Parere di negaWatt Svizzera per la consultazione “Klima-Masterplan Schweiz

Originale Controproposta Motivo o commento
  • Eine rasche Transformation ist möglich

Die letzten Jahre haben bereits auf erschreckende Weise gezeigt, dass es schon jetzt zu erheblichen Störungen im Klimasystem kommt. Andauernde Hitze und Dürre sowie enorme Starkniederschläge mit Stürmen nehmen spürbar zu. Die Schäden durch solche Wetterextreme steigen erheblich an, zerstören Lebensgrundlagen, bedrohen die Menschenrechte und machen Menschen krank – hierzulande und auf der ganzen Welt. Ohne raschere Senkung der Emissionen, werden diese Folgen gravierender. Dieser Befund ist wissenschaftlich unbestritten. Die Begrenzung der Erderhitzung auf maximal 1.5°C ist darum das Ziel der Schweiz und der Länder weltweit.

(Idée), rajouter le nombre de pays, soit 195 pays (sur les 198 de la COP), qui ont ce but. https://unfccc.int/process/the-paris-agreement/status-of-ratification
  • Eine rasche Transformation ist möglich

Doch die Welt ist nicht auf Kurs. Ein Bericht des Umweltprogramms der UNO (UNEP) zeigt, dass die Welt auf einen Temperaturanstieg zusteuert, der weit über die Ziele des Pariser Abkommens hinausgeht, wenn die Staaten nicht mehr leisten, als sie versprochen haben. Die Schweiz bildet hier keine Ausnahme. Die neuesten Zahlen zum CO2-Budget, dessen Einhaltung entscheidend ist, wenn wir die 1,5°C-Grenze nicht überschreiten wollen, zeigen deutlich: Die Klimastrategie der Schweiz ist nicht kompatibel mit dem Limit. Je nach Berechnungsmethode wird das CO2-Budget der Schweiz in Kürze ausgeschöpft sein, sofern es nicht bereits jetzt ausgeschöpft ist.

Il serait bien d'avoir une source pour "les chiffres récents du budget CO2" ? Ou un lien tel que https://climateactiontracker.org/countries/switzerland/
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Das 1.5°C-Limit ist die Richtschnur

Die Schweiz behauptet, dass ihre aktuelle Klimapolitik für die Einhaltung des 1.5°C-Limits konzipiert wurde, weil sich die Schweizer Klimaziele auf die globalen Reduktionspfade aus den Berichten des Weltklimarats IPCC beziehen. Die einfache Herleitung der Schweiz: Wenn die Welt bis 2030 die Emissionen um 50 Prozent und bis 2050 auf netto-null reduzieren muss, um 1.5°C nicht zu überschreiten, dann reicht es, wenn die Schweiz sich die gleichen Ziele setzt. Dieser Ansatz besticht durch seine Einfachheit, ist aber nicht fair. Denn ein solcher Ansatz bevorteilt die Schweiz massiv gegenüber Ländern, die bisher weniger Emissionen verursacht haben und aktuell einen tieferen Pro-Kopf-Wert ausweisen. Der Ansatz blendet jegliche Verantwortung aufgrund der schon erfolgten Emissionen aus. Ganz entsprechend der Logik: wer schon viel verbraucht und hohe Emissionen hat, dem soll auch künftig mehr gegeben werden. Ein Land wie die Schweiz, das dank hoher Treibhausgasemissionen in der Vergangenheit reich geworden ist und Wohlstand aufbauen konnte, muss rascher und früher seine Emissionen senken als ein Land, welches noch in Entwicklung ist.

La Suisse prétend que sa politique climatique actuelle a été conçue pour respecter la limite de 1,5°C, puisque les objectifs climatiques suisses concordent avec les trajectoires de réduction globales prônées dans les rapports du Groupe d'experts intergouvernemental sur l'évolution du climat (GIEC). La logique simple de la Suisse est la suivante : si le monde doit réduire ses émissions de 50 pour cent d'ici 2030 et atteindre le zéro net d'ici 2050 pour ne pas dépasser 1,5°C, il suffit que la Suisse se fixe les mêmes objectifs. Cette argumentation séduit par sa simplicité, mais elle est injuste. En effet, elle avantage considérablement la Suisse par rapport aux pays qui ont généré moins d'émissions jusqu’à présent et qui affichent actuellement une valeur par habitant plus faible. L'approche ne tient pas compte de la responsabilité vis-à-vis des émissions déjà produites. Selon la logique : ceux, les pays qui consomment déjà beaucoup et ont des émissions élevées doivent bénéficier de plus d'aidesseraient avantagés à l'avenir. Un pays comme la Suisse, qui s'est enrichi et a pu bâtir sa prospérité grâce à des émissions de gaz à effet de serre élevées, doit réduire ses émissions plus rapidement qu'un pays encore en voie de développement. Propostion de reformulation de la phrase "selon cette logique" car elle portait à confusion. Le contenu/message reste le même.
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Die Einhaltung des CO2-Budgets ist entscheidend

