Original | Gegenvorschlag | Begründung oder Anmerkung |
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Anmerkung zum gesamten Dokument
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Danke für die Heidenarbeit und ich hoffe fest, dass sie Früchte trägt! Ausser den paar angefügten Kleinigkeiten gibt es dazu nichts weiter zu sagen, ausser danke und noch das: In meiner Wahrnehmung ist dies ein nahe des Perfekten seiender rationaler, naturwissenschaftlicher Top-Down-Masterplan, der in seiner "Wenn-Dann"-Kausalität und problemorientiert den Kopf der Politerk:innen anzusprechen versucht und ihnen im Prinzip einen Arbeitsauftrag erteilt - diese eine Seite der Medaille ist da und fertig und gut. Ein solcher Plan appelliert, aber berührt nicht. Er sagt nichts darüber, was alles schon geschieht udn auch nichts darüber, was die Allianz selber zu tun gedenkt Die andere, die positiv-emotionale berührende, die lösungsorientierte Seite fehlt m.E. praktisch vollständig - es geht vor allem auch ums Klima in den Herzen und Köpfen. D.h. es bräuchte einen zweiten Masterplan bottom-up, in dem Lichtpunkte statt Hürden aufgeführt sind: Was funktioniert schon, welche bright spots gibt es schon und wie können diese verbreitet werden? Was tut die Klima-Allianz und ihre 150 Mitgliederorganisationen selber? Also die Zivilgesellschaft. Oder statt eines 2. Plans ev auch zu jedem Kapitel je einen Paragraphen hinzufügen mit a) Look for the bright spots and clone them": Funktionierende (gute/relevante/wirksame) Praxis auf Ebene Unternehmen und Städte und Kommunen und Siedlungen aufführen und success factors benennen b) Darstellen, welche Allianz-Partner was bereits tun und tun werden, um diese gute Praxis zu verbreiten c) Bildung: Was heisst diese gute Praxis bildugnsmässig? Auf welche Stufe müsste was geschehen, damit man später nicht mehr korrigieren müsste, sondern Nachhaltiges künftig Norm ist? Stichwort: Schulhäuser als Zukunftsbild Hinweis: siehe die kürzliche (Klima-) “Transformation-Sinus-Studie" in 19 westlichen Ländern der Friedrich-Ebert-Stiftung: https://justclimate.fes.de/umfrage-einstellungen-zur-sozial-oekologischen-transformation.html (eine zusammenfassende Kolumne "Wie die Transformationskurve kratzen?" erscheint nächste Woche hier: https://www.kampagnenforum.ch/de/taxonomy/term/84 Denn: der psychosoziale Teil der Klima-Transformation finde ich zentral, damit sich etwas bewegt. Die dem Masterplan unterstellte Theory of Change zu viel fossil-energie basierte/r Konsum&Produktion&motorisierter Verkehr -> zu viel CO2 -> Erderwärmung -> ergo: weniger Konsum, weniger Produktion, weniger Motor -> weniger CO2 -> weniger Erwärmung: halte ich zu unter-komplex, sie berücksichtigt die Komplexität menschlicher Systeme nicht (siehe dazu der Soziologe Armin Nassehi mit seiner "Kritik der grossen Geste". Es braucht auch psychologische Überlegungen, bspw was tun, damit die Ängste vor Veränderung und daraus resultierend Widerstände gegen Transformation nicht überhand nehmen bzw von den Rechtspopulisten missbraucht werden? Siehe dazu in dre Psychologie Heute vom Dezember 2024, das Interview mit dem Forscher Axel Salheiser über die psychologischen Musters des Klimaleugnens ("Klimakrise und Populismus", S. 46 ff) Last but first: Das Hauptproblem ist die Finanzierung. Ohne Mehreinnahmen gibt es einen Verteilkampf um den Topf, bei dem das Langfristige in der Regel auf der Strecke bleibt. Beste Quelle wären die Superreichen, also eine Klimasteuer für Milliardäre und eine progressive Erbschaftsteuer für Erbvolumen ab 50 oder 100 Millionen. | |
