in der Schweiz liegen weit über dem 2016 gezeichneten Absenkpfad – auch weil die 2006 und 2016 von der Klima-Allianz empfohlenen Politikinstrumente nur lückenhaft und unzureichend umgesetzt wurden. Die Welt erhitzt sich schneller als erwartet und die heftigen Auswirkungen dieser Entwicklung bestätigen die pessimistischen/pessimistischsten Szenarien. Die Klimakrise manifestiert sich zunehmend und es ist augenfällig, wie unangemessen und ungenügend die bisherigen Massnahmen zur Krisenbewältigung sind. Genau, es geht um Umsetzung.
  • Die Klimaerhitzung wartet nicht

Der Klima-Masterplan richtet sich an politische Entscheidungsträger:innen. Statt nun weitere Jahre über die Frage zu diskutieren, wie wir die Transformation voranbringen können, müssen wir ins Handeln kommen. Bundesrat, Parlament sowie die kantonalen und kommunalen Exekutiven und Legislativen sind in der Pflicht, Verantwortung zu übernehmen. Sie schulden dies den Bürger:innen, die immer härter betroffen sein werden, wenn die Wende nicht gelingt.

Der Klima-Masterplan richtet sich an politische Entscheidungsträger:innen. Statt nun weitere Jahre über die Frage zu diskutieren, wie wir die Transformation voranbringen können, müssen wir ins Handeln kommen. Bundesrat, Parlament sowie die kantonalen und kommunalen Exekutiven und Legislativen sind in der Pflicht, Verantwortung zu übernehmen. Sie schulden dies den Bürger:innen, die immer härter betroffen sein werden, wenn die Wende nicht gelingt. Ins Handeln kommen wir mit spezifischen Forderungen die dann politisch umgesetzt werden können.
  • Die Klimaerhitzung wartet nicht

Wir fordern von der Politik, die hier skizzierten neuen Spielregeln jetzt einzuführen. Dies mit kühlem Kopf, aber im Wissen, dass die Welt in den Krisenmanagementmodus gehen muss. Dabei ist zentral, dass die Bevölkerung sensibilisiert und mitgenommen wird. Dafür braucht es gutes Zuhören, Information, Engagement und glaubwürdiges Leadership.

Wir fordern von der Politik, die hier skizzierten neuen Spielregeln jetzt einzuführen. Dies mit kühlem Kopf, aber im Wissen, dass die Welt in den Krisenmanagementmodus gehen muss. Dabei ist zentral, dass die Bevölkerung sensibilisiert und mitgenommen wird. Dafür braucht es gutes Zuhören, Information, Engagement und glaubwürdiges Leadership. Die Politik hat sich über die letzten zwei Jahrzehnte diesbezüglich als unfähig gezeigt. Es braucht die Öffentlichkeit, den Druck, und die richtigen, spezifischen Instrumente.
  • Die Klimaerhitzung wartet nicht

Ob eine Transformationsgesetzgebung mehrheitsfähig wird, entscheidet aber nicht nur die Politik, sondern alle in der Schweiz lebenden Menschen, sei es als Firmeninhaber:in, Manager:in, Mitarbeiter:in, Konsument:in oder ganz einfach als Mitglied der Zivilgesellschaft. Wir sind alle gefordert, den Weg des Weiter-wie- bisher zu verlassen und uns für eine lebenswerte Welt einzusetzen.

Ob eine Transformationsgesetzgebung mehrheitsfähig wird, entscheidet aber nicht nur die Politik, sondern alle in der Schweiz lebenden Menschen, sei es als Firmeninhaber:in, Manager:in, Mitarbeiter:in, Konsument:in oder ganz einfach als Mitglied der Zivilgesellschaft. Wir sind alle gefordert, den Weg des Weiter-wie- bisher zu verlassen und uns für eine lebenswerte Welt einzusetzen. Damit all diese Stakeholder wirklich etwas bringen, muss ihre Unterstützung auf konkrete Forderungen und spezifische Instrumente fokussiert werden können. Dann entsteht Druck für die Politik.

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