Die Tabelle zeigt, dass das global noch verbleibende CO2- Budget nur noch 150 bis 200 Gt CO2 beträgt. Bei konstantem globalem Emissionsniveau des Jahres 2023 von rund 40 Gt CO2 ist das verbleibende CO2-Budget für eine 50% Wahrscheinlichkeit, das 1.5°C-Limit noch einhalten zu können, schon 2029 (!) aufgebraucht. Darum ist allerorts zu lesen, dass sich das Fenster zur Vermeidung einer gefährlichen Störung des Klimasystems rapide schliesst. Nur zeitnahe und substanzielle globale Emissionsreduktionen vor 2030 halten das Fenster noch offen.

Il serait bien de noter d'ou provient le chiffre des 40 Gt (Les émissions actuelles? Prévues dans les NDC?)
  • Teil I: Die Ausgangslage
  • Die Einhaltung des CO2-Budgets ist entscheidend
  • Menschenrecht: Anspruch auf wirksamen Klimaschutz

Tabelle 2: Das CO2-Budget der Schweiz, ermittelt für vier mögliche Arbeitsteilungsansätze gemäss Berechnungen von Konstantin Weber und Cyrill Brunner der ETH Zürich. Lesebeispiel: Wird das globale CO2-Budget nach dem Arbeitsteilungsansatz «Fähigkeit mit gleichem Pro-Kopf-Recht ab 2016» aufgeteilt, so betrug im Jahr 2016 das Budget für die Schweiz noch 61 Millionen Tonnen CO2 für eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit, das 1.5°C-Limit einzuhalten.

Il n'est pas clair d'ou sort le chiffre de 67% ?
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Schweiz kann innert zehn Jahren die Transformation schaffen
  • Knappe Ressourcen intelligent nutzen statt verschwenden

Rein technologische Lösungen wie die CO2-Entfernung aber auch die Abscheidung und Lagerung von CO2 aus Punktquellen wie Kehrichtverbrennungsanlagen und Zementwerken sind aus Sicht der Klima-Allianz Teil des mittlerweile nötigen Lösungsportfolios, weil wir leider seit 1990 den Klimaschutz vernachlässigt und die Emissionen nicht wie notwendig gesenkt haben. Die CO2-Emissionen sind um 70% gestiegen. Es ist aber klar, dass echte Emissionsverminderungsmassnahmen an der Quelle die Top-Priorität der Klima-Allianz bleiben. Diese sind weltweit und auch in der Schweiz viel einfacher umzusetzen, wenn ja, die einen übermässig hohen CO2-Fussabdruck haben, gleichzeitig ihren Konsum auf realistische Dimensionen anpassen . Denn das hohe Konsumniveau z.B. der Schweiz sprengt nicht nur beim Klima die planetaren Grenzen; technologische Klimaschutzlösungen wie z.B. Elektroautos tragen durch den Rohmaterialverbrauch dazu bei, dass weitere planetare Grenzen gesprengt werden.