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Die letzten Jahre haben bereits auf erschreckende Weise gezeigt, dass es schon jetzt zu erheblichen Störungen im Klimasystem kommt. Andauernde Hitze und Dürre sowie enorme Starkniederschläge mit Stürmen nehmen spürbar zu. Die Schäden durch solche Wetterextreme steigen erheblich an, zerstören Lebensgrundlagen, bedrohen die Menschenrechte und machen Menschen krank – hierzulande und auf der ganzen Welt. Ohne raschere Senkung der Emissionen, werden diese Folgen gravierender. Dieser Befund ist wissenschaftlich unbestritten. Die Begrenzung der Erderhitzung auf maximal 1.5°C ist darum das Ziel der Schweiz und der Länder weltweit. |
Die letzten Jahre haben bereits auf erschreckende Weise gezeigt, dass es schon jetzt zu erheblichen Störungen im Klimasystem kommt. Andauernde Hitze und Dürre sowie enorme Starkniederschläge mit Stürmen nehmen statistisch gesehen wie auch spürbar zu. Die Schäden durch solche Wetterextreme steigen erheblich an, zerstören Lebensgrundlagen, bedrohen die Menschenrechte und machen Menschen krank – hierzulande und auf der ganzen Welt. Ohne raschere Senkung der Emissionen, werden diese Folgen gravierender. Dieser Befund ist wissenschaftlich unbestritten. Die Begrenzung der ErderhitzungErderwärmung auf maximal 1.5°C ist darum das Ziel der Schweiz und der Länder weltweit. | 1. Es ist nicht nur gespürt, sondern erwiesenermassen 2. Einheitlich nur Erderwärmung im ganzen Dokument verwenden (und nicht wechselnd Erderwärmung und - erhitzung - der zweite Begriff ist nicht mehrheitsfähig und alarmistisch, d.h. nicht nötig) |
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Doch die Welt ist nicht auf Kurs. Ein Bericht des Umweltprogramms der UNO (UNEP) zeigt, dass die Welt auf einen Temperaturanstieg zusteuert, der weit über die Ziele des Pariser Abkommens hinausgeht, wenn die Staaten nicht mehr leisten, als sie versprochen haben. Die Schweiz bildet hier keine Ausnahme. Die neuesten Zahlen zum CO2-Budget, dessen Einhaltung entscheidend ist, wenn wir die 1,5°C-Grenze nicht überschreiten wollen, zeigen deutlich: Die Klimastrategie der Schweiz ist nicht kompatibel mit dem Limit. Je nach Berechnungsmethode wird das CO2-Budget der Schweiz in Kürze ausgeschöpft sein, sofern es nicht bereits jetzt ausgeschöpft ist. |
Doch die Welt ist nicht auf Kurs. Ein Bericht des Umweltprogramms der UNO (UNEP) zeigt, dass die Welt auf einen Temperaturanstieg zusteuert, der weit über die Ziele des Pariser Abkommens von 2015 hinausgeht, wenn die Staaten nicht mehr leisten, als sie versprochen haben. Die Schweiz bildet hier keine Ausnahme. Die neuesten Zahlen zum CO2-Budget, dessen Einhaltung entscheidend ist, wenn wir die 1,5°C-Grenze nicht überschreiten wollen, zeigen deutlich: Die Klimastrategie der Schweiz istreicht nicht kompatibel mit dem Limitfür den vertraglich zugesagten Beitrag der Schweiz zum Klimaziel. Je nach Berechnungsmethode wird das CO2-Budget der Schweiz in Kürze ausgeschöpft sein, sofern es nicht bereits jetzt ausgeschöpft ist. | |
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Die Transition braucht Vorbilder für zukunftsfähiges Verhalten. Bundesrät:innen, Regierungsrät:innen und Gemeinderät:innen übernehmen eine Führungsrolle und verstehen Klimakommunikation als Teil ihres Auftrages. |
Das ist mE der Boden auf dem die Transformation wachsen soll oder muss oder wird - das braucht zumindest ein eigenes Kapitel. Vorbilder, die zeigen, dass es geht - und einem so die Angst vor dem Wandel nehmen können. Dabei geht es nicht nur um VIPs ebenso und nch vielmehr um Firmen, Dörfer, Quartiere, Siedlungen, Schulen etc. all jene Ort, an welchen Transformation passiert und schon passiert ist und die daran nicht gestorben sind. | |
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Die Transformation wird unterstützt durch eine Bildungsoffensive. Arbeitnehmende und Stellensuchende werden mit Aus- und Weiterbildungen unterstützt, die es ihnen erlauben, beruflich Teil der Transformation zu sein. Zudem wird in den Curricula sämtlicher Schulen (inkl. Universitäten) über die nötigen Massnahmen für die rasche Dekarbonisierung, die Klimakrise und die Chancen der Transformation informiert. |
