Original | Contre-proposition | Justification ou commentaire |
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Les personnes particulièrement concernées ou celles menacées par la pauvreté doivent bénéficier d'un soutien financier ou organisationnel direct afin d’assurer la justice, la faisabilité et l'acceptation de la politique climatique suisse et de rendre la transition socialement acceptable. Pour ce faire, un fonds social climatique (analogue à celui de l'UE) sera introduit, alimenté par une partie de la taxe intersectorielle sur tous les gaz à effet de serre (voir point 1 et le chapitre Conséquences financières et financement). |
Dieser Mechanismus - wie in der Fussnote beschrieben - scheint sehr komplex zu sein. Mir scheint eine bessere Lösung trotzdem eine Rückvergütung an die gesamte Bevölkerung zu sein. Allerdings müsste dies in Form einer effektiven Vorvergütung (z.B. monatliche Auszahlung) sein. Das hätte zwei Vorteile: (1) Ärmere Personen sind ebenfalls bevorzugt, da sie weniger konsumieren und so sogar von der CO2-Abgabe finanziell profitieren können (nicht nur unterstützt). Personen mit hohem CO2-Konsum zahlen mehr als sie bekommen. (2) Die monatliche Vorauszahlung an alle führt dazu, dass das Bewusstsein für den CO2-Konsum stärker ausgeprägt wird. Man weiss dann, dass man, wenn man CO2 spart sogar finanziell profiitieren kann. Im heutigen System mit der Verrechnung mit der Krankenkassenprämie funktioniert das nicht (da wird ja nur auf die Netto-Prämie geschaut). Dieses System wäre viel einfacher als der Aufbau einer weiteren Bürokratie (Klimasozialfonds) und trotzdem sozialverträglich. Der Mechanismus baisert auf einem Vorschlag von Cleantech21. | |
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Le secteur financier suisse finance la transformation de l'économie réelle à court et moyen terme, conscient qu'une transformation désordonnée ou trop tardive coûtera beaucoup plus cher à la société à long terme, et que, sans mesures efficaces, la compétitivité dans la "course au sommet" face aux autres places financières diminuera à moyen terme. |
Siehe mein Punkt unten bei der Klimbank. Im Kreditbereich kann Transformationsfinanzierung aufgrund kurzfristig erhöhter Risiken problematisch sein, auch wenn langfristig die Risiken sinken. | |
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Il est important d'orienter les capitaux vers des secteurs ou entreprises respectueux du climat, puisqu’ils sont nécessaires à la transition de l'ensemble de l'économie vers une économie neutre en CO2 : Cela peut se faire, entre autres, par le biais d’une banque d'investissement verte, qui met à disposition des moyens et des crédits pour les investissements verts et qui doit éviter les primes de risque sur les intérêts .Les pouvoirs publics jouent un rôle de pionnier en obligeant notamment les entreprises publiques à respecter des normes de durabilité claires et strictes lors de leurs investissements (aussi à l’étranger). Des listes d'entreprises négatives sont élaborées à l’intention de tous les investisseurs publics ; elles sont régulièrement contrôlées quant à l’actualisation des critères, étendues à tous les domaines de la durabilité, et déclarées obligatoires. Les accords bilatéraux de protection des investissements, principal instrument de protection des investissements directs à l'étranger, sont limités aux investissements durables et climato-compatibles. |
Bei einer Klimabank müssten die Ziele und Instrumente klar definiert sein. Tritt sie selbstständig als Kreditgeberin auf oder vergibt sie Bürgschaften o.ä. (De-Risking) und ermöglicht so, dass mehr privates Kapital in diesen Bereich fliesst. Zweiteres ist aus Effizienzgründen vorzuziehen (vgl. Covid-Kredite oder generell die Blended-Finance-Thematik), da mit weniger Kapital mehr erreicht wird. Zwar kann es als stossend empfunden werden, wenn der Staat ein Teil des Risikos für die privaten Investor:innen übernimmt, aber der Hebel ist grösser. Zudem wird es nur so möglich sein, mehr privates Kapital zu mobilisieren. Gerade bei Transformationen ist es zwar schon so, dass diese langfristig risikosenkend sind (wie ja oben beschrieben), das stimmt aber eben nicht für eine normale Kreditlaufzeit von 5-10 Jahren (da ist das Risiko meist erhöht), da mit einer Transformation in die Kernprozesse der Unternehmen eingegriffen wird. Entsprechend kann es für eine kreditgebende Bank sein, dass eine Transformationsfinanzierung unattraktiv ist, während das für das längerfristige Aktionariat attraktiv ist. Dies könnte mit Blended Finance (vgl. auch Technologiefonds) Ansätzen "gelöst" werden. Zudem scheint es mir zentral, dass bei einer Klimabank der Fokus sowohl auf Transformationsfinanzierungen als auch Finanzierungen von Nachhaltigkeitslösungen gelegt wird (vgl. auch unsere Studie zu Nachhaltigkeit im Kreditgeschäft: https://www.sustainablefinance.ch/api/rm/2JBRP6T3C224NS2/ssf-lending-market-study-en-final.pdf |