Du point de vue de l'Alliance Climatique, les solutions purement technologiques, comme l'élimination mais aussi le captage et le stockage du CO2 provenant de sources telles que les usines d’incinération des déchets et les cimenteries, font partie du portefeuille de solutions désormais indispensables, puisque nous avons malheureusement négligé la protection du climat depuis 1990 et n'avons pas réduit les émissions comme nous aurions dû le faire ; les émissions de CO2 ont augmenté de 70%. Cependant, comme il est évident que les mesures de réduction de CO2 véritablement efficaces sont celles qui agissent à la source, ce sont bien elles qui restent la priorité absolue de l'Alliance Climatique. Celles-ci sont beaucoup plus faciles à mettre en œuvre dans le monde entier, y compris en Suisse, si ceux qui ont une empreinte carbone excessivement élevée adaptent en même temps leur consommation à des dimensions réalistes (sobriété). é)[1]. En effet, le niveau de consommation élevé de la Suisse, par exemple, ne fait pas seulement exploser les limites planétaires en matière de CO2 ; les “solutions technologiques” qui visent à diminuer notre impact climatique, comme les voitures électriques, contribuent à faire sauter d'autres limites planétaires en raison de la consommation de matières premières.. [1]: La sobriété, ou les politiques de sobriété, peut être définie suivant le GIEC comme un ensemble de mesures et de pratiques quotidiennes qui permettent d'éviter la demande d'énergie, de matériaux, de terres et d'eau tout en assurant le bien-être humain pour tous dans les limites planétaires. La sobriété diffère de l'efficacité. La sobriété concerne les actions à long terme menées par des solutions non technologiques, qui consomment moins d'énergie en termes absolus. L'efficacité, au contraire, consiste en des améliorations technologiques marginales et continues à court terme. Source: https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg2/ La sobriété est un terme encore plutôt méconnu et souvent malcomprise, et mériterait ainsi une définition.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Zielvorstellung der Transformation

Das heutige System ist geprägt von individuellen und kollektiven Entscheidungen, die oft unbewusst auch Entscheidungen sind für oder gegen eine Transformation hin zu Netto-Null-Emissionen, hin zu 100% erneuerbar, hin zu regenerativ und hin zum Einhalten der planetaren Grenzen. Weil Entscheidungen meist aus Gewohnheit und eher selten nach sorgfältigem Abwägen aller Vor- und Nachteile getroffen werden, brauchen wir Rahmenbedingungen, welche dazu führen, dass Entscheidungen viel häufiger und möglichst niederschwellig und einfach im Sinne der Transformation hin zu einer Welt ohne Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ausfallen. Die aus Sicht der Transformation richtigen Entscheidungen müssen zur gesellschaftlichen Norm werden. Dies wird möglich, wenn die Preise nicht mehr die falschen Signale geben, wenn es Vorbilder gibt, wenn es einfacher wird, die richtige statt die falsche Entscheidung zu treffen, wenn es eine Rechtfertigung oder gar Verteidigung nicht mehr für die klimafreundliche, sondern für die klimaschädliche Entscheidung braucht und die Folgekosten übernommen werden müssen.

Le système actuel est caractérisé par des décisions individuelles et collectives, qui sont souvent inconsciemment des décisions pour ou contre la transformation qui doit nous mener vers le zéro émission nette et le 100% d’énergies renouvelables, dans le respect des limites planétaires. Étant donné que les décisions reposent la plupart du temps sur l’habitude – et rarement sur un examen approfondi du pour et du contre –, il nous faut de conditions cadres qui permettent de prendre des décisions beaucoup plus souvent et le plus facilement possible dans le sens d'une transformation vers un monde sans dépendance aux combustibles fossiles. Les bonnes décisions du point de vue de la transformation doivent devenir la norme sociale. Ce sera possible lorsque les prix ne donneront plus de mauvais signaux, qu’il y aura des modèles à suivre, brefet, qu’il sera plus facile de prendre la bonne décision plutôt que la mauvaise et qu’. C'est-à-dire, lorsqu'il ne faudrasera plus nécessaire de justifier et défendre la solution respectueuseles solutions respectueuses du climat , et que les coûts qu’engendrent lesdes décisions néfastes pour le climat devront être couvertsassumés par ceux qui en sont responsables. Proposition de reformulation pour que ce soit plus clair. (La phrase était trop longue)
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Sektorübergreifende Instrumente
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Besonders betroffene oder armutsbetroffene und -bedrohte Personen sollen direkt finanziell oder organisatorisch unterstützt werden, um die Gerechtigkeit, Tragbarkeit und Akzeptanz der Schweizer Klimapolitik sicherzustellen und die Transformation sozialverträglich zu gestalten. Dazu wird ein Klimasozialfonds (analog zur EU) eingeführt, gespiesen durch einen Teil der sektorübergreifenden Abgabe auf alle Treibhausgase (siehe Punkt 1 und Kapitel Finanzielle Auswirkungen und Finanzierung).