Die Transformation wird unterstützt durch eine Bildungsoffensive. Arbeitnehmende und Stellensuchende werden mit Aus- und Weiterbildungen unterstützt, die es ihnen erlauben, beruflich Teil der Transformation zu sein. Zudem wird in den Curricula sämtlicher Schulen (inkl. Universitäten) über die nötigen Massnahmen für die rasche Dekarbonisierung, die Klimakrise und die Chancen der Transformation informiertfussen die Lehrpläne sämtlicher Schulen auf allen Stufen (inkl. Universitäten) auf der Bildung für nachhaltige Entwicklung mit der jede Lernanstalt zum Zukunftsort wird: Die Enkel:innen zeigen konkret lokal. was die Grosseltern in den Parlamenten tun sollen. | Das ist der zweite Boden, auf dem Transformation wächst: Transfomration ist ja nichts anderes als ein Lernprozess - meist ein "Entlernen" oder Umlernen und auch erlernen von neuen Praktiken. Und zwar auf jeder Stufe: Kindergärten und Schulen als Zukunftsorte - hier hat die Zukunft schon begonnen: klimafreundliche Begegnungs- udn Lernorte, Nachhaltigkeit ist normal. Sek II: Berufsschulen - jeder Beruf ist nach Nachhaltigkeit ausgerichtet, vom Verkäufer zur Elektrikerin - gehört einfach dazu. Sek II: Gymnasien - die Transformation zu einer nachhaltigen Schule ist Teil des Lernplans; Matruaarbeiten zur Nachhaltigkeit werden gefördert Tertiärstufe: Jede Uni ist nachhaltig in Lehre und Betrieb - z.B. kann Ökonomie nicht mehr unterrichtet werden, wenn nichr Kreiswirtschaft grundgelegt ist Erwachsenenbildung: Transformation als Bildung - und zwar sowohl die SDGs der UNO wie auch die "inner development goals" als innere Transformation, damit die äusssere geschehen kann (siehe zB hier: Transformational Skills for Sustainable Development - https://innerdevelopmentgoals.org/) |
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Der Bund unterstützt eine bestehende oder neue Internetplattform, welche die effektive Langlebigkeit und Reparierbarkeit von Produkten durch Crowd-Erfahrung erfasst. |
7. und 8. sind eine andere Ebene als 1 - 6 und 9. | |
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Als Teil einer Bildungs- und Weiterbildungsoffensive sollen Unternehmen im Schweizer Finanzsektor verpflichtet sein, bis 2030 sämtliche Beschäftigten zum Thema Klimarisiken weiterzubilden. |
Ein etwas mechanisches Verständnis von Bildung - mit einem Kursbesuch ist das noch nicht getan, der Lerntransfer vom Kurs in die Praxis wird der Knackpunkt sein, also muss die Finanzbranchen integral gedacht werden | |
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Eine Verpflichtung für die Industriestaaten zur finanziellen Unterstützung der Entwicklungsländer ist im Pariser Abkommen festgeschrieben. Deren Höhe wird im Rahmen von mehrjährigen Finanzierungszielen im UNO-Klimaprozess verhandelt. Gemäss Rahmenkonvention soll sich der Beitrag der einzelnen Industrieländer an ihrer “gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeiten, ihren jeweiligen Fähigkeiten sowie an ihrer sozialen und wirtschaftlichen Lage” orientieren. Die Schweiz folgt dieser internationalen Verpflichtung und plant einen angemessenen finanziellen Beitrag zur weltweiten Transformation in ihren Staatshaushalt ein und stellt die Finanzierung langfristig sicher. |
es bräcuhte eine internationale Steuer oder zwei: Tobin-Steuer auf den Finanzflüssen und Reichtumssteuer vor Milliardäre, mit welchen die Fonds geäufnet werden Statt aus den Staatskassen, in welchen es immer zu wenig Geld hat . | |
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Zur Mobilisierung von privaten Mitteln für die Klimafinanzierung braucht es ebenfalls öffentliche Mittel (z.B. zur Risikoverminderung), die in Konkurrenz zur öffentlichen Klimafinanzierung mit Zuschüssen stehen. |
Für mich nicht verständlich, was der Neologismus "Klimafinanzierung" genau meint und was hier in Konkurrenz zueinander steht |