Vous pourriez rajouter à la première note de bas de page le projet pilote de la Ville de Lausanne? https://www.lausanne.ch/vie-pratique/logement/projets/echange-appartements.html
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Umzugswillige haben Vorrecht auf kleinere Wohnungen in Bestandesmiete (statt Marktmiete) oder/und fachliche/bauliche Unterstützung für den Umbau von Einfamilienhäusern hin zu Gebäuden für Wohngemeinschaften sowie zu Mehrgenerationenhaushalten mit genügend Privatsphäre.

Les personnes souhaitant déménager ont droit à des logements plus petits pour lesquels ils paient un loyer inférieur au prix du marché libre ou/et à un soutien technique professionnel pour la conversion de maisons individuelles en habitations destinées à des colocations ou à des ménages multigénérationnels, où la sphère privée est pourtant respectée.. Les personnes ayant des surface de logement par personne très hautes (par exemple, 20% de plus que la moyenne Suisse de 46.5 m2/personne en 2022, soit 55.8 m2/personne) sont incitées à diminuer leurs surfaces de logement via ces mêmes mesures et sont taxés sur les mètres carrés supplémentaires. Les réglements de constructions pour bâtiments neufs et rénovations lourdes exigent la création de locaux mutualisés, adaptés au lieu et la taille de l'immeuble (par exemple une buanderie commune pour les petits bâtiments, ou des chambres d'amis à louer pour les complexes). Il est bien de proposer des incitations aux échanges de logements qui le rendent attrayant, mais il faudrait également rendre les surfaces trop élevées inattrayantes ou chères. Ceci permettrait une "densification vers l'intérieure de bâtiments", évitant ainsi au maximum les constructions neuves. La proposition d'instaurer l'exigence de locaux mutualisés augemente le confort de la diminution des surfaces de logements et favorise la mutualisation d'appareils techniques. Par exemple, les personnes ayant "besoin" d'une chambre d'amis chez eux ne se voient pas "enlever" cette possibilité, si c'est facile d'accèder à une chambre d'amis dans son complexe d'appartements ou celui voisin. Source mètres carrés par habitant: https://www.bfs.admin.ch/bfs/fr/home/statistiques/construction-logement/logements/conditions-habitation/surface-habitant.html
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Gebäude
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Eine schrittweise Sanierungsfrist für ältere Heizungen wird eingeführt: >25 Jahre bis 2028, >20 Jahre bis 2030, >15 Jahre bis 2032, >10 Jahre bis 2034, alle bis 2035. In Ausnahme- und Härtefallen müssen ab 2035 die Heizungen mit erneuerbaren Brennstoffen betrieben werden.

Un délai d'assainissement progressif est imposé pour les anciens chauffages : >25 ans jusqu'en 2028, >20 ans jusqu'en 2030, >15 ans jusqu'en 2032, >10 ans jusqu'en 2034, tous jusqu'en 2035. Dans certains cas d’exception cas de rigueur, les chauffages devront fonctionner aux combustibles renouvelables à partir de 2035. Les mesures d'assainissement sont accompagnées de mesures de incitatives et/ou d'information concernant les températures de chauffage 'juste' (chauffer à 19°C en hiver en mettant un pull plutôt que à 22°). Dans les immeubles neufs ou récents ceci peut être automatisé (avec des plafonds de température intérieur). Dans les immeubles anciens ceci peut-être communiqué aux habitants et facilité avec l'installation de thermomètres dans les appartements et de fiches explicatives. Des mesures de sobriété énergétique tel que la baisse de température de chauffage ont une triple fonction. Elles diminuent les consommations d'énergie, diminuent les coûts, mais servent également d'outil de formation implicite: un rappel à tous les usager.ère.s que l'énergie n'est pas gratuite et doit être produite.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Zielvorstellung der Transformation

In der Transformation nehmen die Mobilitätsbedürfnisse stark ab, weil vielerorts Arbeiten, Ausbildung, Freizeit und Einkaufen innerhalb von 15 Minuten Reisezeit stattfinden. Platzsparende, energieeffiziente Verkehrsmittel (zu Fuss, Velo, öV und Motorrad) sind in Agglomerationen im Vorteil, erneuerbare Antriebsenergie ist ab 2030 überall der Normalfall.

Dans le cadre de la transition énergétique, les besoins de mobilité diminuent fortement, puisque, dans de nombreux endroits, le travail, la formation, les loisirs et les achats se font à une distance de moins de 15 minutes. Les moyens de transport peu encombrants et économes en énergie (marche, vélo, et transports publics et moto) ont l'avantage dans les agglomérations ; l'énergie renouvelable sera la norme partout à partir de 2030. La moto reste un transport individuel motorisé pour le moment dépendant des énergies fossiles, et si électrique, autant diminuer le choix et proposer simplement des vélos (électrique ou non). Il faut focaliser sur les transports en commun ou transports individuels doux.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Zielvorstellung der Transformation

Pendler- und vor allem Freizeitverkehr mit Start oder Ziel in Agglomerationen finden in effizienten und flächensparenden Verkehrsmitteln statt (insbesondere öV, Carpooling oder E-Bike statt im eigenen Fahrzeug). Für Destinationen im ländlichen Raum sind zeitlich attraktive Umsteige- bzw. Umlademöglichkeiten mit oder ohne Verkehrsmittelwechsel vorhanden, so dass meist nur noch die letzte Meile im teilweise noch fossilen LKW oder eigenen Fahrzeug erfolgen muss.

Le trafic pendulaire et surtout le trafic de loisirs, avec départ ou arrivée dans les agglomérations, s'effectuent par des moyens de transport efficaces et peu gourmands en espace (transports publics, covoiturage ou vélos électriques). Pour les destinations en zone rurale, il existe des possibilités de correspondances commodes et rapides, avec ou sans changement de moyen de transport, de sorte que la plupart du temps, seul le dernier kilomètre doit être effectué en camion ou en voiture, dont seule une partie roule encore au combustible fossile. Le total des distances parcourues du trafic pendulaire a été fortement diminué, grâce a des mesures tel que des espaces de co-working facilement accessibles, ou de réaffectation de postes de travail selon les lieux d'habitation. Il est important d'instaurer des mesures de baisse de consommation en plus des mesures d'efficacité afin d'éviter l'effet rebond au maximum.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landverkehr
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und Beschleunigung der Transformation

Der Pendlerabzug bei den Steuern wird abgeschafft oder zumindest wird ein (optionaler) Berufskosten-Pauschal-Abzug unabhängig vom Pendlerverhalten analog dem Kanton Bern eingeführt. Die Arbeit im Homeoffice wird steuerlich und arbeitsrechtlich nicht mehr verhindert.

La déduction fiscale pour les pendulaires est supprimée ; il est également possible d’introduire une déduction forfaitaire (optionnelle) pour les frais professionnels, indépendante des habitudes pendulaires, à l'instar du canton de Berne. Le travail en home office n’est plus entravé par la fiscalité et le droit du travail. Afin d'éviter une impact négatif de l'augmentation du home office, motivant souvent les gens à avoir des appartements avec un pièce en plus comme 'bureau,' ces mesures sont accompagnées de la création d'espaces co-working pour que les personnes puissent télétravailler depuis des espaces partagés plutôt que depuis leurs appartements aggrandis. L'augmentation du télétravail a l'effet négatif de l'augmentation des surfaces de logement, ce qui annule les bénéfices.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Wichtige Hürden der Transformation

In einem wohlhabenden Land wie der Schweiz gibt es viele Gründe, warum die Luftfahrt ein fester Bestandteil des Alltags vieler Menschen ist. So gilt es etwa als normal, einen Teil des Studiums im Ausland zu absolvieren; die Schweizer:innen wollen die Welt entdecken; Reiseerfahrungen werden oft als starker Indikator für den sozialen Status angesehen; viele Menschen haben Angehörige, die über die ganze Welt verstreut leben; manche wirtschaftliche Aktivitäten erfordern eine Reise ins Ausland.

Dans un pays riche comme la Suisse, de nombreuses raisons font que l'aviation fait partie intégrante des habitudes, par exemple : faire une partie de cesses études à l'étranger est considéré comme normal ; les Suisse-es veulent pouvoir découvrir le monde ; les expériences de voyages sont souvent considérées comme un fort marqueur de statut social ; de nombreuses personnes ont de la famille et des proches éparpillés dans le monde ; certaines activités économiques nécessitent de se rendre à l'étranger. Faute d'orthographe.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Es gilt das Verursacherprinzip. Allerdings hängt die Abschaffung gewisser Steuervorteile (Kerosinsteuer, Mehrwertsteuer) in der internationalen Luftfahrt nicht nur von der Schweiz ab. Deshalb muss für Flüge ab der Schweiz eine Abgabe auf Flugtickets und Fracht eingeführt werden, die aufgrund der durch den Flug verursachten Emissionen und unter Berücksichtigung von Distanz und Beförderungsklasse kalkuliert wird.

Le principe du pollueur-payeur est appliqué. Mettre fin à certains avantages fiscaux du trafic aérien international (taxe sur le kérosène et TVA) ne dépend pas que de la Suisse. Il convient donc d'introduire une taxe sur les billets d'avion et le fret pour les vols au départ de la Suisse, qui sera définie selon les émissions du voyage, en prenant en compte la distance et de classe de transport.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Die Bevölkerung ist für die Auswirkungen des Flugverkehrs auf das Klima zunehmend sensibilisiert. Das CO2-Gesetz schreibt vor, dass ab 2025 in der Werbung für Flugreisen auf die Klimawirkung der Flüge hingewiesen werden muss. Dieser erste Schritt in Richtung Transparenz muss durch gross angelegte Sensibilisierungsprogramme der zuständigen Bundesämter sowie durch unmittelbar sichtbare Informationen auf den Buchungsseiten für Flugreisen ergänzt werden.

La population est sensibilisée sur l'impact climatique des voyages en avion. La loi sur le CO2 prévoit qu'à partir de 2025, les publicités d'un voyage en avion sera quasi nulle, et elles doivent indiquer l'impact climatique occasionné par le vol. Ce premier pas vers la transparence doit être complété par des programmes de sensibilisation à grande échelle, menés par les offices fédéraux compétents, ainsi que des informations visibles sur les sites de réservation de voyages en avion. Cette proposition est un peu en contradiction avec celle dans les "instruments intersectoriels", instrument #5. L'avion n'est pas le "best in service", et donc sa publicité ne devrait pas être faite.
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Luftfahrt
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Das Personal der Flug- und Tourismusbranche, das vom Abbau im Flugverkehr betroffen sein wird, muss unterstützt werden. Die Menschen müssen finanzielle Hilfe sowie Möglichkeiten zur beruflichen Umschulung bekommen.

Le personnel du secteur aérien et touristique qui sera touché par la réduction du trafic aérien seront soutenus. Il convient de leur fournir une aide financière et une reconversion professionnelle vers les nombreux métiers crées par/pour la transition énergétiques, assurant ainsi des carrières à long terme. Proposer une balance du négatif avec du positif adoucit la mesure (et est probablement implicite de toute manière).
  • Teil II: Politische Massnahmen
  • Landwirtschaft und Ernährungssystem
  • Instrumentenmix zum Abbau der Hürden und zur Beschleunigung der Transformation

Die Auswirkungen auf das Klima jedes Produktes im Schweizer Ernährungssystem werden dank einer breit eingeführten Treibhausgasabgabe inkl. Grenzsteuerausgleich im Preis für die Konsument:innen widergespiegelt. Dies fördert lokale und saisonale, hauptsächlich pflanzliche Ernährung. Produkte, die klimaschädlich im fernen Ausland produziert werden, können so nicht mehr mit lokaler Produktion konkurrieren, und gesunde und klimaverträgliche Ernährung wird für alle erschwinglich, da diese Preise sinken, wohingegen die Preise für klimaschädliche Produkte steigen. Produzent:innen erhalten faire Preise, die eine zukunftsfähige Landwirtschaft ermöglichen.

L'impact climatique de chaque produit du système alimentaire suisse est reflété dans le prix payé par les consommateurs grâce à une taxe généralisée sur les gaz à effet de serre, y compris la péréquation fiscale à la frontière. Cela encourage l'alimentation locale et saisonnière, principalement végétale. Les produits fabriqués selon des méthodes nuisant au climat dans des pays lointains ne peuvent plus rivaliser avec la production locale, si bien qu’une alimentation saine et climato-compatible devient abordable pour tous, puisque son prix baisse alors que les prix des produits nocifs pour le climat augmentent. Les producteurs obtiennent des prix équitables qui assurent une agriculture durable. Ces mesures sont également accompagnées de mesures éducationnelles, notamment à l'école, sur la cuisine et la préparation de repas sains - à réapprendre aux gens comment faire à manger avec ce qu'on a et ce qui est local, de saison, et majoritairement végétal. L'habitude de cuisiner "avec ce qu'on a récolté dans le jardin" à été perdue. Il serait donc important d'inclure des mesures d'apprentissage afin que la population de réapproprie la cuisine durable et que ça devienne le nouveau par défaut.

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  • Noemie Vetterli